Weitere Landesstiftungen
Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich-Böll-Stifung, Bremen
umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
Stiftung Leben und Umwelt, Niedersachsen
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz
Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Saarland
Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich-Böll-Stiftung, Sachsen
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Anhalt
Bildungswerk anderes lernen, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Ich möchte zu kommenden Veranstaltungen per Email informiert werden:
13.06.2013 - 19:00
Die Proteste nach den letzten Präsidentschaftswahlen in Iran 2009 wurden vor allem von jungen Frauen angeführt. Viele von ihnen wurden daraufhin verhaftet, andere haben das Land verlassen. Am Vorabend der iranischen Wahlen 2013 wollen wir daher fragen:
Die Berichterstattung über Iran in deutschen Medien ist häufig fixiert auf den Atomkonflikt. Grundsätzliche Informationen über das Wahlsystem, die Rolle von Minderheiten und die aktive Rolle von Frauen und Frauenorganisationen fehlen.
ReferentInnen
Katayun Pirdawari
Politikwissenschaftlerin und Queer-Aktivistin, Berlin
Dr. Christl Catanzaro
Iranistin, LMU München
Narges Kalhory
Filmemacherin und Studentin an der HFF München
Moderation:
Silvia Bauer
Kulturwissenschaftlerin, München
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
8,-/erm. 7,- Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
13.06.2013 - 19:30
Der Wille zu überleben
Die Referentin des Abends kommt aus Somalia, das viele Jahre wegen kriegerischer Auseinandersetzungen traurige öffentliche Aufmerksamkeit erlangte. Faduma Korn wird von ihrem Heimatland, von der Gewalt gegen Frauen in kriegerischen Auseinandersetzungen und von eigenen Gewalterfahrungen berichten.
Mit sieben Jahren wurde bei ihr als Nomadenmädchen die rituelle Beschneidung vorgenommen, als Folge erkrankte sie schwer. Auf Umwegen findet Faduma Korn in München ein neues Zuhause. Dort engagiert sie sich gegen die Beschneidung von Mädchen, um so gegen solche Gewalt durch Genitalverstümmelung zu kämpfen und dafür öffentliches Problembewusstsein auch in Deutschland zu schaffen.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Faduma Korn
gebürtige Somalierin, die seit 1979 in München lebt. Durch ihre Autobiografie ‚Geboren im großen Regen’ und ihren Einsatz gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien erlangte sie in Deutschland Bekanntheit. 2007 wurde sie mit dem Förderpreis ‚Münchner Lichtblicke’ ausgezeichnet. Im April 2011 bekam sie die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Villa Lindenhof, Lindenhofweg 25
Kosten
Eintritt frei!
Partner
friedens räume Lindau
Pax Christi Augsburg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
12.06.2013 - 18:00 bis 21:00
Im Rahmen der Campustour 2013
Film: „Tomboy“
Laure ist kein typisches Mädchen und hat auch keine Lust drauf, eins zu sein. Als sie mit ihren Eltern in einen neuen Ort zieht, freundet sie sich mit den Nachbarsjungen an, ändert ihren Namen zu Michael und schlüpft einen Sommer lang in eine neue Identität als Junge.
Ein verschmitzter aber ernstzunehmender Film über Geschlechterrollen und die manifestierten Erwartungen einer Gesellschaft an das biologische Geschlecht.
F 2011, Regie: Céline Sciamma, 84 min
Workshop:
Anschließend möchten wir gemeinsam in einem Workshop herausfinden, welche Klischees und Geschlechterrollen im Alltag kursieren. Mit theaterpädagogischen Übungen wollen wir erörtern, wie wir sie klug und kreativ umgehen können.
Workshopleiterin ist Saskia Waida, Soziologie-Studentin an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Dauer: ca. 90 min
Veranstaltungsort
Ansbach, Hochule Ansbach (Raum wird noch bekannt gegeben)
Kosten
Eintritt frei!
Partner
CanpusGrün Ansbach
Art der Veranstaltung
Film & Workshop
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
08.06.2013 - 11:00 bis 09.06.2013 - 18:00
Das FEMFEST möchte zum einen die Diskussion und Kritik der Geschlechterrollen neu entfachen, da unsere Gesellschaft stark von heteronormativem Denken geprägt ist. Zum anderen widmet sich das FEMFEST der Ungleichheit von Machtverhältnissen. Themen wie sexualisierte Gewalt, eingeschränkte Lebensverwirklichungen und Sexismus bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, Kommunikationen und neuer Netzwerke. Es soll ein Rahmen geschafft werden um über Feminismus, Geschlechterrollen, Sexismus gemeinsam zu diskutieren.
