Weitere Landesstiftungen
Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich-Böll-Stifung, Bremen
umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
Stiftung Leben und Umwelt, Niedersachsen
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz
Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Saarland
Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich-Böll-Stiftung, Sachsen
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Anhalt
Bildungswerk anderes lernen, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Ich möchte zu kommenden Veranstaltungen per Email informiert werden:
16.10.2011 - 10:30 bis 17:00
Das Radio entwickelt seine journalistische, politische und ästhetische Tradition in unmittelbarer Auseinandersetzung mit seinen Kontexten: Technische Bedingungen, Rundfunkmarkt, Produzentengruppe und Hörerschaft verändern sich ständig und prägen die Situation des Mediums kontinuierlich neu.
Mit Blick auf die technischen und medienstrukturellen Veränderungen in jüngster Zeit und die sich damit verändernden Sendepraktiken sollen auf der Konferenz „Community Media auf Fährtensuche in der medialen Welt“ Möglichkeiten einer Reformulierung des Mediums Radio erörtert werden, welche insbesondere die Vielfalt der Kontexte von Community Media berücksichtigen.
Auf Basis einer breiten Bestandsaufnahme sollen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen neue Wege für eine zukunftsträchtige Radiopraxis künstlerischer, journalistischer und politischer Art gefunden werden.
Mit freien Medienschaffenden und Medieninteressierten aus der Metropolregion sollen auf der Konferenz unter anderem folgende Fragestellungen diskutiert werden:
Den detaillierten Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi, Brückenstrasse 23
Kosten
4,- EUR (inkl. Mittagessen)
Partner
Radio Z
Art der Veranstaltung
Konferenz
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
14.10.2011 - 16:00 bis 20:00
Für Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des Menschen setzen sich Frauen in den Demokratiebewegungen Nordafrikas ein. In den Medien wurden sie als treibende Kraft der Revolution beschrieben. Frauen sind in der arabischen Welt zum Symbol der Transformation in der Region geworden.
Für Frauen ist der Kampf gegen eine Diktatur auch ein Kampf gegen das Patriarchat, da ohne die Gleichberechtigung der Geschlechter in der öffentlichen Sphäre ein dauerhafter und demokratischer Transformationsprozess und eine gerechte Gesellschaft nicht denkbar sind. Es ist wichtig, dass die Stimmen der Frauen auch in diesen Reformprozessen gehört werden. Allerdings besteht die neue politische Elite, wieder ausschließlich aus Männern. So gibt es beispielsweise im ägyptischen Verfassungsausschuss keine einzige Frau.
Werden Frauen in der arabischen Welt auch in Zukunft in der öffentlichen Sphäre eine marginale Rolle spielen?
Welche Perspektiven hat eine echte Demokratie in Ägypten und in der gesamten Region?
Was kann eine revolutionäre Veränderung zur Verbesserung der Situation von Frauen beitragen?
Downloads zum Artikel
Flyer_Demokratiebewegungen.pdf
ReferentInnen
May Elmahdi
freiberufliche Journalistin
Hoda Salah
Kultur- und Politikwissenschaftlerin
Dr. Asiem El Difraoui
Stiftung Wissenschaft und Politik
Veranstaltungsort
München
Kosten
5,- EUR / 3,- EUR für Erwerbslose (inkl. kleiner Imbiss)
Partner
Frauenakademie München e.V.
BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Art der Veranstaltung
Tagung
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
11.10.2011 - 19:00
Die Zeiten einer gesicherten Welternährung gehen zu Ende. Durch Klimawandel, Verlust der Bodenfruchtbarkeit, durch industrielle Monokultur und die Anfälligkeit der Gentech-Pflanzen werden weltweit die Nahrungsmittel knapp. Wir stehen angesichts von mehr als sechs Milliarden zu versorgenden Menschen vor einer Welternährungskrise.
Ein "Weiter-so", eine Fortführung der Komplizenschaft zwischen Politik und Monopolisten führt in die Katastrophe.
Welche Chancen haben Wissenschaft, internationale Politik und nicht zuletzt wir VerbraucherInnen, um die Bedrohung noch abzuwenden?
