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18.09.2010 bis 26.09.2010
Unsere Bildungsreise führt uns im Jahr 2010 in die Türkei.
Ein ausführliches Programm mit allen wichtigen Informationen zur Reise gibt es hier (PDF-Datei)....
Neugierig? Interessiert? Da die Anzahl der Reisenden auf 20 begrenzt ist und wir davon ausgehen, dass die Reise sehr schnell ausgebucht sein wird, raten wir zur frühzeitigen Anmeldung.
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
Istanbul und Van, Türkei
Kosten
Teilnahmegebühr: Euro 1.150.- ab Stuttgart, Euro 1.100.- ab München. Einzelzimmerzuschlag 150.- Euro. Einzelzimmer stehen nur in geringer Zahl zur Verfügung.
Partner
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Art der Veranstaltung
Bildungsreise
Achtung: Die Reise ist ausgebucht. Wir bilden aber eine Warteliste.
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22.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1, Raum 2
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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23.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3, Raum E.01
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Evangelische Stadtakademie Nürnberg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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25.09.2010 - 10:00 bis 26.09.2010 - 16:00
Ein Gender-Kommunikationsseminar
Die sozialen Rollen von Männern und Frauen und die Erwartungen gegenüber den Geschlechtern sind in unserer Gesellschaft fest verankert. Es ist deshalb nahe liegend, wenn wir bei der Frage nach unseren geschlechtlichen Rollenbildern bei der Kommunikation ansetzen und fragen, ob und wie Männer und Frauen im beruflichen und politischen Alltag geschlechtsspezifisch kommunizieren und damit ihre Rollenbilder tradieren. Die Folge ist eine Weiterführung assymetrischer Machtverhältnisse.
In unserem Seminar betrachten wir die unterschiedlichen Kommunikationsarten von Männern und Frauen, vor allem die Kommunikation der Geschlechter miteinander. Ziel ist es, neue Kommunikationsstrategien zu erarbeiten und diese auch in der Praxis anzuwenden und zu üben.
Das Seminar wendet sich ausdrücklich an Männer und an Frauen.
Wir werden uns um eine geschlechterparitätische Zusammensetzung bei den Teilnehmenden bemühen.
ReferentInnen
Ina Machold, Dipl. Pädagogin
Veranstaltungsort
München, Grünes Stadtbüro
Kosten
20,- Euro/erm. 10,- Euro
Art der Veranstaltung
Seminar
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04.10.2010 bis 07.10.2010
Bildungsreise nach Brüssel
Immer mehr Entscheidungen, die in den Gremien der Europäischen Union (EU) getroffen werden, haben direkten Einfluss auf Gemeinden, Städte und Kreise. Ob es die Marktöffnung im ÖPNV, die Liberalisierung des Wassermarktes oder die verschiedenen Förderprogramme sind, ob es die Auswirkungen des Lissabonvertrags, Partnerschaftsbemühungen europäischer Gemeinden oder europäische Richtlinien im Umweltbereich und im Dienstrecht sind: Die Europapolitik ist aus der Kommunalpolitik nicht mehr wegzudenken.
Um so mehr ist es für alle KommunalpolitikerInnen nützlich, sich mit den Entscheidungswegen in der EU vertraut zu machen. Die Strukturen kennen zu lernen und Kontakte zu Ansprechpartnern auf europäischer Ebene zu knüpfen, das kann sich als unmittelbar nützlich erweisen für die eigene Kommune.
Das Programm der kommunalpolitischen Bildungsreise "EUROPA KOMMUNAL" bietet folgende Highlights:
Die Bildungsreise soll den Teilnehmenden Einblicke in die Arbeitsweise der Gremien bieten und ihnen die Arbeit direkt und hautnah zeigen sowie Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartner für die weitere kommunalpolitische Arbeit vermitteln. Kurz: den Durchblick durch den "Europa-Dschungel" erleichtern.