Das Programm bietet unter anderem:
Podiumsdiskussion "Sex wie im Porno?" mit u.a. Bianca Kennedy, André Wendler, Maike Brochhaus: Eine queer-feministische Podiumsdiskussion zum Thema sexuelle
Selbsterfahrung vor dem Hintergrund pornographischer sowie pornographisierter Bilder und Filme.
Historikerin und Buchautorin Prof. apl. Miriam Gebhardt mit einem Vortrag zum Thema „Das Unbehagen im deutschen Feminismus - eine kritische Diskursgeschichte“.
Jagoda Rosul-Gajic, kroatische Frauenaktivistin mit einem Vortrag zu „Auf dem Weg zu Europa - Umsetzung der Gleichstellungspolitik in Kroatien“.
Theaterpädagogen Katharina Schulz und Markus Weißschnur mit einem Workshop mit dem Titel „Bauch raus, Brust rein! – Geschlechterbilder im Fokus“.
Psychologin Julia Scholz hält einen Vortrag zum Thema „Inspirationen für Aktivismus aus queer-feministischer Psychologie“.
Vortrag und Workshop: Bettina Staudenmeyer „Bauchtanz – zwischen Selbstermächtigung und –objektivizierung. Eine feministische Perspektive.

Vortrag und Konzert: Sookee mit dem Vortrag „Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen…“ – Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap.
Film: „And you belong“ - Der neue Film von Julia Ostertag (Gender X, Saila, Noise & Resistance) ist ein künstlerisch-dokumentarisches Portrait des HipHop Electro Duos Scream Club und ein farbenfrohes Zeitdokument aktueller Strömungen in der queeren Musikszene.
Kunst: Comic-Ausstellung von ka schmitz.
Details zum Programm, Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die jeweiligen Anfangszeiten erfahren Sie auf der Website des FemFestes.
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo, Fred-Joseph-Platz 3 (ehem. Burkarderstr. 44)
Kosten
Eintritt frei / Konzert: 5,- Euro
Partner
FemFest
Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg
Akademie Frankenwarte
Art der Veranstaltung
Queer-feministisches Fest
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
07.06.2013 - 19:30
Waffenexporte in Krisengebiete
„Stellt euch vor, es ist Krieg und niemand geht hin“ – diese in der Friedenbewegung beliebte Redewendung könnte bald auf makabre Weise Wahrheit werden. Schon jetzt fliegen Drohnen über den Krisengebieten der Welt, und immer häufiger werden diese unbemannten Flugkörper auch als Schusswaffen genutzt. Selbst die Bundeswehr soll demnächst mit den ferngesteuerten Bombern ausgerüstet werden.
Doch der Einsatz der fliegenden Kampfroboter wirft viele ethische und völkerrechtliche Fragen auf:
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Barbara Lochbihler
studierte Sozialpädagogik sowie Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und internationales Recht. Von 1999 – 2009 war sie Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International. 2009 wurde sie für Bündnis90/DIE GRÜNEN ins Europäische Parlament gewählt. Seit 2011 ist sie Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses.
Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Villa Lindenhof, Lindenhofweg 25
Kosten
Eintritt frei!
Partner
friedens räume Lindau
Pax Christi Augsburg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
06.06.2013 - 20:00
Hochschule & Laizismus
An den bayerischen Hochschulen studieren und arbeiten Menschen mit vielfältigen Religionen und Glaubensrichtungen. Und natürlich auch Menschen, die sich keiner dieser Gruppen zugehörig fühlen.
Dennoch entscheiden kirchliche Würdenträger über die Belange der Hochschulen mit: Katholische Bischöfe können ein Veto einlegen können, wenn KandidatInnen für bestimmte Lehrstühle der Philosophie, Pädagogik oder Soziologie nicht dem katholischen Weltbild entsprechen. Und: In Zeiten einer abnehmenden Zahl von Gläubigen finanziert der Staat weiterhin die Ausbildung geistlicher Würdenträger einiger, ausgewählter Religionsgemeinschaften.
