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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

18.09.2010 bis 26.09.2010

Bildungsreise nach Istanbul und Van

Unsere Bildungsreise führt uns im Jahr 2010 in die Türkei.

  • Wir fahren nach Istanbul und Van (in Ostanatolien an der Grenze zum Irak).
  • Unser Büro in Istanbul wird uns über die Arbeit der Böll Stiftung in der Türkei informieren.
  • Es werden in Istanbul und Van Gespräche geführt mit Journalist/innen und mit Politiker/innen.
  • Wir besuchen Projektpartner/innen der Stiftung, die uns von ihrer Arbeit vor Ort berichten werden.
  • Es wird genügend Zeit bleiben für kulturelle Ziele und für Ausflüge in die Umgebung der beiden Städte.

Ein ausführliches Programm mit allen wichtigen Informationen zur Reise gibt es hier (PDF-Datei)....

Neugierig? Interessiert?  Da die Anzahl der Reisenden auf 20 begrenzt ist und wir davon ausgehen, dass die Reise sehr schnell ausgebucht sein wird, raten wir zur frühzeitigen Anmeldung.

Empfohlene Weblinks

www.boell.de/internationalepolitik/aussensicherheit/aussen-sicherheit-armenien-tuerkei-genozid-debatte-9006.html

Veranstaltungsort
Istanbul und Van, Türkei


Kosten
Teilnahmegebühr: Euro 1.150.- ab Stuttgart, Euro 1.100.- ab München. Einzelzimmerzuschlag 150.- Euro. Einzelzimmer stehen nur in geringer Zahl zur Verfügung.


Partner

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


Achtung: Die Reise ist ausgebucht. Wir bilden aber eine Warteliste.


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22.09.2010 - 19:30

Wem gehört die Welt?

Zur neuen Aktualität der Gemeingüter

Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.

Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.

Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.

ReferentInnen

Silke Helfrich

Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.

Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.

Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.

Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.

Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".

Veranstaltungsort
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1, Raum 2


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich


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23.09.2010 - 19:30

Wem gehört die Welt?

Zur neuen Aktualität der Gemeingüter

Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.

Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.

Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.

ReferentInnen

Silke Helfrich

Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.

Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.

Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.

Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.

Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".

 

Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3, Raum E.01


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich


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25.09.2010 - 10:00 bis 26.09.2010 - 16:00

Frauen und Männer kommunizieren anders!?

Ein Gender-Kommunikationsseminar

Die sozialen Rollen von Männern und Frauen und die Erwartungen gegenüber den Geschlechtern sind in unserer Gesellschaft fest verankert. Es ist deshalb nahe liegend, wenn wir bei der Frage nach unseren geschlechtlichen Rollenbildern bei der Kommunikation ansetzen und fragen, ob und wie Männer und Frauen im beruflichen und politischen Alltag geschlechtsspezifisch kommunizieren und damit ihre Rollenbilder tradieren. Die Folge ist eine Weiterführung assymetrischer Machtverhältnisse.

In unserem Seminar betrachten wir die unterschiedlichen Kommunikationsarten von Männern und Frauen, vor allem die Kommunikation der Geschlechter miteinander. Ziel ist es, neue Kommunikationsstrategien zu erarbeiten und diese auch in der Praxis anzuwenden und zu üben.

Das Seminar wendet sich ausdrücklich an Männer und an Frauen.

Wir werden uns um eine geschlechterparitätische Zusammensetzung bei den Teilnehmenden bemühen.

ReferentInnen

Ina Machold, Dipl. Pädagogin

 

Veranstaltungsort
München, Grünes Stadtbüro


Kosten
20,- Euro/erm. 10,- Euro


Art der Veranstaltung
Seminar


Anmeldung


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04.10.2010 bis 07.10.2010

Europa kommunal

Bildungsreise nach Brüssel

Immer mehr Entscheidungen, die in den Gremien der Europäischen Union (EU) getroffen werden, haben direkten Einfluss auf Gemeinden, Städte und Kreise. Ob es die Marktöffnung im ÖPNV, die Liberalisierung des Wassermarktes oder die verschiedenen Förderprogramme sind, ob es die Auswirkungen des Lissabonvertrags, Partnerschaftsbemühungen europäischer Gemeinden oder europäische Richtlinien im Umweltbereich und im Dienstrecht sind: Die Europapolitik ist aus der Kommunalpolitik nicht mehr wegzudenken.