Den Ausschreibungsflyer mit dem kompletten Programm der Bildungsreise können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Veranstaltungsort
Brüssel
Kosten
Bei Übernachtung im Einzelzimmer: 240,- € (190,- € ermäßigt) - Einzelzimmer bereits ausgebucht! / Zweibettzimmer: 200,- € (170,- € ermäßigt) / Dreibettzimmer: 160,- € (130,- € ermäßigt)
Partner
GRIBS-Bildungswerk e.V.
Art der Veranstaltung
Bildungsreise
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06.10.2010 - 19:30
Unerwarteter "Star" des Wahljahrs 2010 in den USA ist die Tea Party. Der Aufstieg der konservativen Grassroots-Bewegung aus dem Nichts überraschte Amerika. Doch womöglich hat sie den Zenit ihres Einflusses bereits überschritten. Je näher die Kongresswahlen im November rücken, bei denen sich entscheiden wird, ob Präsident Barack Obama seine Parlamentsmehrheit halten kann, desto unklarer werden die machtpolitischen Auswirkungen der Tea Party.
Ihre Gründung richtete sich eindeutig gegen Obama und seine politischen Ziele. In der Praxis jedoch bereitet sie den herkömmlichen Republikanern durch ihre grundsätzliche Opposition gegen jedes politische Establishment und ihre oft radikalen Ansichten eben so große Probleme. Schadet die Tea Party den Republikanern mehr als sie ihnen nutzt?
ReferentInnen
Dr. Christoph von Marschall ist promovierter Historiker, preisgekrönter Journalist und seit 2005 Korrespondent des Tagesspiegels in den USA. Seine Biografien „Barack Obama. Der schwarze Kennedy“ und „Michelle Obama. Ein amerikanischer Traum“ sind große Erfolge in Deutschland und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er berichtet regelmäßig aus dem Weißen Haus und hat den Kongresswahlkampf in den jüngsten Wochen in mehreren US-Bundesstaaten beobachtet.
Veranstaltungsort
München, Amerika-Haus
Partner
Bayerisch-Amerikanisches Zentrum im Amerika Haus München e.V.
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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09.10.2010 - 09:30 bis 17:30
Redetraining für politisch Engagierte
Wer Politik "macht", egal ob in einer Partei, einer Bürgerinitiative oder einem Umweltverband, kommt immer wieder in die Situation, die eigene Position überzeugend vertreten zu müssen. Wer dabei nicht in "Argumentationsnöte" geraten will, sollte nicht nur fachlich "fit", sondern auch mit den Grundlagen der Rhetorik vertraut sein.
Ziel des Seminars ist es, Argumentationsgänge und Argumentationsstrategien kennen zu lernen und zu erarbeiten, den eigenen Argumentationsstil zu überprüfen und in der Argumentation sicherer zu werden.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen praxisnahe Übungen unter folgenden Fragestellungen:
Veranstaltungsnummer: 2-10-19
ReferentInnen
Petra M. Seifert, M.A.
Kommunikationspsychologin, Rhetorik- und Medientrainerin, Coach
Veranstaltungsort
Nürnberg, Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, Raum S 14
Kosten
60,- / 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)
Art der Veranstaltung
Tagesseminar
Das Seminar ist bereits ausgebucht. Bitte nutzen Sie unseren Zursatztermin am 20. November 2010.
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13.10.2010 - 19:30
Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung
Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.
Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.
Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.
Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Veranstaltungsort
Würzburg, Stadtmensa, Am Studentenhaus
Partner
Eine Welt Forum Würzburg
Akademie Frankenwarte Würzburg
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: Weltladen, Würzburg, Plattnerstraße 14
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14.10.2010 - 19:00
Green New Deal in der Debatte
Im Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.
Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch "Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution" beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.
Wir wollen den Leitgedanken einer "Low Carbon Baukultur" anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?
Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines "Green New Deal" auf die regionale Wirtschaft aus?