Ist diese Verflechtung zwischen Hochschulen und Kirchen noch zeitgemäß oder soll eine laizistische Hochschullandschaft angestrebt werden?
ReferentInnen
Ulrike Gote
MdL, Bündnis 90/Die Grünen, religionspolitische Sprecherin
Mariana Pinzòn Becht
AK Säkulare Grüne
Burkhard Hose
Katholische Hochschulgemeinde Würzburg
Veranstaltungsort
Würzburg, Festsaal über der Burse, Am Studentenhaus
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe Würzburg
CampusGrün Bayern
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
04.06.2013
Die industrielle Fleischproduktion hat massive Konsequenzen für Tiere, Umwelt, internationale Ernährungssicherheit und nicht zuletzt für die Gesundheit der Konsument/inn/en. Inzwischen regt sich gegen die Massentierhaltung verstärkt Widerstand. Mit dem „Fleischatlas“ haben die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) eine Publikation vorgelegt, die anschaulich über Fleischproduktion und Fleischkonsum informiert und Argumente für einen verantwortungsvollen Konsum liefert.
Dr. Christine Chemnitz, Referentin für internationale Agrarpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung, stellte die Kernaussagen der Publikation vor. Ihre Präsentation können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Obwohl 2012 der Fleischkonsum erstmals leicht zurückgegangen sei, müsse es weiterhin Ziel sein, dass hierzulande weniger Fleisch gegessen werde. Dafür gibt es viele Gründe: die immensen Futtermittelimporte (Deutschland braucht importiertes Futter in einer Größenordnung wie die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche!), die absolut nicht artgerechte Tierhaltung, die Zerstörung lokaler Märkte z.B. in Afrika durch billige Geflügelteil-Exporte dorthin.
Stefan Kreppold, Biobauer und AbL-Sprecher in Bayrisch Schwaben, machte deutlich, dass seitens der Landwirte nichts gegen eine deutliche Verringerung des Fleischkonsums spreche, sondern diese im Gegenteil dazu führen würde, dass die Tiere artgerecht und mit einheimischen Futter gehalten werden könnten. Eine solche Reduzierung würde allen helfen: den Tieren, den Verbrauchern, die qualitätsvolleres Fleisch essen könnten, und nicht zuletzt den Bauern, die für solches Fleisch höhere Erträge erzielen könnten.
Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und Slow Food-Vorstandsmitglied, machte auf die schädlichen Folgen eines „präventiven“ Antibiotika-Einsatzes in der Tierzucht aufmerksam. Diese dienen nur der Leistungssteigerung und führen zu Resistenzen. Er machte klar: "Der Verbraucher allein wird's nicht richten können, wir brauchen eine Veränderung der staatlichen Rahmenbedingungen."
Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass die Politik verstärkte Anstrengungen unternehmen müsse, um Veränderungen des verbraucherverhaltens zu flankieren. Aufklärung und Information stehen dabei im Vordergrund - und zwar ohne Moralisieren und Verzichtappelle. Außerdem müssten alle Investitionsbeihilfen für Massentierhaltung gestrichen werden. Beihilfen dürfe es nur für eine Landwirtschaft geben, die auf Natur und Lebewesen rücksicht nimmt. Den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Fleischprodukte hielten alle für schädlich. Und die Tierhaltung müsse unbedingt daran gekoppelt werden, das die Futtermittel auf den eigenen Flächen erzeugt werden könnten.
Ausführliche Berichte über unsere Veranstaltung sind auch in den örtlichen Medien erschienen:
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Dr. Christine Chemnitz
Agrarwissenschaftlerin, Heinrich Böll Stiftung, Referentin für internationale Agrarpolitik
Dr. med. vet. Rupert Ebner
Tierarzt, Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland e.V., Landtagskandidat von Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Stefan Kreppold
Biobauer, Sprecher der Regionalgruppe Bayerisch Schwaben der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
Veranstaltungsort
Pfaffenhofen a.d. Ilm
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
03.06.2013 bis 09.06.2013
Festival contre le racisme 2013 in Bamberg
Die ursprünglich aus Frankreich stammende Idee einer Projektwoche gegen Rassismus wird seit mehreren Jahren von vielen Studierendenvertretungen an deutschen Universitäten durchgeführt.