ReferentInnen
Dr. Wilfried Bommert
Agrarwissenschaftler, Journalist, Leiter der WDR-Umweltredaktion
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
€ 7,-/ ermäßigt: 6,- EU
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
06.10.2011 - 19:00
Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.
Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011
Prof. Dr. Renate Bitzan
Professur für „Gesellschaftswissenschaft / gender & diversity“ an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Rechtsextreme Frauen"
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
8,- / 4,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)
Partner
Bayerisches Bündnis für Toleranz
Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München
Evangelische Stadtakademie München
Evangelische Jugend München
Friedrich-Ebert-Stiftung - Bayernforum
Kreisjugendring München-Stadt
DGB Bildungswerk Bayern
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
06.10.2011
Die Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts beruhte nicht zuletzt auf den fossilen Energien: Heizung, Strom, Verkehr - all dies war (und ist derzeit) ohne Öl und Kohle kaum vorstellbar. Doch die Zeiten der fossilen Stadt sind erkennbar vorbei, “Peak-Oil” ist bereits überschritten. Stadtentwicklung und Stadtplanung müssen sich auf das post-fossile Zeitalter ein- und umstellen.
Unsere Tagung stellte für diesen gewiss nicht einfachen Weg ins post-fossile Zeitalter einige konkrete Wegweiser auf.
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Pietsch von der HafenCity Universität Hamburg gab einleitend einen historisch grundierten Überblick über die Herausforderungen und Handlungsfelder beim Übergang zur post-fossilen Stadt. Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 hat laut Pietsch dieser Übergang zu intelligenten Ökosystemen einer post-fossilen nachhaltigen Entwicklung begonnen. Ein wesentliches Element dieser Entwicklung sieht er im intelligenten Energiemanagement („smart grid“). Auf den Weg der nachhaltigen Stadtentwicklung hätten sich mittlerweile auch industrielle Akteure wie die Siemens AG gemacht, die entsprechende Lösungen für Gebäude, Verkehr, Versorgung u.a. anbieten. Pietsch betonte:
“Ein Denken in Lebenszyklen von Bauwerken, Infrastrukturen und Technologien wird idealerweise zu einer Mosaik-Zyklus-Kultur zur Bewirtschaftung urbaner Ressourcenfelder führen, in der unterschiedliche Entwicklungs- und Reifestadiennebeneinander einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ermöglichen.“ Und weiter: „Notwendig wird ein anderes verständnis von (Stadt-) Planung. Der neue Ansatz überwindet das industriegesellschaftlich-fossile Denken und will nicht nur ‚ideale’ Zustände fixieren.“
Vortragspräsentation als PDF-Datei
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Pietsch
HCU Hamburg
Winterhuder Weg 31
22085 Hamburg
Tel.: 040/42827-4580
E-Mail: juergen.pietsch@hcu-hamburg.de
Internet: http://www.hcu-hamburg.de/research/forschung-personen-a-z/juergen-pietsch/
Ulrike Janssen, Geschäftsführerin des Klima-Bündnis, informierte in ihrem anschaulichen Vortrag über die aktuellen Rahmenbedingen, mögliche Strategien und erste Umsetzungsschritte beim Umbauprozess zur post-fossilen Stadt und konnte dabei auf zahlreiche konkrete Ansatzpunkte in den Klimabündnis-Städten verweisen. Sie wies sehr deutlich darauf hin, dass die eigentliche Energiewende nach dem Beschluss zum Ausstieg aus der Atomkraft erst noch bevorstehe und sich entscheide, ob diese Wende dezentral, vor Ort und mit Beteiligung der Bürger/innen umgesetzt werde oder wieder nur die Energiekonzerne zum Zuge kämen. Für den ersten, von ihr favorisierten Ansatz gibt es bereits hoffnungsvolle Ansätze: Rekommunalisierung der Stromnetze, Stadtwerke, die auf erneuerbare Energien setzen, Städte und Gemeinden, die Energieeffizienz und Energiesparen Ernst nehmen. Das Leitbild all dieser Entwicklungen sieht Ulrike Janssen im Ziel der Versorgung mit 100 Prozent erneuerbarer Energie.