Downloads zum Artikel
Flyer_GreenNewDeal_Bamberg.pdf
ReferentInnen
Referent:
Prof. DI MAAS Peter Droege, Prof. für „Urban Sustainability, Climate and Planning Education“ am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für Erneuerbare Energien
Kommentare und Diskussion:
Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg
Dr. Manuel Haus, Dipl. Biochemiker, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.
Gabriele Pfeff-Schmidt, Dipl.-Ing. (Univ.), Landratsamt Bamberg, Kreisbaumeisterin, Geschäftsbereichsleiterin Planen, Bauen, Umwelt
Moderation:
Heike Wohltmann, Dipl.-Ing. Raumplanung, plan-werkStadt, Bremen
Veranstaltungsort
Bamberg, Spiegelsaal der Harmonie
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Heinrich Böll Stiftung
Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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15.10.2010 - 19:30
Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung
Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.
Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.
Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.
Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Veranstaltungsort
Nürnberg, St. Klara, Königstr. 66
Kosten
15,- EUR (ermäßigt 10,- EUR)
Partner
Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: NN-Ticketcorner, Mauthalle / Tourist Info im K4, Königstr. 93 / Zigaretten-Weiss, Königstr. 66
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16.10.2010 - 10:30 bis 17:00
Auswirkungen neuer Nutzungsformen im Internet auf Politik und Medien
Twitter, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook und viele weitere Dienste bieten neuartige Möglichkeiten der Kommunikation und ein ungeahntes Potenzial – auch für politische Aktivitäten und Kampagnen. Obamas Wahlkampf und die Rolle von Twitter im Iran sind dafür nur zwei Beispiele von vielen.
Ihre Relevanz gewinnen diese neuartigen interaktiven Kommunikationsformen vor allem dadurch, dass sie es – einfach und kostengünstig – ermöglichen, aus Rezipienten von Medieninhalten Produzenten werden zu lassen. Im Internet – so scheint es – ist die Umsetzung der Utopie aus Brechts Radiotheorie (die Empfänger werden zu Sendern!) endlich möglich geworden.
Unsere Tagung geht folgenden Fragen nach:
Das Programm
10:30: Begrüßung und Einführung
Dr. Gerd Rudel (Petra-Kelly-Stiftung)/Dr. Gabriele Hooffacker (Stiftung Journalistenakademie)
10:45: Zeitung ade? - Das Web 2.0 und die "alten" Medien
Prof. Dr. Stephan A. Weichert (Professur Journalistik, MHMK - Hochschule für Medien und Kommunikation, Hamburg) / Katja Riefler (Medienberaterin, RISolutions, München) / Michael Husarek (stv. Chefredakteur, Nürnberger Nachrichten)
12:15: Mittagspause
13:30: "Yes, we twitter!" - Das Web 2.0 und die Politik
Dr. Christoph Bieber (Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der JLU Giessen, Mitglied des Zentrums für Medien und Interaktivität) / Dieter Janecek (Landesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bayern) / Alfons Pieper ("wir-in-nrw-blog.de", Journalist, Blogger)
15: Kaffeepause
15:15: Das Web verändert die Welt!? - Demokratisierungs- und Emanzipationspotenziale des Web 2.0
Prof. Dr. Caja Thimm (Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn) / Jörg Eisfeld-Reschke (Ikosom - Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Berlin) / Dr. Bernd Graff (Journalist, sueddeutsche.de)
Moderation: Dr. Gabriele Hooffacker
16:45: Verabschiedung und Tagungsende
Downloads zum Artikel
Veranstaltungsort
Nürnberg, Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 1
Kosten
20,- / ermäßigt: 15,- Euro (ink. Tagungsverpflegung)
Partner
Stiftung Journalistenakademie
Art der Veranstaltung
Tagung
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18.10.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Dokumentarfilm, 1989, von Peter Cohen über die Psychologie des NS Terrorregimes, aufgebaut durch den Missbrauch der Kunst.