Um so mehr ist es für alle KommunalpolitikerInnen nützlich, sich mit den Entscheidungswegen in der EU vertraut zu machen. Die Strukturen kennen zu lernen und Kontakte zu Ansprechpartnern auf europäischer Ebene zu knüpfen, das kann sich als unmittelbar nützlich erweisen für die eigene Kommune.

Das Programm der kommunalpolitischen Bildungsreise "EUROPA KOMMUNAL" bietet folgende Highlights:

  • Besuch beim EU-Parlament auf Einladung der Abgeordneten Barbara Lochbihler und Gerald Häfner
  • ausführliches Informationsprogramm bei der Europäischen Kommission
  • Besuch des Europabüros der Bayerischen Kommnen
  • Besuch der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union
  • Besuch beim Brüsseler Büro der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Bildungsreise soll den Teilnehmenden Einblicke in die Arbeitsweise der Gremien bieten und ihnen die Arbeit direkt und hautnah zeigen sowie Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartner für die weitere kommunalpolitische Arbeit vermitteln. Kurz: den Durchblick durch den "Europa-Dschungel" erleichtern.

Den Ausschreibungsflyer mit dem kompletten Programm der Bildungsreise können Sie als PDF-Datei herunterladen.

Veranstaltungsort
Brüssel


Kosten
Bei Übernachtung im Einzelzimmer: 240,- € (190,- € ermäßigt) - Einzelzimmer bereits ausgebucht! / Zweibettzimmer: 200,- € (170,- € ermäßigt) / Dreibettzimmer: 160,- € (130,- € ermäßigt)


Partner

GRIBS-Bildungswerk e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


Anmeldung


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06.10.2010 - 19:30

Die Tea Party Bewegung – problematische Freunde der Republikaner

Unerwarteter "Star" des Wahljahrs 2010 in den USA ist die Tea Party. Der Aufstieg der konservativen Grassroots-Bewegung aus dem Nichts überraschte Amerika. Doch womöglich hat sie den Zenit ihres Einflusses bereits überschritten. Je näher die Kongresswahlen im November rücken, bei denen sich entscheiden wird, ob Präsident Barack Obama seine Parlamentsmehrheit halten kann, desto unklarer werden die machtpolitischen Auswirkungen der Tea Party.

Ihre Gründung richtete sich eindeutig gegen Obama und seine politischen Ziele. In der Praxis jedoch bereitet sie den herkömmlichen Republikanern durch ihre grundsätzliche Opposition gegen jedes politische Establishment und ihre oft radikalen Ansichten eben so große Probleme. Schadet die Tea Party den Republikanern mehr als sie ihnen nutzt?

ReferentInnen

Dr. Christoph von Marschall ist promovierter Historiker, preisgekrönter Journalist und seit 2005 Korrespondent des Tagesspiegels in den USA. Seine Biografien „Barack Obama. Der schwarze Kennedy“ und „Michelle Obama. Ein amerikanischer Traum“ sind große Erfolge in Deutschland und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er berichtet regelmäßig aus dem Weißen Haus und hat den Kongresswahlkampf in den jüngsten Wochen in mehreren US-Bundesstaaten beobachtet.

 

Veranstaltungsort
München, Amerika-Haus


Partner

Bayerisch-Amerikanisches Zentrum im Amerika Haus München e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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09.10.2010 - 09:30 bis 17:30

Überzeugend argumentieren!

Redetraining für politisch Engagierte

LOW-ZertifikatWer Politik "macht", egal ob in einer Partei, einer Bürgerinitiative oder einem Umweltverband, kommt immer wieder in die Situation, die eigene Position überzeugend vertreten zu müssen. Wer dabei nicht in "Argumentationsnöte" geraten will, sollte nicht nur fachlich "fit", sondern auch mit den Grundlagen der Rhetorik vertraut sein.

Ziel des Seminars ist es, Argumentationsgänge und Argumentationsstrategien kennen zu lernen und zu erarbeiten, den eigenen Argumentationsstil zu überprüfen und in der Argumentation sicherer zu werden.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen praxisnahe Übungen unter folgenden Fragestellungen:

  • Ist mein Argumentationsgang schlüssig und nachvollziehbar?
  • Argumentiere ich ziel- und adressatInnenorientiert und der jeweiligen Situation angemessen?
  • Welche rhetorischen Möglichkeiten gibt es, Argumentationsgänge aufzubauen?
  • Wie kann ich angemessen reagieren, wenn jemand meine Argumente ignoriert, verzerrt und lächerlich macht oder unfaire rhetorische Strategien einsetzt?