In Bamberg findet das diesjährige festival contre le racisme (fclr) unter dem Thema „Islamophobie und Islamkritik“ statt. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Phänomen der Islamfeindlichkeit erfolgt eine tiefergehende und umfassende Analyse verschiedener Problematiken, welche in islamisch geprägten Gesellschaften vorhanden sind und in diesen vorangetrieben werden. Durch diese Herangehensweise soll der scheinbare Widerspruch zwischen Kritik an Islamfeindlichkeit und Islamkritik aufgelöst werden.
Fünf Vorträge mit anschließender offener Diskussion, die sich mit den beiden Schwerpunkten auseinandersetzen, münden in einer abschließenden Reflexionsveranstaltung. Abgerundet wird das Programm durch ein antirassistisches Fußballturnier und ein Konzert.
Das Programm:
Montag, 3. Juni 2013:
Daniel Poensgen: „Der Neid auf „die Juden von heute“. Zum Verhältnis von Islamophobie und Antisemitismus.“
Dienstag, 4. Juni 2013:
Sebastian Hornung: „Islamfeindlichkeit im deutschsprachigen Internet“
Mittwoch, 5. Juni 2013:
Frank Schellenberg: Film & Diskussion: „The Taqwacores“ (2010)
Donnerstag, 6. Juni 2013:
Klaus Blees: „Islamophobie – Genese und Wirkung eines Kampfbegriffes“
Freitag, 7. Juni 2013:
Stephan Grigat: „Islamischer Antisemitismus. Zur Kritik am iranischen Regime, den ägyptischen Moslembrüdern und ihren Verteidigern im Westen.“
Samstag, 8. Juni 2013:
10 Uhr: Antirassistisches Fußballturnier : Unisportplatz Feldkirchenstraße 21; Teamanmeldung: antirarefbamberg@gmx.de
(Kleinfeldtunier 6+1 Spieler/innen)
18 Uhr: Abschlusskonzert im Jugenzentrum Bamberg (Margaretendamm 12a)
Sonntag, 9.Juni 2013:
Hadi Ghaeni und Siamak Wosoughi: „Erfahrungsberichte zur politischen Situation im Iran“ & Brunch im Balthasar (Beginn: 11Uhr)
Empfohlene Weblinks
festivalcontreleracisme.blogsport.de
Veranstaltungsort
Bamberg, „Balthasar“, Balthasargäßchen 1
Kosten
Vorträge: Eintritt frei! / Konzert: 8 Euro (Abendkasse)
Partner
Integrationsbeirat der Stadt Bamberg
die LINKE
SDS Bamberg
DGB
GEW
Grün-Alternative Liste Bamberg (GAL)
AStA Bamberg
AStA TU Berlin
AStA Hanover
AStA Münster
Bürgerverein Bamberg-Mitte
Offene Jugendarbeit Bamberg
Fachschaften der Universität Bamberg
Art der Veranstaltung
Vorträge & Diskussion / Konzert / Antirassistisches Fußballturnier
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
01.06.2013 - 19:00
2009 wurde der iranische Präsident Ahmadinejad durch (kaum bestreitbaren) Wahlbetrug in seinem Amt bestätigt. Die darauf folgenden Proteste wurden blutig niedergeschlagen. Seitdem ist das Land innenpolitisch gelähmt, die wirtschaftliche Situation hat sich dramatisch verschlechtert und die Verletzungen der Menschen- und Bürgerrechte haben weiter zugenommen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Perspektiven eine neue Wahl überhaupt mit sich bringen kann. Was ist aus der Hoffnung auf eine demokratische Entwicklung geworden, und was können wir hier im Westen tun, um die iranische Zivilgesellschaft zu unterstützen?
Empfohlene Weblinks
www.united4iran-bayern.de/node/71
ReferentInnen
Dr. Nasrin Bassiri
Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin
Dr. Wahied Wahdat Hagh
Soziologe und Politologe
Maede Soltani
Tochter des inhaftierten Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani
Moderation:
Silvia Bauer
Kulturwissenschaftlerin
Musikalische Begleitung: Arash Sasan
Veranstaltungsort
München, Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek
Kosten
7,- Euro / erm. 5,- Euro
Partner
United4Iran – Bayern e. V.