„NS-Kunst“ war Wegbereiter des Staatsterrors, Kulturpolitik ein Instrument des totalitären Systems. Das Haus der Kunst in München ist u.a. im Focus des Filmes.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm
Anmeldung nicht erforderlich
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28.10.2010 - 19:30
Die internetbasierten sozialen Netzwerke werden für immer mehr Menschen das entscheidende Medium des Informationsaustauschs. Inzwischen haben viele Organisationen, die im öffentlichen Raum etwas gestalten wollen, Facebook & Co für sich entdeckt und setzen sie offensiv für ihre Zwecke ein.
Auf der anderen Seite steht aber die Gefahr der Datenspeicherung und Datenweitergabe zu kommerziellen oder Kontrollzwecken.
Können die Vorteile der Social Networks genutzt und der Missbrauch verhindert werden?
Welche Datenschutzregelungen sind dafür in Zukunft notwendig.
Und sind sie durchsetzbar?
ReferentInnen
Nico Ach
Geschäftsführer infodatacom, Initiator von "netzbegrünung"
Anja Junghans
Kultur- und Medienwissenschaftlerin, die urbanauten, München
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie
Kosten
6,- EUR / ermäßigt: 5,- EUR / SchülerInnen und Studierende: Eintritt frei
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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01.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Dokumentarfilm von Paul Karalus, 1983: Ein junger Journalist stellt Nachforschungen über seinen Großvater an, der als Lageraufseher in Dachau gearbeitet hat. Zeitzeugen und Dokumente geben Einblick in das Lagerleben. Es wird versucht den Charakter des Großvaters zu erschließen.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm
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03.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Fördert die Wirtschaftskrise Tendenzen nach Rechts?
Haben Weltwirtschaftskrisen auch ähnliche Folgen?
Es gab sowohl 1873ff. als auch 1929ff. einen massiven Rechtsruck zu Militarismus und letzten Endes großen Weltkriegen.
Oder gibt es auch die Möglichkeit des Aufbruchs zu neuen Ufern?
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
ReferentInnen
Martin Schmidt-Bredow
Diplomkaufmann und Wirtschaftsgeograf
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
7,- EUR
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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06.11.2010 - 20:30
Antifaschistisches Hardcore-Konzert
Unter dem Motto „good night – white pride” steht ein antifaschistisches Hardcore-Konzert statt. Mit diesem jährlich stattfindenden Event wird die antifaschistische Arbeit der Infogruppe Rosenheim unterstützt. „good night white pride” ist eine Kampagne von Mitgliedern der Hardcoreszene, die sich gegen Rassismus und Faschismus wendet. .
Hardcore - das ist eine Musikrichtung zwischen Punk und Metal. In diesem Jahr treten bug (Innsbruck), Kachel (München) und Kyokushinkai (Dorfen) auf.
Kyokushinkai aus Dorfen spielen eine Mischung aus politischem Hardcore und Punk mit einigen diskreten Metaleinflüssen.
Kachel stammt aus München und wird mit Oldschool Hardcore und Trash die Vetternwirtschaft zum Kochen bringen.
Der Musikstil der Innsbrucker Band bug ist schwer zu beschreiben. bug selbst bezeichnet sich als „abseits musikalischer Trends und Szenen“, das Musikfachmagazin SPEX, schrieb "Zeni Geva-meets-Melvins-Brachialnoise-Kriechcore" und die Veranstalter bezeichnen es schlicht als „Noisecore“. Feststeht, dass der Sound der seit 1997 bestehenden Formation laut und brachial ist. Die Band hat in ihrer 13-jährigen Bandgeschichte zahlreiche Alben veröffentlicht, die letzte LP "Lachesis" erschien 2009 auf „Rock is Hell Records“.

Empfohlene Weblinks
www.goodnight-whitepride.de.tf
www.myspace.com/kachelxsindxgeil
Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft
Kosten
Eintritt frei!
Partner
infogruppe rosenheim
Art der Veranstaltung
Konzert
Keine Anmeldung erforderlich.
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07.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Renate und Jörg Steinsberger fahren mit Jugendlichen aus dem von ihnen betreutem JugendZeit-Haus, Integrationsstätte für gefährdete Jugendliche, nach Dachau: die Eindrücke werden anschließend in Gedichten, Notizen und Bildern verarbeitet. Die Jugendlichen sind ohne Schulabschluss aus sozial benachteiligten Familien.