Veranstaltungsnummer: 2-10-19

ReferentInnen

Petra M. Seifert, M.A.
Kommunikationspsychologin, Rhetorik- und Medientrainerin, Coach

 

Veranstaltungsort
Nürnberg, Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, Raum S 14


Kosten
60,- / 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Das Seminar ist bereits ausgebucht. Bitte nutzen Sie unseren Zursatztermin am 20. November 2010.


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13.10.2010 - 19:30

"Cantamos para vivir" - "Wir singen um zu leben" (Kopie 1)

Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung

Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.

Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.

Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.

Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.

Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.

Downloads zum Artikel

Grupo_Sol_Wuerzburg_01.pdf


Empfohlene Weblinks

www.grupo-sal.de

ReferentInnen

Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens

Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA

Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.

Veranstaltungsort
Würzburg, Stadtmensa, Am Studentenhaus


Partner

Eine Welt Forum Würzburg

Akademie Frankenwarte Würzburg


Art der Veranstaltung
Konzert-Collage


Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: Weltladen, Würzburg, Plattnerstraße 14


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14.10.2010 - 19:00

Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

Green New Deal in der Debatte

 

Logo Green New DealIm Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.

Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch "Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution" beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.

Wir wollen den Leitgedanken einer "Low Carbon Baukultur" anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen  werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?

Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines "Green New Deal" auf die regionale Wirtschaft aus?

 

Downloads zum Artikel

Flyer_GreenNewDeal_Bamberg.pdf


ReferentInnen

Referent:
Prof. DI MAAS Peter Droege, Prof. für „Urban Sustainability, Climate and Planning Education“ am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für Erneuerbare Energien

 

Kommentare und Diskussion:

Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg

Dr. Manuel Haus, Dipl. Biochemiker, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.

Gabriele Pfeff-Schmidt, Dipl.-Ing. (Univ.), Landratsamt Bamberg, Kreisbaumeisterin, Geschäftsbereichsleiterin Planen, Bauen, Umwelt 

Moderation:
Heike Wohltmann
, Dipl.-Ing. Raumplanung, plan-werkStadt, Bremen

 

Veranstaltungsort
Bamberg, Spiegelsaal der Harmonie


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich Böll Stiftung


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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15.10.2010 - 19:30

"Cantamos para vivir" - "Wir singen um zu leben"

Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung

Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.

Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.

Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.

Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.

Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.

Empfohlene Weblinks

www.grupo-sal.de

ReferentInnen

Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens

Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA

Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.

Veranstaltungsort
Nürnberg, St. Klara, Königstr. 66


Kosten
15,- EUR (ermäßigt 10,- EUR)


Partner

Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus


Art der Veranstaltung
Konzert-Collage


Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: NN-Ticketcorner, Mauthalle / Tourist Info im K4, Königstr. 93 / Zigaretten-Weiss, Königstr. 66


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16.10.2010 - 10:30 bis 17:00

Das Web 2.0 und seine Folgen

Auswirkungen neuer Nutzungsformen im Internet auf Politik und Medien

Twitter, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook und viele weitere Dienste bieten neuartige Möglichkeiten der Kommunikation und ein ungeahntes Potenzial – auch für politische Aktivitäten und Kampagnen. Obamas Wahlkampf und die Rolle von Twitter im Iran sind dafür nur zwei Beispiele von vielen.

Ihre Relevanz gewinnen diese neuartigen interaktiven Kommunikationsformen vor allem dadurch, dass sie es – einfach und kostengünstig – ermöglichen, aus Rezipienten von Medieninhalten Produzenten werden zu lassen. Im Internet – so scheint es – ist die Umsetzung der Utopie aus Brechts Radiotheorie (die Empfänger werden zu Sendern!) endlich möglich geworden.

Unsere Tagung geht folgenden Fragen nach:

  • Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Politik und auf die "traditionellen" Medien?
  • Kann das Internet tatsächlich Partizipations- und Emanzipationsprozesse fördern?
  • Hat ein "altes" Medium wie die Zeitung überhaupt noch eine Zukunft?
  • Sind die u. a. von Jürgen Habermas ins Gespräch gebrachten „öffentlich-rechtlichen“ Zeitungen eine Option für die Zukunft?
  • Können die internetbasierten Medien eine Alternative zur Konzentration der Meinungsmacht in den herkömmlichen Medien bieten?
  • Werden Menschen ohne Internet-Zugang endgültig "abgehängt" ("digitale Spaltung")?
  • Erweisen sich die großen Hoffnungen, die in die partizipativen Online-Medien gesetzt wurden, als begründet?