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
27.05.2013 - 10:15 bis 29.05.2013 - 18:00
Modelle - Projekte - Perspektiven
Eine Bildungsreise durch Franken
Vor Ort, in den Kommunen, entscheidet sich, ob der Weg in die Zukunft "regenerativ", "nachhaltig" sein wird. Das gilt nicht nur für den Energie- und Ressourcenverbrauch, sondern auch für den Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Unsere Exkursion führte uns auf eine Entdeckungsreise durch Franken, auch und gerade in Regionen, die durch den ökonomischen und demografischen Strukturwandel besonders stark betroffen sind. Dort versuchen Kommunen, mit Ideenreichtum und Eigeninitiative, den Weg in ihre regenerative Zukunft zu finden. Unser Bildungsreise zeigte anhand von konkreten Projekten und Initiativen, wie dies konkret aussehen kann.
Gertrud Leumer, Dipl.-Ing. Landespflege und Gärtnerin in sechster Generation, erläuterte das vom Bundesbauministerium geförderte Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“ in Bamberg, das rund um die Landesgartenschau 2012 entstand und noch bis 2013 läuft. Die innerstädtischen Gärtnerflächen sind substanzieller Teil des Weltkulturerbes und haben eine jahrhundertealte Tradition. Allerdings existieren heute von ehemals 400 Gärtnerbetrieben nur noch 40. Mit dem Projekt sollte der Niedergang gestoppt und neue Perspektiven für die Erwerbsgärtnerei aufgezeigt werden. Das heißt: Urbanes Gärtnern heißt in Bamberg im Gegensatz zu anderen Städten, in denen es eher um Freizeitgärten, interkulturelle Gärten und Subsistenzwirtschaft geht, vor allem Erhaltung und Stärkung des Erwerbsgartenbaus.
Gertrud Leumer wies noch auf eine Besonderheit hin: die Wiederbelebung des Süßholzanbaus, das in Bamberg einmal das wichtigste Anbauprodukt gewesen, aber völlig in Vergessenheit geraten war. Das inzwischen verschollene Wissen um dieses gewächs (Grundprodukt für die Lakritzherstellung, aber auch als Heilmittel wichtig) muss mühsam wieder erworben werden. Die Bamberger Süßholzgesellschaft widmet sich diesem Projekt mit Ausdauer und Engagement.
Kontakt:
Gertrud Leumer
Kräutergärtnerei Mussärol
Nürnberger Str. 86
96050 Bamberg
Tel.: 0951/22023
E-Mail: info@biokraeuter.info
Internet: http://www.biokraeuter.info/
Weitere Informationen:
Bamberger Süßholzgesellschaft: http://www.bamberger-suessholz.de/
Gärtnerstadt Bamberg: http://www.gaertnerstadt-bamberg.de
Diana Büttner: Die Bamberger Gärtnerstadt und das Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“. local land & soil news no.44/45 I/13 (PDF-Datei!)
Plan „Ein Spaziergang durch die Gärtnerstadt“ (PDF-Datei!)
Gärtner- und Häckermuseum: http://www.ghm-bamberg.de
Martin Rasper: Vom Gärtnern in der Stadt. Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt, München 2012
Christa Müller (Hrsg.): Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, München 2011
Stephanie Bock/Ajo Hinzen/Jens Libbe/Thomas Preuß/André Simon/Daniel Zwicker-Schwarm: Urbanes Landmanagement in Stadt und Region. Urbane Landwirtschaft, urbanes Gärtners und Agrobusiness. Difu-Impulse 2/2013. Berlin 2013
Christa Müller: Die grüne Guerilla - Über eine politische Avantgarde. eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 16/2012 (PDF-Datei!)
In Mitwitz im Frankenwald standen die Anstrengungen von etlichen Gemeinden im Landkreis Kronach im Mittelpunkt, sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Die TN besichtigten eine hochmoderne Biogas-Anlage und ein Hackschnitzelheizwerk (technische Details zu den Anlagen: hier!), das von einer Energiegenossenschaft betrieben wird. Dies ist das bisher größte Projekt im Rahmen der "Energievision Frankenwald". Rund 120 Liegenschaften sind das vom Heizwerk gespeisten Nahwärmenetz angeschlossen. Martin Kastner, der Leiter des Projekts "Bioenergiegemeinden im Frankenwald", erläuterte, dass sich in der Potentialanalyse eine Versorgung zu 100% aus erneuerbaren energien als durchaus realistisches Ziel erwiesen habe. Das durch LEADER-Mittel finanzierte Projekt hat das Ziel, regionale Wertschöpfung und Unabhängigkeit von Öl-Multis zu gewährleisten und eine sichere und zukunftsweisende Energieversorgung in Bürgerhand zu gewährleisten, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt.