Ein Erfahrungsbericht.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
7,- EUR
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Anmeldung nicht erforderlich
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11.11.2010 - 19:00
Probleme – Chancen – Perspektiven
Der Green New Deal hat das Ziel eines ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Dieses Ziel stellt für die Chemieindustrie eine besondere Herausforderung dar. Hier geht es nicht nur darum, die eigenen Produktionsabläufe energieeffizient und ressourcenschonend zu gestalten. In diesem Industriezweig muss zusätzlich auch ein Wechsel eingeleitet werden von der erdölbasierten Kunststoffchemie hin zu einer Produktion, die auf nachwachsende Rohstoffe baut.
Diese Fragen, die in einer Region wie dem südostbayerischen Chemie-Dreieck besonders brisant sind, wollen wir mit regionalen Akteuren, Wissenschaftlern und Politikern diskutieren.
ReferentInnen
Carl-Otto Gensch
Leiter des Bereichs "Produkte und Stoffströme" im Öko-Institut, Freiburg
Dr. Willi Kleine
Betriebsleiter, Wacker-Chemie, Burghausen
Anton Eisenacker
Betriebsratsvorsitzender, Wacker-Chemie
N.N.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Veranstaltungsort
Burghausen, Helmbrechtsaal
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Heinrich Böll Stiftung
Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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20.11.2010 - 09:30 bis 17:30
Redetraining für politisch Engagierte
Wer Politik "macht", egal ob in einer Partei, einer Bürgerinitiative oder einem Umweltverband, kommt immer wieder in die Situation, die eigene Position überzeugend vertreten zu müssen. Wer dabei nicht in "Argumentationsnöte" geraten will, sollte nicht nur fachlich "fit", sondern auch mit den Grundlagen der Rhetorik vertraut sein.
Ziel des Seminars ist es, Argumentationsgänge und Argumentationsstrategien kennen zu lernen und zu erarbeiten, den eigenen Argumentationsstil zu überprüfen und in der Argumentation sicherer zu werden.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen praxisnahe Übungen unter folgenden Fragestellungen:
Veranstaltungsnummer: 2-10-42
ReferentInnen
Petra M. Seifert, M.A.
Kommunikationspsychologin, Rhetorik- und Medientrainerin, Coach
Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Frölichstr. 17, Kleiner Saal
Kosten
60,- / 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)
Art der Veranstaltung
Tagesseminar
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25.11.2010 - 19:00
Palästinenser, Israelis und Deutsche im Gespräch
Viele Palästinenser lehnen es ab, sich näher mit dem Holocaust auseinanderzusetzen. Aus ihrer Perspektive beginnt die Geschichte der Juden erst mit der Einwanderung nach Palästina.
1998 überredete Henning Niederhoff erstmals Palästinenser zu einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Daraus erwuchsen zunächst Gespräche zwischen Palästinensern, Israelis und Deutschen in Yad Vashem, später auch gemeinsame Besuche in zerstörten palästinensischen Dörfern in Israel. Zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust kam das Gedenken an die nakba, die Katastrophe der Vertreibung der Palästinenser 1948. Selten gab es eine solche Tiefe bei palästinensisch-israelischen Begegnungen.
ReferentInnen
Henning Niederhoff
ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, Autor von Trialog in Yad Vashem, 2010
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
6,- / erm. 5,- Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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27.11.2010 - 09:30 bis 18:00
Ob unsere Gesellschaft zunehmend von rechtsextremen Kräften unterwandert und beeinflusst ist, wird unterschiedlich diskutiert. Sicher ist in jedem Fall, dass Neonazis und Rechtsextreme verschiedene Ebenen und neue Medien nutzen, um ihre Ideen zu verbreiten und Anhänger zu gewinnen. An diesem Studientag beleuchten Fachleute die entsprechenden Entwicklungen.
