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19.05.2011 - 19:30
Nach mittlerweile fast zehn Jahren, die der Einsatz der ISAF (International Security Assistance Force) in Afghanistan nun schon dauert, haben einige der beteiligte Staaten ihre Truppen mittlerweile abgezogen oder angekündigt, dies zu tun. Immer stärker fokussiert sich die Diskussion auf das für 2014 geplante Ende der Kampfeinsätze.
Aber was ist mit den Menschen, zu dessen Schutz diese Truppen überhaupt erst ins Land gekommen sind? Wie könnten Bedingungen aussehen, unter denen ein vollständiger Truppenabzug denkbar wäre? Was würde es bedeuten, übergäbe man die Verantwortung der von endemischer Korruption und Unfähigkeit gekennzeichneten Regierung Karzai, die über wenig Legitimität und Akzeptanz im Land verfügt? Was sind die innerafghanischen Prioritäten für die Entwicklungsperspektiven des Landes?
Wie kann zivile Unterstützung nach dem Abzug der ISAF-Truppen stabil gehalten werden, um die afghanische Bevölkerung nicht im Stich zu lassen? Wie kann ein Machtvakuum verhindert werden? Könnten Hilfs- und Entwicklungsorganisationen ohne militärischen Schutz im Land sicher arbeiten? Wie kann das Umfeld für demokratische Entwicklungen in dem Krisen- und Kriegsland Afghanistan gestärkt werden?
ReferentInnen
Bente Scheller
Leiterin des Büros Kabul der Heinrich Böll Stiftung
Veranstaltungsort
München, Amerika-Haus, Karolinenplatz 3
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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18.05.2011 - 20:00
Fritz Reheis kämpft für eine Entschleunigung unserer Lebenswelt. Was das für
die Bildung bedeutet, ist das zentrale Thema seines Vortrages "Bildung
und Nachhaltigkeit".
ReferentInnen
Dr. phil. habil. Fritz Reheis
OStR, Selbstständiger Fachvertreter für Didaktik der Sozialkunde am Lehrstuhl für Politischer Theorie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltungsort
Bayreuth, Universität Bayreuth, Universitätsstraße 30, Raum H26, Gebäude GW 1
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe Bayreuth
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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12.05.2011 - 19:30
Im Rahmen des Filmfestivals "ÜberMut" der Aktion Mensch
Im Jahr 2003 soll der israelische Schutzwall zum Westjordanland mitten durch das Land des palästinensischen Dorfes Budrus führen. Die Bewohner begehren auf und stellen sich unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegen. Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter.
Nach der Filmvorführung ist Gelegenheit zur Diskussion, die von einem/r Gebärdendolmetscher/in begleitet werden. Der Film ist mit Audiodeskription versehen. Es besteht die Möglichkeit, sich dafür Funkkopfhörer an der Kasse auszuleihen.
GesprächspartnerInnen:
Linda Voggenreiter, Amnesty International München
Judith Bernstein und Fuad Hamdan, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
München, Mathäser Filmpalast
Kosten
Siehe Kinokasse
Partner
Freiwilligenagentur TATENDRANG München
Art der Veranstaltung
Film & Diskussion
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12.05.2011 bis 13.05.2011
Niels Dubrow ist der Autor des "Rüstungsatlas Bodensee" 2010. Deutschland ist seit Jahren der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Der jährliche Rüstungsexportbericht der Bundesregierung belegt aktuelle Waffenlieferungen an undemokratische Regierungen und Diktaturen. Dabei stellt gerade Süddeutschland ein Zentrum der Rüstungsindustrie dar. Der Vortrag liefert hierzu eine Übersicht der in der Bodensee-Region ansässigen Rüstungsunternehmen, um anschließend die Folgen der Waffenexporte in Krisengebiete zu thematisieren.
Am zweiten Abend lädt pax christi Ravensburg/Oberschwaben Vertreter der Rüstungsindustrie, der IG Metall und der Parteien zu einem Gespräch mit Niels Dubrow als Rüstungsexperten ein.
Beide Veranstaltungen sind öffentlich und beginnen jeweils um 19:30 Uhr.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Niels Dubrow
Niels Dubriow, Berlin, leistete seinen Wehrdienst in der Liliencron Kaserne ab, anschließend studierte er Biotechnologie. Heute ist er Mitarbeiter des Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit mit dem Aufgabengebiet: Analysen im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik sowie Referent für die Bürger Europas e.V.