Das Programm

10:30: Begrüßung und Einführung
Dr. Gerd Rudel (Petra-Kelly-Stiftung)/Dr. Gabriele Hooffacker (Stiftung Journalistenakademie)

10:45:   Zeitung ade? - Das Web 2.0 und die "alten" Medien
Prof. Dr. Stephan A. Weichert (Professur Journalistik, MHMK - Hochschule für Medien und Kommunikation, Hamburg) / Katja Riefler (Medienberaterin, RISolutions, München) / Michael Husarek (stv. Chefredakteur, Nürnberger Nachrichten)

12:15: Mittagspause

13:30: "Yes, we twitter!" - Das Web 2.0 und die Politik
Dr. Christoph Bieber (Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der JLU Giessen, Mitglied des Zentrums für Medien und Interaktivität) / Dieter Janecek (Landesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bayern) / Alfons Pieper ("wir-in-nrw-blog.de", Journalist, Blogger)

15: Kaffeepause

15:15: Das Web verändert die Welt!? - Demokratisierungs- und Emanzipationspotenziale des Web 2.0
Prof. Dr. Caja Thimm (Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn) / Jörg Eisfeld-Reschke (Ikosom - Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Berlin) / Dr. Bernd Graff (Journalist, sueddeutsche.de)

Moderation: Dr. Gabriele Hooffacker

16:45:   Verabschiedung und Tagungsende

Downloads zum Artikel

Flyer_Web2-0.pdf


Veranstaltungsort
Nürnberg, Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 1


Kosten
20,- / ermäßigt: 15,- Euro (ink. Tagungsverpflegung)


Partner

Stiftung Journalistenakademie


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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18.10.2010 - 19:00

Architektur des Untergangs

Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen

Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.

Dokumentarfilm, 1989, von Peter Cohen über die Psychologie des NS Terrorregimes, aufgebaut durch den Missbrauch der Kunst.

„NS-Kunst“ war Wegbereiter des Staatsterrors, Kulturpolitik ein Instrument des totalitären Systems. Das Haus der Kunst in München ist u.a. im Focus des Filmes.

Empfohlene Weblinks

www.sozialeskulptur-muenchen.de

Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Soziale Skulptur München e.V.


Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm


Anmeldung nicht erforderlich


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28.10.2010 - 19:30

Facebook & Co - Denn sie wissen, was du tust

Die internetbasierten sozialen Netzwerke werden für immer mehr Menschen das entscheidende Medium des Informationsaustauschs. Inzwischen haben viele Organisationen, die im öffentlichen Raum etwas gestalten wollen, Facebook & Co für sich entdeckt und setzen sie offensiv für ihre Zwecke ein.

Auf der anderen Seite steht aber die Gefahr der Datenspeicherung und Datenweitergabe zu kommerziellen oder Kontrollzwecken.

Können die Vorteile der Social Networks genutzt und der Missbrauch verhindert werden?

Welche Datenschutzregelungen sind dafür in Zukunft notwendig.

Und sind sie durchsetzbar?

ReferentInnen

Nico Ach
Geschäftsführer infodatacom, Initiator von "netzbegrünung"

Anja Junghans
Kultur- und Medienwissenschaftlerin, die urbanauten, München

 

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie


Kosten
6,- EUR / ermäßigt: 5,- EUR / SchülerInnen und Studierende: Eintritt frei


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Anmeldung nicht erforderlich


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01.11.2010 - 19:00

Mein Großvater: KZ-Aufseher

Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen

Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.

Dokumentarfilm von Paul Karalus, 1983: Ein junger Journalist stellt Nachforschungen über seinen Großvater an, der als Lageraufseher in Dachau gearbeitet hat. Zeitzeugen und Dokumente geben Einblick in das Lagerleben. Es wird versucht den Charakter des Großvaters zu erschließen.

Empfohlene Weblinks

www.sozialeskulptur-muenchen.de

Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Soziale Skulptur München e.V.


Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm


Anmeldung nicht erforderlich


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03.11.2010 - 19:00

Parallelen und Unterschiede der Weltwirtschaftskrisen 1929ff. und 2009ff.

Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen

Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.

Fördert die Wirtschaftskrise Tendenzen nach Rechts?

Haben Weltwirtschaftskrisen auch ähnliche Folgen?

Es gab sowohl 1873ff. als auch 1929ff. einen massiven Rechtsruck zu Militarismus und letzten Endes großen Weltkriegen.

Oder gibt es auch die Möglichkeit des Aufbruchs zu neuen Ufern?

Empfohlene Weblinks

www.sozialeskulptur-muenchen.de

ReferentInnen

Martin Schmidt-Bredow
Diplomkaufmann und Wirtschaftsgeograf

Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45


Kosten
7,- EUR


Partner

Soziale Skulptur München e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich


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06.11.2010 - 20:30

good night – white pride

Antifaschistisches Hardcore-Konzert

Unter dem Motto „good night – white pride” steht ein antifaschistisches Hardcore-Konzert statt. Mit diesem jährlich stattfindenden Event wird die antifaschistische Arbeit der Infogruppe Rosenheim unterstützt. „good night white pride” ist eine Kampagne von Mitgliedern der Hardcoreszene, die sich gegen Rassismus und Faschismus wendet. .

Hardcore - das ist eine Musikrichtung zwischen Punk und Metal.  In diesem Jahr treten bug (Innsbruck), Kachel (München) und Kyokushinkai (Dorfen) auf.

Kyokushinkai aus Dorfen spielen eine Mischung aus politischem Hardcore und Punk mit einigen diskreten Metaleinflüssen.

Kachel stammt aus München und wird mit Oldschool Hardcore und Trash die Vetternwirtschaft zum Kochen bringen.

Der Musikstil der Innsbrucker Band bug ist schwer zu beschreiben. bug selbst bezeichnet sich als „abseits musikalischer Trends und Szenen“, das Musikfachmagazin SPEX, schrieb "Zeni Geva-meets-Melvins-Brachialnoise-Kriechcore" und die Veranstalter bezeichnen es schlicht als „Noisecore“. Feststeht, dass der Sound der seit 1997 bestehenden Formation laut und brachial ist. Die Band hat in ihrer 13-jährigen Bandgeschichte zahlreiche Alben veröffentlicht, die letzte LP "Lachesis" erschien 2009 auf „Rock is Hell Records“.

Empfohlene Weblinks

www.goodnight-whitepride.de.tf

www.myspace.com/bugbuam

www.myspace.com/kachelxsindxgeil

www.myspace.com/kyokushinkai

Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft


Kosten
Eintritt frei!


Partner

infogruppe rosenheim


Art der Veranstaltung
Konzert


Keine Anmeldung erforderlich.


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07.11.2010 - 19:00

Menschenwürde – Jugendliche besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau

Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen

Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.

Renate und Jörg Steinsberger fahren mit Jugendlichen aus dem von ihnen betreutem JugendZeit-Haus, Integrationsstätte für gefährdete Jugendliche, nach Dachau: die Eindrücke werden anschließend in Gedichten, Notizen und Bildern verarbeitet. Die Jugendlichen sind ohne Schulabschluss aus sozial benachteiligten Familien.

Ein Erfahrungsbericht.

Empfohlene Weblinks

www.sozialeskulptur-muenchen.de

Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45


Kosten
7,- EUR


Partner

Soziale Skulptur München e.V.


Anmeldung nicht erforderlich


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11.11.2010 - 19:00

Green New Deal für die Chemieindustrie?

Probleme – Chancen – Perspektiven

Logo Green New DealDer Green New Deal hat das Ziel eines ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Dieses Ziel stellt für die Chemieindustrie eine besondere Herausforderung dar. Hier geht es nicht nur darum, die eigenen Produktionsabläufe energieeffizient und ressourcenschonend zu gestalten. In diesem Industriezweig muss zusätzlich auch ein Wechsel eingeleitet werden von der erdölbasierten Kunststoffchemie hin zu einer Produktion, die auf nachwachsende Rohstoffe baut.

  • Wie stellt sich die Chemieindustrie diesen Herausforderungen?
  • Welche Folgen wird ein solcher Umbau für die Arbeitsplätze haben?
  • Welche Chancen und Perspektiven bietet der Green New Deal für diese Branche?
  • Kann sich die Chemieindustrie vom einstigen „ökologischen Schmuddelkind“ zu einem verheißungsvollen grünen Leitmarkt entwickeln?