Wichtige Fragen sind beispielsweise:
Rechtsextreme Codes und Symbole werden enttarnt und die Lage in München in Literatur und Realität betrachtet.
Das Programm:
9:30 Beginn der Veranstaltung
9:45 Begrüßung und Einführung – gesellschaftliche Hintergründe des Themas
10:15 Kurzinputs zu den Vormittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen
11:00 Workshops I
12:30 Mittagspause
14:00 Café-Lesung aus dem im rechtsradikalen Milieu spielenden Krimi "Blinde Flecken"
Autor: Peter Probst
15:00 Kurzinputs zu den Nachmittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen
15: 45 Kaffeepause
16:00 Workshops II
17:30 Abschlussplenum
18:00 Ende
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
10,- EUR / Ermäßigung für Jugendliche, Studierende: 5,- EUR
Partner
Bündnis für Demokratie
DGB-Bildungswerk
Evangelische Jugend
Evangelische Stadtakademie
Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus Feierwerk e.V.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Kreisjugendring
Art der Veranstaltung
Studientag
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02.12.2010 - 19:00
Begegnungen zwischen Israelis und Palästinensern
"Die meisten Israelis und Palästinenser, die der deutschen Öffentlichkeit bekannt sind, neigen dazu, sich in einem endlosen Konflikt zwischen Gut und Böse zu sehen, und denken in Schwarz-Weiß-Klischees. Alexandra Senffts fesselnde Begegnungen in Israel und Palästina lassen uns Stimmen des Zweifels und der Vernunft, der Kritik und des Mutes hören." (Tom Segev).
In ihrem Buch schreibt sie über Begegnungen, in denen Palästinenser und Israelis nach der Methode "Storytelling in Conflict" des israelischen Psychologen Dan Bar-On über äußere und innere Grenzen hinweg Dialoge führen.
ReferentInnen
Alexandra Senfft
Islamwissenschaftlerin und Publizistin, war Nahostreferentin im Bundestag und UNO-Mitarbeiterin in den palästinensischen Gebieten und im Vorstand des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
6,- / erm. 5,- Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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03.12.2010 bis 04.12.2010
Strukturen - Strategien - Gegenmaßnahmen
Auf parlamentarischer Ebene konnten die rechtsextremistischen Parteien in der jüngsten Vergangenheit kaum wirkliche Erfolge verzeichnen. Dort, wo sie in den Landtagen und Kommunalparlamenten sitzen, zeigt sich auch sehr rasch, dass sie in der konkreten Politik wenig bis nichts zu bieten haben.
Gleichzeitig versuchen rechtsextremistische Gruppierungen immer stärker, in der "Mitte" der Gesellschaft Fuß zu fassen. Manche Regionen feiern sie bereits als "national befreite" Gegenden. Auch und gerade in Bayern gibt es solche Versuche.
Unsere Tagung analysiert aktuelle Entwicklungstendenzen im rechtsextremen Spektrum, untersucht Ideologie und Menschenbild und stellt verschiedene Ansatzpunkte für erfogreiche Gegenstrategien dar.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
ReferentInnen
Robert Andreasch
Journalist und Mitarbeiter von A.I.D.A. – Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle, München
Manuel Bauer
EXIT Deutschland, Badenweiler
Juliane Lang
Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, Verein für demokratische Kultur (VDK), Berlin
Birgit Mair
Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Nürnberg, Leiterin des Tacheles-Projekts
Andrea Röpke
Dipl.-Politologin, freie Journalistin, Hamburg
Michael Uhlig
B.U.D. - Beratung. Unterstützung. Dokumentation. Für Opfer rechtsextremer Gewalt
u. a.
Veranstaltungsort
Tutzing, Akademie für Politische Bildung
Kosten
Mit Übernachtung: 55,- EUR (erm.: 35,- EUR) / ohne Übernachtung: 35,- EUR (erm.: 25,- EUR)
Partner
Akademie für Politische Bildung Tutzing
Art der Veranstaltung
Tagung
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