Kontakt:
Martin Kastner
Energievision Frankenwald e.V.
Am Kehlgraben 76
96317 Kronach
Tel.: 09261 – 6640840
E-Mail: kastner@energie-frankenwald.de
Internet: http://www.energie-frankenwald.de/
Weitere Informationen:
Projekt „Bioenergiedörfer im Frankenwald“ (LEADER-Projekt): http://www.energie-frankenwald.de/bioenergiedoerfer-frankenwald.html
Projektbroschüre: http://www.energie-frankenwald.de/downloads/Bioenergiegemeinden%20im%20Frankenwald_small.pdf
Die Umsetzung der Energiewende stand auch in Haßfurt im Zentrum, wo die Stadtwerke in geradezu vorbildlicher Weise die Versorgung mit erneuerbaren Energien vorantreiben. Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerke, erläuterte in eindrucksvoller Weise, den bisherigen Weg und die Perspektiven der Stadtwerk-Politik, der den Unternehmenserfolg und die ökologische Orientierung der Stadtwerke gleichermaßen garantieren soll. Vorbildlich ist vor allem die Arbeit im Strombereich. Als erstes Stadtwerk in Deutschland hat es flächendeckend im gesamten Versorgungsgebiet den Einbau von intelligenten Stromzählern vorgenommen. Der Energieverbrauch der Kunden wurde somit transparent. Im eigens dafür eingerichteten Webportal kann nachvollzogen werden, wie sich der Stromverbrauch verändert, sobald beispielsweise Haushaltsgeräte durch energieeffiziente ersetzt werden. Auch günstige Stromtarife oder Schwachlastzeiten lassen sich so effektiver nutzen. Die Integration der erneuerbaren Energien geht auch in Zukunft zeitnah weiter: Bis 2015 soll der Strombedarf vollständig auf Basis regenerativer Energien sichergestellt werden. Die Hälfte wird durch Windenergie, gut ein Drittel durch Biogas und 20 Prozent mit Photovoltaik erzeugt werden. Ein wegweisendes Projekt ist das geplante Power to Gas-Vorhaben. Die Idee dahinter ist, mit Hilfe von regenerativem Überschussstrom Wasser durch Elektrolyse in Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt in Methan umzuwandeln und zu speichern, um Fluktuationen in der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien ausgleichen zu können.
Kontakt:
Norbert Zösch
Geschäftsführer
Stadtwerk Haßfurt
Augsfelder Straße 6
97437 Haßfurt
Telefon 09521/9494-0
E-Mail: kontakt@stwhas.de
Internet: http://www.stadtwerkhassfurt.de/
Weitere Informationen:
Deutsche Umwelthilfe: Stadtwerke als Vorreiter der Energiewende. Gewinner und gute Beispiele des Wettbewerbs. Radolfzell 2013 (PDF-Datei)
Antje Angles, Betreuungs- und Versorgungsmanagerin, und Bürgermeister Klaus Löffler informierten über die Bemühungen der kleinen Frankenwaldgemeinde Steinbach am Wald, sich in einer strukturell benachteiligten Region gegen die Folgen des demografischen Wandels zu wappnen und Lebensqualität für alle Generationen zu gewährleisten. Kernstück des Konzepts ist eine flexible Kinderbetreuung, die für die Zeit von 6 bis 22 Uhr gewährleistet wird. So ist es auch für Alleinerziehende und für Paare, bei denen beide Partner berufstätig sind, möglich, Kinder aufzuziehen. Das ist in einer Region, die von Bevölkerungsverlusten stark betroffen ist, besonders wichtig. Gerade in Steinbach am Wald ist dieser Faktor von enormer Bedeutung, weil die Industriebetriebe vor Ort Schichtbetrieb haben und von ihren Beschäftigten große Flexibilität fordern. Da diese Kinderbetreuungszeiten die im KiTa-gesetz vorgesehenen Zeiten weit überschreiten, hat die Gemeinde eine Finanzierung aus mehreren Quellen umgesetzt. Vor 7 Uhr greift die tagespflege, für die Zeit nach 16 Uhr wurde ein eigenständiger Verein gegründet, zu dessen Finanzierung auch die örtlichen Industriebetriebe beitragen.