Veranstaltungsort
Vortrag am 12.5.: friedensräume, Lindau / Runder Tisch am 13.5.: Paul-Gerhardt-Kirche, Friedrichshafen
Kosten
Eintritt frei!
Partner
pax christi
Art der Veranstaltung
Vortrag / Runder Tisch
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10.05.2011 - 20:00
Stimme - Klänge - Bilder
Mit leidenschaftlicher Musik, visionärer Kühnheit und pointierten Analysen lädt dieser Abend zu einer erkenntnisreichen und lustvollen Begegnung mit dem Thema Regenwald ein. Das neue Programm von Grupo Sal "Konzert für Amazonien" berührt alle Sinne. Moderne lateinamerikanische Musik, Texte, indigene Rituale und Live-Malerei zeigen den Regenwald aus verschiedensten Perspektiven.
Bei dieser Begegnung der Kulturen trifft Abadio Green Thomas Brose vom Klima-Bündnis. Green ist nicht nur von seinem Volk als Ältester anerkannt, sondern ist auch Dozent für Ethnolinguistik an der Universität Medellin. Brose war Entwicklungshelfer in Brasilien und ist heute Geschäftsführer des Klima-Bündnisses. Beide stellen ihre Sichtweise des Kampfes um Amazonien dar, um dann gemeinsam Visionen und Lösungsansätze zu entwerfen.
Grupo Sal, sechs Musiker aus Argentinien, Chile, Portugal und Deutschland, mischt zeitgenössische Musikelemente mit traditioneller Folklore. Grupo Sal versetzt die Zuhörer in fremde Welten, schafft Brüche und verdichtet Atmosphären. Die leidenschaftliche Musik ermutigt das Publikum, angesichts der Thematik des Abends nicht in der Geste der Betroffenheit zu berharren, sondern voll Lebenslust Perspektiven für eine bessere Welt zu schaffen.
Mit Bildern und Formenspielen, die vor den Augen des Publikums auf dem Lichtprojektor gemalt und gleichzeitig projiziert werden, schaft der Lichtkünstler Mehrdad Zaeri eine ganz eigene und sehr bewegende Interpretationder Thematik.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Mehrdad Zaeri
Live-Projektionen
Veranstaltungsort
Dillingen, Stadtsaal am Kolpingplatz
Kosten
Vorverkauf: 14,-/erm. 9,- EUR / Senioren ab 60 J. 11,- EUR
Partner
Volkshochschule Dillingen
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
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07.05.2011 - 10:00 bis 17:30
Im Rahmen des 25. kommunalpolitischen Kongresses
Rund 70 grüne und alternative KommunalpolitikerInnen aus ganz Bayern trafen sich im Bamberger Bistumshaus, um im Rahmen des 25. kommunalpolitischen Kongresses über die "Zukunft der kommunalen Daseinsvorsorge" zu diskutieren.
Dieter Gewies, grüner Bürgermeister aus Furth bei Landshut, betonte zum Auftakt, dass es in Zeiten knapper Kassen vor allem darauf ankomme, kreativ politische Schwerpunkte zu setzen und diese auch langfristig und nachhaltig umzusetzen. "Wo reiche Gemeinden nur den Geldbeutel aufmachen, schalten wir eben unser Gehirn ein." So ist es in Furth möglich, den Schwerpunkt Bildung, Kinderbetreuung und Jugendarbeit als wichtigsten Schwerpunkt zu verfolgen und auch dauerhaft zu finanzieren. Das macht sich aber – so Gewies - auf lange Sicht sogar bezahlt: "Eltern legen immer mehr Wert auf gute Angebote in diesem Bereich und kaufen sich deshalb gern ein Grundstück in unserer Gemeinde."
Agneta Krüger, Grundsatzreferentin des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, bezeichnete die demografische Entwicklung und deren Folgen als die größte Herausforderung für die kommunale Daseinsvorsorge der Zukunft. Wer diese Herausforderung bewältigen wolle, müsse eine wirklich nachhaltige Bildungspolitik betreiben. Dazu gehören laut Krüger aber nicht nur die Schule, sondern auch Kindertagesstätten, Volkshochschulen und eine entsprechende Ausstattung der Einrichtungen. Die derzeitige Zersplitterung der Zuständigkeiten sei für die Bewältigung dieser Ausgaben allerdings alles andere als zeitgemäß. "Wir brauchen kommunale Bildungslandschaften mit einheitlichen Zuständigkeiten und einer intensiven Vernetzung der Akteure", forderte Krüger.