Vortragspräsentation als PDF-Datei
Kontakt:
Ulrike Janssen
Klima-Bündnis - Climate Alliance - Alianza del Clima e.V.
Galvanistr. 28
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069/717139-21
E-Mail: u.janssen@klimabuendnis.org
Internet: http://www.klimabuendnis.org
Olaf Hildebrandt von der Tübinger ebök GmBH schilderte die Notwendigen und Handlungsansätze für einen Übergang zur post-fossilen Stadt im Handlungsfeld Gebäudesanierung und Siedlungsentwicklung. Energieeinsparung und erneuerbare Energien sind die für ihn die zentralen technischen Bausteine zum Klimaschutz. Innerhalb der Stadt (-verwaltung) sollten deshalb alle Planungsebenen verzahnt werden. „Klimaschutz ist eine kommunikative Aufgabe, um Verbindlichkeit und Akzeptanz herzustellen“, betonte Hildebrandt.
Plenumsinput und Workshop-Beitrag jeweils als PDF-Dateien
Kontakt:
Dipl.-Ing. Olaf Hildebrandt
IB ebök GmbH
Schellingstr. 4/2
72072 Tübingen
Tel: 07071/9394-0
E-Mail: mail@eboek.de
Internet: http://www.eboek.de/
Dr. Wolfgang Schade vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) skizzierte die Vision einer zukünftigen, gleichermaßen post-fossilen wie urbanen Mobilität, die darauf beruht, je nach Mobilitätszweck und –ziel unterschiedliche Verkehrsmittel (Stichwort: „multi-modal“!) gezielt zu nutzen. Wobei auch bei der Kfz-Nutzung die Betonung auf „nutzen“ liegen wird und nicht mehr auf Autobesitz“. Beim MIV wird man auf eine Vielzahl unterschiedlicher elektrischer Kleinfahrzeuge zurückgreifen können. Der Straßenraum wird immer häufiger zum „Shared Space“, zum von allen Verkehrsmitteln gleichberechtigt genutzten Raum. In den dadurch wachsenden Freiräumen können „grüne Städte“ mit hoher urbaner Lebensqualität entstehen.
Plenumsinput und Workshop-Beitrag als PDF-Dateien
Wolfgang Schade/Anja Peters/Claus Doll/Stefan Klug/Jonathan Köhler/Michael Krail: VIVER - Vision für nachhaltigen Verkehr in Deutschland. Working Paper Sustainability and Innovation No. S 3/2011: http://isi.fraunhofer.de/isi-de/n/download/publikationen/VIVER_Working_Paper.pdf
Zusammenfassung der Workshop-Diskussion
Kontakt:
Dr. Wolfgang Schade
Leiter des Geschäftsfeldes Verkehrssysteme
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
Breslauer Strasse 48
76139 Karlsruhe
Tel.: 0721/6809-353
Fax: 0721/6809-135
E-Mail: w.schade@isi.fraunhofer.de
Internet: http://isi.fraunhofer.de/isi-de/n/mitarbeiter/ws.php
Harald Rapp, Bereichsleiter Stadtentwicklung beim AGFW, erläuterte den Zusammenhang des Handlungsfelds Energieversorgung mit den zu treffenden stadtplanerischen Entscheidungen. Er betonte die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Bewertung hinsichtlich der prioritär zu realisierenden Maßnahmen. Dabei darf keiner der Faktoren energetische Effizienz (Energiebilanz, Vversorgungssicherheit), ökonomische Effizienz (Amortisationszeiten, Kosten- und Preisniveau), die soziale Verträglichkeit (Akzeptanz, Auswirkungen auf die Mietpreise) sowie ökologische Effizienz (CO2-Minimierung, Vermeidungskosten) vernachlässigt werden.
Workshop-Beitrag als PDF-Datei
Kontakt:
Harald Rapp
Bereichsleiter Stadtentwicklung, Koordination Ost und Wissensmanagement
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.