Steinbach – das berichteten Angles und Löffler voller Stolz – konnte auf diese Weise eine Trendwende in der Bevölkerungsentwicklung einleiten. Das Betreuungssystem hat sich als „Stoppschild gegen den demografischen Wandel“ erwiesen. Die geschaffenen Betreuungsstrukturen vom Kleinkind bis ins hohe Alter gewährleisten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Familienfreundlichkeit erweist sich somit als „harter Standortfaktor“.
Kontakt:
Antje Angles
Betreuungs-Versorgungsmanagement
96361 Steinbach am Wald
Tel.: 09261/6072-66
E-Mail: info@lebensqualitaet-fuer-generationen.net
Internet: http://www.lebensqualitaet-fuer-generationen.net/
Weitere Informationen:
Faltblatt „Lebensqualität für Generationen“ (PDF-Datei!)
Lokales Bündnis für Familie in Steinbach am Wald
TV-Beiträge über das Projekt:
http://www.tvo.de/mediathek/tag/steinbach-am-wald/#.UZy7Fj6o234
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/steinbach-familien-buendnis100.html
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/geld-und-leben/Kinderbetreuung-114.html?time=58.701
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/geld-und-leben/rueckblick/kinder-betreuung-familie-100.html
Ebenfalls im Bereich der Sozialpolitik angesiedelt waren die Projekte, die in Aschaffenburg besichtigt wurden. Interessant war das gemeinschaftliche Wohnprojekt WiGe, das gemeinsam mit der Aschaffenburger Stadtbau GmbH in einem generalsanierten Konversionsgebäude realisiert wurde und von einem eingetragenen Verein getragen wird. Anne Abb (Foto unten links) erläuterte Entstehung und Entwicklung des Projekts und beantwortete zahlreiche interessierte Fragen nach den internen Regeln des Zusammenlebens. So hat der verein ein Erstbelegungsrecht für frei werdende Mietwohnungen, alle relevanten Fragen werden in einer alle vier Wochen stattfindenden Hausgemeinschaftssitzung besprochen. Gegenwärtig wohnen im haus 43 bewohner/innen jeden Alters, darunter auch 11 Kinder. Die Miete beträgt derzeit 6,15 Euro (kalt). Darin inbegriffen sind auch die Kosten für die Gemeinschafteinrichtungen. Dazu gehören auch ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche (für Versammlungen, Feste etc.) sowie eine Gästewohnung, die bei Bedarf gegen Entgelt belegt werden kann.
Kontakt:
Anne Abb/Manfred Jendt
Wohnen in Gemeinschaft – WiGe e.V.
Spessartstr. 17
63743 Aschaffenburg
Tel.: 01520-3169066
E-Mail: info@wige-ab.de
Internet: http://www.stadtbau-aschaffenburg.de/30 und http://www.wige-ab.de/
Annerose Baumann vom Mehrgenerationenhaus und Mütter- und Familienzentrum (MUH-MütZe) gab einen Überblick über die umfangreichen Aktivitäten dieses vornehmlich auf ehrenamtlicher Arbeit beruhenden Zentrums und wies auch die stets prekäre finanzielle Grundlage solcher Projekte hin. Die Finanzierung speist sich aus ganz unterschiedlichen Töpfen und ist oft befristet und damit auch unsicher. MütZe bietet offene Angebote von ehrenamtlichem Personal, die oft als "Testballon" gestartet werden und sich dann zu regelmäßigen Angeboten entwickeln. Die derzeit 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen leisten über 5.200 Stunden im Jahr, die mit 4 Euro Aufwandsentschädigung pro Stunde "vergütet" werden.
Kontakt:
Annerose Baumann
MGH/MütZe e.V.