Im Hinblick auf die Herausforderung des Klimaschutzes machte Agneta Krüger deutlich: "Eine Energiewende ist nur mit den Kommunen machbar, denn die Zukunft der Energiepolitik ist definitiv dezentral!" Wichtig für die anstehenden Aufgaben in den Bereichen Infrastruktur, Netzausbau, Energiespeicherung und Gebäudesanierung sei umfassende Transparenz der Planungsverfahren und frühzeitige und intensive Einbindung der BürgerInnen. Denn Klimaschutz sei nicht nur eine staatliche Aufgabe, vielmehr müsse das bürgerschaftliche Engagement in diesem Bereich gefördert werden.
In drei Workshops formulierten die Teilnehmenden für wichtige Politikbereiche Zielvorstellungen und Umsetzungsmaßnahmen. Gerhard Dix vom Bayerischen Gemeindetag erarbeitete unter dem Motto "Die Zukunft gehört den Kindern!" Lösungsansätze für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Städten und Gemeinden. Antonia Schwarz, Mitglied der Demografiekommission beim grünen Bundesvorstand, beackerte das schwierige Feld, wie für immer mehr alte Menschen ein lebenswertes Alter zu gewährleisten ist. Eva Leipprand, ehemalige Kulturbürgermeisterin aus Augsburg, ging der Frage nach, ob die Kultur für die Kommunen tatsächlich ein lieber, aber teurer "Luxus" sei.
Dr. Thomas Röbke vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern ging zum Abschluss der Tagung auf die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die kommunale Daseinsvorsorge ein. Er betonte dabei nachdrücklich, dass bürgerschaftliches Engagement in diesem Bereich nicht als Lückenbüßer für kommunale Leistungen, die die Kommunen selbst nicht mehr finanzieren könnten, missbraucht werden dürfe. Ehrenamt und fachliche professionelle Arbeit müssten sich vielmehr ergänzen und könnten dann positive Synergieeffekte für alle Beteiligten erbringen. Die Kommunen müssten vor allem für einen passenden Rahmen für das bürgerschaftliche Engagement sorgen. Dazu zählte er entsprechende Koordinations- und Netzwerkleistungen sowie eine "Anerkennungskultur" für die ehrenamtlich Engagierten.
Wir dokumentieren die Vorträge und Workshops:
Dieter Gewies: Kreativ Schwerpunkte setzen in Zeiten knapper Kassen
(Zusammenfassung - PDF-Datei)
Agneta Krüger: Kommunale Daseinsvorsorge neu denken?
(Vortragstext - PDF-Datei / Folien - PDF-Datei)
Gerhard Dix: Die Zukunft gehört den Kindern!
(Artikel "Die bayerische Bildungspolitik aus kommunaler Sicht" - PDF-Datei / AG-Ergebnisse - PDF-Datei)
Antonia Schwarz: Lebenswertes Alter für immer mehr Menschen
(Präsentation - PDF-Datei / AG-Ergebnisse - PDF-Datei)
Eva Leipprand: "Luxus" Kultur?
(Input und AG-Ergebnisse - PDF-Datei)
Dr. Thomas Röbke: Kommunale Daseinsvorsorge geht uns alle an!(Präsentation - PDF-Datei)
Dr. Thomas Röbke: Bürgerschaftliches Engagement und sozialstaatliche Daseinsvorsorge. Bemerkungen zu einer verwickelten Beziehung
(Text - PDF-Datei)
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04.05.2011
Podiumsdiskussion mit GegnerInnen und BefürworterInnen der Olympiabewerbung
Radio Lora hat einen Mitschnitt der Veranstaltung produziert. Dieser Mitschnitt ist auf CD bei uns erhältlich.
Bei Interesse wenden Sie sich einfach an unsere Geschäftsstelle.
ReferentInnen
Es diskutierten:
Alexander Reissl
Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat
Jutta Koller
Stadträtin von Bündnis 90/Die Grünen
Axel Doering
Mitinitiator des Garmischer Bürgerbegehrens gegen Olympia 2018 und SPD-Kreisrat
Christian Hierneis
Vorsitzender Bund Naturschutz München
Moderation: Marco Eisenack (klimaherbst.de)
Partner
Radio Lora München
Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
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03.05.2011 - 20:00 bis 22:00
Veranstaltungsreihe "25 Jahre nach Tschernobyl - war was?"