Diese Fragen, die in einer Region wie dem südostbayerischen Chemie-Dreieck besonders brisant sind, wollen wir mit regionalen Akteuren, Wissenschaftlern und Politikern diskutieren.

ReferentInnen

Carl-Otto Gensch
Leiter des Bereichs "Produkte und Stoffströme" im Öko-Institut, Freiburg

Dr. Willi Kleine
Betriebsleiter, Wacker-Chemie, Burghausen

Anton Eisenacker
Betriebsratsvorsitzender, Wacker-Chemie

N.N.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN

 

Veranstaltungsort
Burghausen, Helmbrechtsaal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich Böll Stiftung


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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20.11.2010 - 09:30 bis 17:30

Überzeugend argumentieren!

Redetraining für politisch Engagierte

LOW-ZertifikatWer Politik "macht", egal ob in einer Partei, einer Bürgerinitiative oder einem Umweltverband, kommt immer wieder in die Situation, die eigene Position überzeugend vertreten zu müssen. Wer dabei nicht in "Argumentationsnöte" geraten will, sollte nicht nur fachlich "fit", sondern auch mit den Grundlagen der Rhetorik vertraut sein.

Ziel des Seminars ist es, Argumentationsgänge und Argumentationsstrategien kennen zu lernen und zu erarbeiten, den eigenen Argumentationsstil zu überprüfen und in der Argumentation sicherer zu werden.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen praxisnahe Übungen unter folgenden Fragestellungen:

  • Ist mein Argumentationsgang schlüssig und nachvollziehbar?
  • Argumentiere ich ziel- und adressatInnenorientiert und der jeweiligen Situation angemessen?
  • Welche rhetorischen Möglichkeiten gibt es, Argumentationsgänge aufzubauen?
  • Wie kann ich angemessen reagieren, wenn jemand meine Argumente ignoriert, verzerrt und lächerlich macht oder unfaire rhetorische Strategien einsetzt?

Veranstaltungsnummer: 2-10-42

ReferentInnen

Petra M. Seifert, M.A.
Kommunikationspsychologin, Rhetorik- und Medientrainerin, Coach

 

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Frölichstr. 17, Kleiner Saal


Kosten
60,- / 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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25.11.2010 - 19:00

Trialog in Yad Vashem

Palästinenser, Israelis und Deutsche im Gespräch

Viele Palästinenser lehnen es ab, sich näher mit dem Holocaust auseinanderzusetzen. Aus ihrer Perspektive beginnt die Geschichte der Juden erst mit der Einwanderung nach Palästina.

1998 überredete Henning Niederhoff erstmals Palästinenser zu einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Daraus erwuchsen zunächst Gespräche zwischen Palästinensern, Israelis und Deutschen in Yad Vashem, später auch gemeinsame Besuche in zerstörten palästinensischen Dörfern in Israel. Zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust kam das Gedenken an die nakba, die Katastrophe der Vertreibung der Palästinenser 1948. Selten gab es eine solche Tiefe bei palästinensisch-israelischen Begegnungen.

ReferentInnen

Henning Niederhoff
ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, Autor von Trialog in Yad Vashem, 2010

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
6,- / erm. 5,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie

Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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27.11.2010 - 09:30 bis 18:00

Rechtsextreme Erlebniswelten

Ob unsere Gesellschaft zunehmend von rechtsextremen Kräften unterwandert und beeinflusst ist, wird unterschiedlich diskutiert. Sicher ist in jedem Fall, dass Neonazis und Rechtsextreme verschiedene Ebenen und neue Medien nutzen, um ihre Ideen zu verbreiten und Anhänger zu gewinnen. An diesem Studientag beleuchten Fachleute die entsprechenden Entwicklungen.

Wichtige Fragen sind beispielsweise:

  • Welche Internetseiten nutzen Rechte, und welche Chancen liegen für sie im www?
  • Wie klingt rechtsextreme Musik, was sagen die Texte, und wie funktioniert das mit den Schulhof-CDs? 
  • Wie sehen rechtsextreme Comics aus, aus welcher Subkultur stammen sie und kann man über sie lachen?
  • Wie unterwandern Rechtsextreme die Sportvereine, und auf welche Weise entfalten sie sich in der Fußballszene?

Rechtsextreme Codes und Symbole werden enttarnt und die Lage in München in Literatur und Realität betrachtet.