Sandgasse 1
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/29876
E-Mail: info@mgh-muetze.de
Internet: http://mgh-muetze.de/
Fragen der Stadtentwicklung standen im Mittelpunkt der Projekte in Würzburg und Ochsenfurt. In Würzburg wurde das derzeit nicht mehr genutzte Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks der US-Army besichtigt. Dort findet 2018 die Landesgartenschau statt und der Rest des Geländes wird zu einem neuen Würzburger Stadtteil vorwiegend mit Wohnbebauung, aber auch mit nicht störendem Gewerbe und Gemeinbedarfseinrichtungen entwickelt. Tobias Pommerening vom Fachbereich Planen – Konversion der Stadt Würzburg gab einen sehr interessanten Einblick in die Planungen. Die Reisegruppe war die allererste, die dieses Gelände überhaupt besichtigen durfte. Die prognostizierten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 130 Mio. Euro für die Stadt Würzburg, die das Projekt im Rahmen des städtischen Haushalts abwickelt. Das Gelände konnte in seiner Gesamtheit (außer einem Teil, den der Freistaat Bayern für die Entwicklung der Würzburger Universität bereits erworben hatte) von der bundeseigenen BIMA gekauft werden - nicht zuletzt weil die Stadt Würzburg mit der Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme nach BauGB "gedroht" hatte. Von den über 100 Gebäuden sollen voraussichtlich 16 erhalten werden, darunter der ehemalige Tower, die Sporthalle, das Theater und einige gut erhaltene ehemalige Mannschaftsgebäude. Das Gelände ist schon jetzt gut durchgrünt, vor allem der alte Baumbestand soll erhalten bleiben. Dagegen muss die Infrastruktur (Stromnetz, Abwasserkanäle etc.) komplett erneuert werden. Das Gebiet wird neu strukturiert, dabei wird auch das jetzt noch völlig überdimensionierte Straßennetz (inkl. Parkierungsanlagen) neu angelegt.
Kontakt:
Tobias Pommerening
Fachabteilung Stadtentwicklung
E-Mail: konversion@stadt.wuerzburg.de
Weitere Informationen:
Rahmenplan Hubland: http://www.wuerzburg.de/de/themen/bauen-wohnen/stadtentwicklung/konversionverfahrenleightonbarracks/integriertesstadtentwicklungskonzeptisek/rahmenplanbeschlossen/m_41654_dl
Konversion Hubland Würzburg: …vom Abzug zum Einzug …: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Bebauungsplanung/Staedtebauliche_Entwicklungsmassnahme/Fachtagung/06_Baumgart_Wuerzburg_vom_Abzug_zum_Eingzug_2013_2_26.pdf
In Ochsenfurt ging es zum Abschluss der Reise um die Verkehrspolitik, die auch dort eines der umstrittensten kommunalen Themen darstellt. Die Verkehrsberuhigung in der historischen Altstadt wurde mittels eines „Shared Space“, also der gleichberechtigten Nutzung des Straßenraums durch alle Verkehrsteilnehmer, durchgeführt. Dies hat zu einer deutlichen Abnahme und einer ebenso deutlichen Verlangsamung des Kfz-Verkehrs geführt, das Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsarten erscheint nach dem Augenschein der Gruppe relativ unproblematisch. Ein Planungsfehler ist jedoch offensichtlich: Für sehbehinderte Menschen ist der Bereich nur schwer begehbear, da Orientierungsmarkierungen völlig fehlen. Und auch die im Kernbereich existierenden Parkflächen sind - auch wenn es nur relativ wenige sind - sind mit dem Shared Space-Prinzip eigentlich nicht vereinbar. Dennoch ist auch diese Lösung umstritten: Die Grünen vor Ort wie der Stadtrat Peter Liczewski, der die langwierige Entstehung des Projekts erläuterte, hätte zumindest für einen Teil der Innenstadt eine echte Fußgängerzone favorisiert, während manche Geschäftsleute schon der Shared Space zu weitgehend ist. "Ein Weg, der alle glücklich macht, ist kaum machbar", war Liczewskis pragmatisches Fazit.
Kontakt:
Peter Liczewski
St. Thekla-Weg 7
97199 Ochsenfurt
Tel.: 09331/89552
E-Mail: peterli@gmx.de
Weitere Informationen:
Kurzdokumentation der Innenstadtsanierung in Ochsenfurt: https://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/bauen/themen/demographie/kurzdoku/ochsenfurt_20111031.pdf
ReferentInnen
Reiseleitung:
Peter Gack
Geschäftsführer, GRIBS-Kommunalbüro, Stadtrat in Bamberg
Dr. Gerd Rudel
Bildungsreferent, Petra-Kelly-Stiftung
Karin Zieg
Mitarbeiterin, GRIBS-Kommunalbüro
Veranstaltungsort
Bamberg - Mitwitz - Steinbach am Wald - Haßfurt - Würzburg - Aschaffenburg - Ochsenfurt
Partner
GRIBS-Bildungswerk e.V.
Art der Veranstaltung
Bildungsreise
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.