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Amerikas neue politische Geografie

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Die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten ist ohne Zweifel eine wichtige Zäsur in der Geschichte dieses Landes - sowohl innen- wie auch außenpolitisch.

Während die EuropäerInnen sich für ein eher konservatives Parlament entschieden haben, bläst in den USA den Republikanern der Wind heftig ins Gesicht. Die gegenwärtige Parteienlandschaft Amerikas und ihre Zukunftsperspektiven ein halbes Jahr nach der Präsidentschaftswahl analysiert von Klaus Linsenmeier, der das Büro Washington der Heinrich-Böll-Stiftung leitet.

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Am Beispiel der Außenpolitik, speziell im Hinblick auf das Verhältnis der USA zum Iran, analysiert Joscha Schmierer in seinem jüngsten "außenpolitischen Zwischenruf" die Methodik des Regierungshandelns von Barack Obama. Schmierer zieht das folgende Fazit:

"Entschlossene Wende, umsichtiges Vorgehen ist Obamas Methode. Er verfolgt sie auf allen Feldern, auch bei der Schließung Guantanamos und dem Bruch mit den Folterpraktiken unter der vorigen Regierung. Das ist Pragmatismus im besten Sinn. Die Gegner der Wende werfen Obama Idealismus und Leichtsinn vor, die Gegner des umsichtigen Vorgehens klagen, es bleibe doch alles beim Alten. Beide lassen sich auf Obamas pragmatische Politik - seinen prinzipiengeleiteten Realismus - nicht ein, die einen aus Beschränkung, die anderen aus Unverständnis der Schwierigkeiten, einen großen Staat aus der Sackgasse herauszuführen. Der Erfolg Obamas wird davon abhängen, dass er sich weder von der einen noch von der anderen Seite aus der Bahn werfen lässt und weiterhin neuen Mut und neue Geduld verbindet."

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