Weitere Landesstiftungen
Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich-Böll-Stifung, Bremen
umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
Stiftung Leben und Umwelt, Niedersachsen
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz
Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Saarland
Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich-Böll-Stiftung, Sachsen
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Anhalt
Bildungswerk anderes lernen, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Ich möchte zu kommenden Veranstaltungen per Email informiert werden:
09.06.2008
Der Produktion von Biodiesel in Ländern der sog. "Dritten Welt" (aber nicht nur dort!) ist derzeit heftig umstritten.
Einerseits bietet der Biodieselanbau diesen Ländern die Chance, als Lieferant von Agrotreibstoffen internationale Märkte zu erschließen: Niedrige Lohnkosten und große Flächen ziehen eine wachsende Zahl ausländischer Investoren ins Land. Sie bringen Know-how und Technologien mit und schaffen Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung. Und der Einsatz von Biodiesel ist in Zeiten eines extrem steigenden Ölpreises natürlich eine verlockende und zudem umweltverträglich erscheinende Alternative zu herkömmlichem Benzin.
Auf der anderen Seite weisen Kritiker des Biodiesel-Booms auf die negativen sozialen und ökologischen Folgen hin, wenn die Kraftstoffproduktion auf Kosten des Anbaus dringend benötigter Nahrungsmittel geht. Die steigenden Lebensmittelpreise werden nicht zuletzt mit dem zunehmenden Biodiesel-Anbau in Verbindung gebracht. Und wenn für die Biodiesel-Produktion ökologisch wertvolle Regenwälder gerodet werden müssen, dann steht auch die Umweltbilanz dieses Treibstoffs in Frage.
Unsere Diskussion versuchte, diesen Fragen nachzugehen - unter anderem am konkreten Beispiel Äthiopiens.
Auf dem Podium (von links nach rechts):
Christian Peters-Berries (Landesbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Äthiopien), Dr. Sandra Altherr (Pro wildlife), Moderatorin Christine Chemnitz (Referentin für internationalen Agrarhandel der Heinrich-Böll-Stiftung), Reinhard Kaiser (Leiter der Unterabteilung Erneuerbare Energien im BMU) und Ruth Paulig (MdL)
Wir dokumentieren die uns vorliegenden Statements der PodiumsdiskutantInnen:
Präsentation von Reinhard Kaiser (PDF-Datei, ca. 0,6 MB)
Statement von Christian Peters-Berries (PDF-Datei, ca. 20 KB)
Präsentation von Christian Peters-Berries (PDF-Datei, ca. 0,2 MB)
Statement von Sandra Altherr (PDF-Datei, ca. 60 KB)
ReferentInnen
Reinhard Kaiser
Leiter der Unterabteilung Erneuerbare Energien im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Ruth Paulig
MdL, Diplom-Biologin, umweltpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag
Christian Peters-Berries
Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Addis Abeba
Dr. Sandra Altherr
Pro Wildlife e.V., München
Partner
Heinrich-Böll-Stiftung
Pro Wildlife e.V.
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Kopieren Sie dazu den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.