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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Die Kommunen als Auftraggeber

20.03.2010 - 10:00 bis 17:00


Gesetzliche Grundlagen – ökologische und soziale Handlungsmöglichkeiten

Allein durch Beschaffung im öffentlichen Sektor wird jährlich rund 13 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes umgesetzt. Mit ca. 250 Mrd. Euro im Jahr ist die Öffentliche Hand die größte Einkäuferin bzw. Nachfragerin in Deutschland. Ungefähr die Hälfte davon wird von den Kommunen ausgegeben. Die Kommunen verfügen also über eine beträchtliche "Nachfrage-Macht".

Gleichzeitig ist die Auftragsvergabe durch die Kommunen durch Gesetze und Verordnungen strikt geregelt – nicht zuletzt um Korruption zu vermeiden und um Gefälligkeitsvergaben unmöglich zu machen. Und natürlich soll mit dem Geld der SteuerzahlerInnen sparsam und wirtschaftlich umgegangen werden.

Wie können im Dickicht des Vergaberechts andere Zielsetzungen, ökologischer und sozialer Art etwa, zum Zuge kommen? Wie lässt sich eine nachhaltige und sozial verantwortliche Auftragsvergabe durchsetzen gegenüber dem Gebot das günstigste Angebot zu wählen?

Unsere Fachtagung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der rechtlichen Grundlagen – in Deutschland und der Europäischen Union, die hier ja eine immer wichtigere Rolle spielt. Und sie zeigt (nicht zuletzt anhand konkreter, bereits realisierter Beispiele!), wie sich die Zielsetzung einer nachhaltigen Beschaffung umsetzen lässt.

Downloads zum Artikel
Vergaberecht_Flyer.pdf


ReferentInnen

Dr. Angela Dageförde
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und für Bau- und Architektenrecht, Lehrbeauftragte an der Uni Hannover

Heide Rühle
Mitglied des Europäischen Parlaments

Philipp Tepper
Team "Nachhaltiges Beschaffungswesen", ICLEI Europasekretariat, Freiburg

Daniel Günthör
Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Landeshauptstadt München, pers. Mitarbeiter von Bürgermeister Hep Monatzeder

Heiko Glawe
GewerksschaftsGrün, Abteilungsleiter beim DGB Berlin-Brandenburg im Bereich Wirtschafts- und Strukturpolitik

 

Veranstaltungsort
Nürnberg, Pädagogisches Institut


Kosten
40,- / 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Partner

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Fachtagung


Anmeldung


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