Stresemannallee 28
60596 Frankfurt/Main
Tel.: 069/6304-418
Fax: 069/6304-391
E-Mail: h.rapp@agfw.de
Internet: http://www.agfw.de/stadtentwicklung/
Dr. Hannah Büttner, Senior-Beraterin der in Beteiligungs- und Mediationsverfahren international aktiven IFOK GmbH, zeigte in ihrem Vortrag anschaulich auf, warum gerade in dem von Interessen- und Zielkonflikten gekennzeichneten Prozess des Übergangs zur post-fossilen Stadt eine intensive Bürgerbeteiligung von großer Bedeutung ist. Anhand mehrerer Fallbeispiele stellte sie dar, wie solche Beteiligungsverfahren erfolgreich organisiert werden können und welche Erfolgsfaktoren dabei systematisch zu berücksichtigen sind.
Vortragspräsentation als PDF-Datei
Kontakt:
Dr. Hannah Büttner
IFOK GmbH
Tal 21
80331 München
Tel.: 089/2422352-11
Mobil: +49-170-7901562
E-Mail: hannah.buettner@ifok.de
Internet: http://www.ifok.de
Einige weiterführende Links:
100% Erneuerbare-Energie-Regionen: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/index.php
Studienradar Erneuerbare Energien: http://www.energie-studien.de/
EE-Regionen - Sozialökologie der Selbstversorgung: http://www.ee-regionen.de/
EnEff:Stadt und EnEff:Wärme - Forschung für Energieeffizienz: http://www.eneff-stadt.info/
Kommunen mit erneuerbaren Energien: http://www.kommunal-erneuerbar.de/
Netzwerk RegioSolar: http://www.regiosolar.de/
Strategische kommunale Energiepolitik (SKEP): http://www.izt.de/skep/
Servicestelle Kommunaler Klimaschutz: http://www.kommunaler-klimaschutz.de/
Mobilität 21 - Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität: http://www.mobilitaet21.de/
Verkehrsportal des Umweltbundesamtes "Kommunal mobil": http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/mobil/index.htm
Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/index.php
deENet - regionales Unternehmens- und Technologienetzwerk der dezentralen Energie- und Effizienztechnologien: http://www.deenet.org/
Partner
SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
Art der Veranstaltung
Tagung
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
05.10.2011 - 19:30
Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.
Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011
Veranstaltungsort
Augsburg, DIAKO – Hotel am alten Park, Großer Saal, Frölichstr. 17
Kosten
5,- / 3,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)
Partner
Evangelisches Forum
Augsburger Friedensinitiative (AFI)
Friedrich-Ebert-Stiftung
DFG-VK
Bündnis für Menschenwürde
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
05.10.2011 - 19:00
Stimme - Klänge - Bilder
Das Konzert zum Schutz des Regenwaldes ist eine farbenfrohe Collage aus leidenschaftlicher Musik, Bildern, persönlichen Zeugnissen und Reflexionen. Neben dem künstlerischen Genuss ermöglicht es einen ungewöhnlichen, sinnlichen Zugang zu der fundamentalen Frage, was wir von indigenen Völkern lernen können. Kann die Beschäftigung mit den Lebensweisen indigener Völker helfen, ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft zu fördern? Ist es möglich, gemeinsame Strategien zur Bewältigung der aktuellen globalen Krisen zu entwickeln? Wie können dabei auch diejenigen profitieren, die am wenigsten zu diesen Krisen beigetragen haben und doch am stärksten von den Auswirkungen betroffen sind?
Grupo Sal, sechs Musiker aus Argentinien, Chile, Portugal und Deutschland, mischt zeitgenössische Musikelemente mit traditioneller Folklore. Grupo Sal versetzt die Zuhörer in fremde Welten, schafft Brüche und verdichtet Atmosphären. Die leidenschaftliche Musik ermutigt das Publikum, angesichts der Thematik des Abends nicht in der Geste der Betroffenheit zu berharren, sondern voll Lebenslust Perspektiven für eine bessere Welt zu schaffen.
