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Mythos Atomkraft - Ein Wegweiser

30.03.2006


Atomkritisches Know-How wird aktualisiert

Nach dem "Ausstiegskompromiss" der rot-grünen Koalition schien es einige Zeit, als sei die Atomkraft tatsächlich ein Auslaufmodell. Das hat sich – leider – geändert. Angesichts galoppierender Ölpreise (Peak-oil scheint nicht mehr weit entfernt!) und der drohenden Klimakatastrophe versucht die Atomlobby verstärkt, sich wieder ins Gespräch zu bringen. Auf der anderen Seite zeigt gerade der 20. Jahrestag des GAU in Tschernobyl am 26. April 2006, welch immense Risiken diese Technologie in sich birgt und welch verheerende Folgen es hat, wenn diese Risiken plötzlich nicht mehr beherrschbar sind.

Die Veranstaltung sollte dazu beitragen, dass dem "Mythos Atomkraft" – am besten, ehe er überhaupt entstehen kann – eine grundlegende Aufklärung über die Fakten gegenübergestellt wird. Die von der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin in Auftrag gegebene Studie gleichen Titels fasst den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Atomenergie zusammenfassen. 

Die Studie steht auch als Online-Dokument (PDF-Format) zum unentgeltlichen Download zur Verfügung.

Die Einleitung von Gerd Rosenkranz, die sehr guten Überblick über die Quintessenz der Studie gibt und hervorragend geschrieben ist, ist ebenfalls als Download erhältlich.

ReferentInnen

Dr. Felix Matthes
Öko-Institut, Koordination Bereich "Energie & Klimaschutz", Mitverfasser der Studie "Mythos Atomkraft"

Dr. Ludwig Trautmann-Popp
Energiereferent, Bund Naturschutz in Bayern


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin



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