 

Das Programm:

9:30    Beginn der Veranstaltung

9:45    Begrüßung und Einführung – gesellschaftliche Hintergründe des Themas

10:15  Kurzinputs zu den Vormittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen

11:00 Workshops I

  • Rechtsextreme und Musik – Martin Langebach, Jan Raabe (Soziologen)
  • Rechtsextreme und Fußball – Ronny Blaschke (Sportjournalist)
  • Rechtsextreme und Comics – Ralf Palandt (Comiczeichner und Comicforscher)

12:30 Mittagspause

14:00 Café-Lesung aus dem im rechtsradikalen Milieu spielenden Krimi "Blinde Flecken"
Autor: Peter Probst

15:00 Kurzinputs zu den Nachmittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen

15: 45 Kaffeepause

16:00 Workshops II

  • Rechtsextreme im Internet – Robert Andreasch (freierJournalist)
  • Rechtsextreme in München – N.N.
  • Rechtsextreme Codes und Symbole – Michael Weiss (apabiz - antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin)

17:30 Abschlussplenum

18:00 Ende

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
10,- EUR / Ermäßigung für Jugendliche, Studierende: 5,- EUR


Partner

Bündnis für Demokratie

DGB-Bildungswerk

Evangelische Jugend

Evangelische Stadtakademie

Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus Feierwerk e.V.

Friedrich-Ebert-Stiftung

Kreisjugendring


Art der Veranstaltung
Studientag


Anmeldung


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02.12.2010 - 19:00

Fremder Feind, so nah

Begegnungen zwischen Israelis und Palästinensern

"Die meisten Israelis und Palästinenser, die der deutschen Öffentlichkeit bekannt sind, neigen dazu, sich in einem endlosen Konflikt zwischen Gut und Böse zu sehen, und denken in Schwarz-Weiß-Klischees. Alexandra Senffts fesselnde Begegnungen in Israel und Palästina lassen uns Stimmen des Zweifels und der Vernunft, der Kritik und des Mutes hören." (Tom Segev).

In ihrem Buch schreibt sie über Begegnungen, in denen Palästinenser und Israelis nach der Methode "Storytelling in Conflict" des israelischen Psychologen Dan Bar-On über äußere und innere Grenzen hinweg Dialoge führen.

ReferentInnen

Alexandra Senfft
Islamwissenschaftlerin und Publizistin, war Nahostreferentin im Bundestag und UNO-Mitarbeiterin in den palästinensischen Gebieten und im Vorstand des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
6,- / erm. 5,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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03.12.2010 bis 04.12.2010

Herausforderung Rechtsextremismus

Strukturen - Strategien - Gegenmaßnahmen

Auf parlamentarischer Ebene konnten die rechtsextremistischen Parteien in der jüngsten Vergangenheit kaum wirkliche Erfolge verzeichnen. Dort, wo sie in den Landtagen und Kommunalparlamenten sitzen, zeigt sich auch sehr rasch, dass sie in der konkreten Politik wenig bis nichts zu bieten haben.

Gleichzeitig versuchen rechtsextremistische Gruppierungen immer stärker, in der "Mitte" der Gesellschaft Fuß zu fassen. Manche Regionen feiern sie bereits als "national befreite" Gegenden. Auch und gerade in Bayern gibt es solche Versuche.

Unsere Tagung analysiert aktuelle Entwicklungstendenzen im rechtsextremen Spektrum, untersucht Ideologie und Menschenbild und stellt verschiedene Ansatzpunkte für erfogreiche Gegenstrategien dar.

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

ReferentInnen

Robert Andreasch
Journalist und Mitarbeiter von A.I.D.A. – Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle, München

Manuel Bauer
EXIT Deutschland, Badenweiler

Juliane Lang
Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, Verein für demokratische Kultur (VDK), Berlin

Birgit Mair
Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Nürnberg, Leiterin des Tacheles-Projekts

Andrea Röpke
Dipl.-Politologin, freie Journalistin, Hamburg

Michael Uhlig
B.U.D.  - Beratung. Unterstützung. Dokumentation. Für Opfer rechtsextremer Gewalt

u. a.

Veranstaltungsort
Tutzing, Akademie für Politische Bildung


Kosten
Mit Übernachtung: 55,- EUR (erm.: 35,- EUR) / ohne Übernachtung: 35,- EUR (erm.: 25,- EUR)


Partner

Akademie für Politische Bildung Tutzing


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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