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Die Autoindustrie befindet sich derzeit nicht nur in einer tiefen Konjunkturkrise, sondern in einer tiefgreifenden Strukturkrise. Notwendig ist deshalb ein weitreichender Wandel der Branche. Denn der Klimawandel, die tendenzielle Verknappung und Verteuerung von Öl, der Verkehrsüberdruck in vielen Städten und die neuen Mobilitätsbedürfnisse vieler Menschen werden die weltweite Nachfrage nach Automobilen stark verändern. Was gestern noch erfolgsträchtig schien – immer höher motorisierte, schwerere Autos zu bauen –, ist heute schon ein Auslaufmodell.
Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung Dr. Weert Canzler und Prof. Dr. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin beauftragt, Mobilitätskonzepte der Zukunft zu beschreiben. Das Strategiepapier "Grüne Wege aus der Autokrise: Vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister" analysiert die gegenwärtige Krise und zeigt, wie sich die Nachfrage nach Mobilität in den urbanen Regionen ändern wird.
Die Diagnose lautet:
Schriften zur Ökologie, Band 4:
Grüne Wege aus der Autokrise
Vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister
Ein Strategiepapier von Weert Canzler und Andreas Knie
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, Juni 2009, 32 Seiten
ISBN 978-3-86928-005-9
Das Strategiepapier kann hier unentgeltlich heruntergeladen werden (PDF, 36 Seiten, 704 KB).
Die Petra-Kelly-Stiftung hat diese Thematik im Herbst 2009 mit vier Veranstaltungen in bayerischen Städten, die eng mit der Autoindustrie verbunden sind, detailliert weiter verfolgt. Einzelheiten finden sie zu den jeweiligen Veranstaltungen im Rückblick.
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