Mit Bildern und Formenspielen, die vor den Augen des Publikums auf dem Lichtprojektor gemalt und gleichzeitig projiziert werden, schaft der Lichtkünstler Mehrdad Zaeri eine ganz eigene und sehr bewegende Interpretationder Thematik.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Mehrdad Zaeri
Live-Projektionen
Veranstaltungsort
Pappenheim, Landvolkshochshcule
Kosten
Vorverkauf: 10 EUR , erm. 7 EUR; Abendkasse: 12 EUR, erm. 9 EUR
Partner
Evangelische Landvolkshochschule Pappenheim (LVHS)
Evangelische Landjugend in Bayern e.V. (ELJ)
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
04.10.2011 bis 22.10.2011
Ein Ausstellungsprojekt
I can´t relax in Europe.
Es entspannt sich schwer, angesichts der tödlichen Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Also den Strandkorb vom offenem Meer flux abgewendet. Abkehr und Abwehr statt Schutz lautet die Devise. Wir, also die EU, halten eine bestens funktionierende Abschottungs- und Abschiebungsmaschinerie am Laufen, die tagtäglich Tote produziert. Wir, also die Öffentlichkeit, nehmen das zur Kenntnis und begegnen dem hausgemachten Flüchtlingsdrama größtenteils mit fatalem Desinteresse.
Dem etwas entgegen zu setzen gibt es dieses Jahr, zusätzlich zum Rage against Abschiebung Festival, die Lampedusa Beach Party. Mit ihr wollen wir unsere Themen sichtbarer machen. Ab dem 4.10. verwandelt sich der Farbenladen nach und nach in einen Indoor-Strand mit Strandbar der anderen, verstörenden Art. Eine Gruppe von KünstlerInnen haben sechs der legendären Feierwerk-Strandkörbe zur Verfügung gestellt bekommen, um sie thematisch zu gestalten. Die Ergebnisse sind so unterschiedlich, wie die beteiligten KünstlerInnen.
Rechnen Sie mit vielem – aber mit einem nicht – dass es gemütlich wird – trotz der Strandkörbe.
Details über das Ausstellungsprojekt, die umfangreichen Begleitveranstaltungen sowie die beteiligten Künsteler/innen erfahren Sie im Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
München, "Farbenladen" des Feierwerks, Hansastr. 31 (tägl. 15-20 Uhr)
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Bayerischer Flüchtlingsrat
bordermonitoring.eu
Art der Veranstaltung
Ausstellung mit Begleitprogramm
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
04.10.2011 - 19:30
Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.
Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
ReferentInnen
Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011
Veranstaltungsort
Bamberg, Grüner Saal der Harmonie, Schillerplatz 7
Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!
Partner
Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad
Evangelisches Bildungswerk Bamberg
Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
04.10.2011 - 19:00 bis 05.10.2011 - 01:00
Fast jeder kennt die beindruckenden Bilder von den Protestierenden auf dem Tahrirplatz in Kairo, fast jeder hat schon mal von der Jasminrevolution in Tunesien gehört. Aber nicht nicht nur Ägypten und Tunesien sind in Bewegung, der gesamte nordafrikanische Raum steht vor einer Zäsur. In Libyen wurde das Regime Gaddafi von NATO und Rebellen mit militärischer Gewalt beseitigt, die Proteste und Unruhen in Algerien hören nicht auf, und der König von Marokko verspricht angesichts anhaltender Kundgebungen Reformen. Nur wenig aber erfährt man hierzulande über die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die mit den "Umbrüchen in Nordafrika" einhergehen.
Diesem Informationsdefizit möchten wir mit unserer Veranstaltung begegnen. Im Focus stehen dabei die Demokratiebewegungen in den Ländern Nordafrikas sowie die Rolle der Frauen. Mit einer Kombination aus Podiumsdiskussion, Foto- und Plakatausstellung und Musik wollen wir die politischen und die kulturellen Veränderungen sowie das Lebensgefühl im nordafrikanischen Raum dem Publikum zu vermitteln.
Die Veranstaltung wird von Radio Lora live übertragen.
ReferentInnen
Podiumsdiskussion um 19:30 Uhr mit:
Konzert um 22.00 Uhr mit Nomad Sound System ( Electro-Rai aus Tunesien und Algerien)
Veranstaltungsort
München, Ampere/Muffatwerk, Zellstraße 4
Kosten
10,- / ermäßigt 7,- EUR
Partner
Radio Lora
Sarah Mara Kulturmanagement
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion / Ausstellung / Konzert
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.