In den 25 Jahren seit dem GAU in Tschernobyl ist in der Atom- und Energiepolitik einiges geschehen: der Atomausstieg der rot-grünen Regierung, immense Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien, aber auch der Versuch der derzeitigen CDU/CSU/FDP-Regierung, das Rad der Energiegeschichte zurückzudrehen.
In der zweiten Veranstaltung unserer Reihe ziehen wir eine Zwischenbilanz der aktuellen atom- und energiepolitischen Diskussion.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Sylvia Kotting-Uhl
MdB, Atompolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
Mycle Schneider
internationaler Atomexperte, Autor und Träger des Alternativen Nobelpreises
Raimund Kamm
Forum gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.
Veranstaltungsort
Augsburg, "Zeughaus", Zeugplatz 4
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vorträge und Diskussion
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29.04.2011
Mit dem "Gedenkbuch für die Toten des Konzentrationslagers Dachau" präsentiert die KZ-Gedenkstätte das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsprojektes: Für das Gedenkbuch sind in jahrelanger Recherchearbeit die Namen und weitere biografische Daten der im Konzentrationslager Dachau Getöteten zusammengetragen worden. Von den weit über 40.000 Todesopfern können nun mehr als 33.000 Opfer aus nahezu vierzig Nationen namentlich genannt werden – weit mehr als aufgrund der ursprünglich bekannten Quellenlage zu erwarten war.
Das Gedenkbuch ist all jenen gewidmet, die die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau nicht mehr erleben konnten. Für die Nachkommen der Toten ist dies von großer Bedeutung, denn ihre Vorfahren erfahren mit dem Gedenkbuch eine angemessene Würdigung. Auch die überlebenden ehemaligen Mithäftlinge und die diplomatischen Vertreter der betroffenen Nationen schätzen den Stellenwert des Gedenkbuches hoch ein.
Mit ca. 200 Besuchern war die Veranstaltung ausgesprochen gut besucht. Unter den Besuchern befanden sich Angehörige von in Dachau Getöteten aus verschiedenen europäischen Ländern, Überlebende des Lagers Dachau und Vertreter der Überlebenden-Organisation (CID) aus verschiedenen Nationen sowie diplomatische Vertreter der betroffenen Nationen.
Bei der Präsentation des Gedenkbuchs wurden zwanzig Kurzbiografien verlesen, die stellvertretend für alle Opfer des Konzentrationslagers Dachau stehen sollten. Sie spiegelten die Vielzahl der Nationalitäten und beruflichen Hintergründe der Toten ebenso wieder wie die vielfältigen Verfolgungs- und Inhaftierungsgründe. Die Kurzbiografien wurden von Jugendlichen in der jeweiligen Muttersprache der Toten präsentiert, die deutsche Fassung der Kurzbiografie wurde jeweils an die Wand projiziert. Darüber hinaus waren den Besuchern der Veranstaltung vorab zusammen mit dem Programm die 20 Kurzbiografien jeweils in deutscher und ggf. einer weiteren Sprache ausgehändigt worden.
Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit, die digitale Version des Gedenkbuchs an zwei Medienterminals vorgeführt zu bekommen. (Diese Medienterminals sind seit Ende April dauerhaft nutzbar und damit ein Teil der Dauerausstellung im Museum der Gedenkstätte.) Zudem konnten interessierte Besucher in einigen ausgelegten Exemplaren des Gedenkbuches blättern. Beide Angebote wurden sehr rege und ausführlich genutzt.
Veranstaltungsort
Dachau, KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstraße 75
Partner
KZ-Gedenkstätte Dachau
Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Art der Veranstaltung
Präsentation
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15.04.2011 - 20:00 bis 22:00
Was damals passiert ist – bis heute wirkt und noch morgen krank macht
Veranstaltungsreihe "25 Jahre Tschernobyl - war was?"
Ende April 2011 jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Viele damalige Atomkraftgegner/innen konnten sich nach dem GAU von Tschernobyl nicht vorstellen, dass die AKWs noch mehr als ein paar Jahre am Netz bleiben würden.
In der Auftaktveranstaltung unserer dreiteiligen Reihe befassen wir uns mit den damaligen Ereignissen und ihren bis heute wirkenden Folgen.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Rebecca Harms
MdEP, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament
Sebastian Pflugbeil
Physiker, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz
Armin Reiseck
Bündnis für Atomausstieg Landshut
Veranstaltungsort
Landshut, Gasthof zur Insel (Wintergarten), Badstr. 16
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vorträge und Diskussion
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