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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

10.03.2012 - 20:00

Konzert zum Weltfrauentag

Geboren und aufgewachsen in Deutschland als Kind iranischer Eltern, spannt die Sängerin Nasrin Khochsima in ihrer Musik einen Bogen zwischen beiden Kulturen. Zusammen mit ihrer vierköpfigen Band lässt sie faszinierende, von Orient und Okzident inspirierte Klangwelten entstehen. Abgerundet wird diese wunderbar moderne Mischung durch poetische Texte auf Persisch, Aserbaidschanisch und Englisch. Damit ist Nasrin eine wahre Weltmusikerin. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme, die so perfekt zu den am Jazz orientierten Kompositionen passt, zieht sie ihr Publikum immer wieder in den Bann: In der Münchner Olympiahalle trat die Musikerin bereits im Rahmen des Konzertes „Women's Voice“ vor dem Dalai Lama auf. Auch wirkte sie bei Mike Oldfields Album „Tres Lunas“ im Studio neben Sally Oldfield mit.

Am 10. März 2012 tritt Nasrin anlässlich des Weltfrauentags in der Black Box im Kulturzentrum Gasteig auf. Gewidmet ist der Abend der iranischen Frauenbewegung, die unter schwierigen Bedingungen ungebrochen hinter ihren Zielen und Forderungen steht. Zwei Expertinnen berichten über die aktuelle Lage der Bewegung nach den niedergeschlagenen Protesten gegen die Präsidentschaftswahl 2009 und zeigen Möglichkeiten für einen friedlichen Wandel im Iran auf. Die Verknüpfung von musikalischem Genuss und persönlichen Reflexionen versinnbildlicht, dass die Stimme der Frauen von Bedeutung ist und ein echter Wandel nicht über ihre Köpfe hinweg stattfinden kann. Das Publikum wird ermutigt, sich jenseits von Klischees mit der Thematik zu befassen und voll Optimismus für eine solidarische Weltgemeinschaft einzutreten.

Empfohlene Weblinks

united4iran-bayern.de

nasrinmusic.de

 

ReferentInnen

Turan Nazemi und Maryam Hekmatshoar
internationales Netzwerk "Solidarität mit den trauernden Müttern vom Laleh Park (Mourning Mothers)" 

Band "Nasrin"
Nasrin Khochsima (Gesang), Alex Haas (Kontrabass), Wolfgang Wallner (Gitarre), Hadi Alizadeh (Tonbak, Daf), Freddy Engel (Flöte, Saxophon, Nay)

 

 

Veranstaltungsort
München, Black Box im Kulturzentrum Gasteig


Kosten
15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Vorverkauf über München Ticket


Partner

United4Iran - Bayern e. V.

Kulturreferat der Landeshauptstadt München 


Art der Veranstaltung
Konzert


Anmeldung nicht erforderlich!


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26.01.2012 - 20:00

Kudumbashree - Wohlfahrt der Familie

Ein Frauenprojekt zur Bekämpfung extremer Armut in Kerala

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Indiens Süden"

Trotz der enormen Entwicklung, die Kerala (31 Mio. Einwohner) bis 1990 in verschiedenen Bereichen wie Alphabetisierung und Gesundheitsversorgung auch bei der ärmeren Bevölkerung aufzuweisen hatte, lebten um 1990 noch immer mehr als 1,5 Millionen Familien in großer Armut. 1999 machte man sich daran, einen neuen Weg zur Verbesserung der Lebensbedingungen einzuschlagen und das Konzept von "Kudumbashree" zu entwickeln. 

Das Ziel war es damals, extreme Armut in Kerala in einem Zeitraum von 10 Jahren durch konzertierte Aktionen in den Gemeinden (Panchayats) unter der Leitung der örtlichen Regierungen abzuschaffen. Frauen sollen dabei unterstützt werden, sich zu organisieren, um in Selbsthilfe durch die Entwicklung von nachfrageorientierten Dienstleistungen und Produktionen die Armut ihrer Familien in ihren vielfältigen Dimensionen und Erscheinungsformen zu überwinden.

Das Projekt und wie es sich bis heute entwickelt hat - eine wahre Erfolgsgeschichte -  wird im Einzelnen beschrieben. Der Referent hat eine Anzahl von Kudumbashree–Gruppen besucht und kann aus eigener Erfahrung und nach zahlreichen Gesprächen mit Frauen berichten.

Downloads zum Artikel

Flyer_Indienreihe.pdf


ReferentInnen

Klaus Liebig

Veranstaltungsort
München, Eine-Welt-Haus


Kosten
3,- EUR


Partner

Interkulturelles Forum e.V.

Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. 


Art der Veranstaltung
Vortrag & Diskussion



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06.12.2011 - 19:00

Crossing and Christianity

The Story of a Former Man and Former Atheist

Nach 52 Jahren als Mann und einer 30jährigen Ehe, als renommierter Professor für Wirtschaftsgeschichte und Vater zweier erwachsener Kinder, beschloss Donald McCloskey, einen Wunsch wahrzumachen, den er seit seiner Kindheit verspürte: eine Frau zu werden.

Nach zwei Jahren Hormonbehandlung, zahlreichen Operationen und Therapien und einer offiziellen Namensänderung wurde aus „Donald“ „Deidre“. Eine der Veränderungen, die mit der Geschlechtsumwandlung kamen, war eine neu entdeckte Religiosität. Die international anerkannte Expertin für Wirtschaftsgeschichte und -methodologie spricht in diesem Vortrag über ihre Erfahrungen und das Verhältnis von Glaube und Gender.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Downloads zum Artikel

Flyer_Crossing.pdf


ReferentInnen

Prof. Dr. Deidre N. McCloskey
University of Illinois at Chicago (UIC)
Autorin von Crossing.
A Memoir

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie


Kosten
8.-/7.- EUR; SchülerInnen und Studierende frei; Anmeldung erbeten


Partner

Peter-Löscher-Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik der TU München

Evangelische Stadtakademie München

 


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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01.12.2011 - 19:00

Muslim Girls: Wer wir sind, wie wir leben

Mit oder ohne Kopftuch – junge muslimische Frauen nehmen ihr Leben selbst in die Hand - genauso wie ihre  Altersgenossinnen. Allerdings haben sie die schwerere Ausgangsposition: Sie werden oft von Eltern, Schule oder Arbeitgebern unterschätzt und gebremst. Sineb el Masrar diskutiert mit Gästen, warum in Deutschland noch nicht anerkannt wird, dass junge muslimische Frauen längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.

Downloads zum Artikel

Muslim_Girls.pdf


ReferentInnen

Sineb El Masrar
1981 als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren, Gründerin des multikulturellen Frauenmagazins „Gazelle“, Teilnehmerin der Deutschen Islamkonferenz, Berlin

Es diskutieren:

Dr. med. Elif Cindik
41 Jahre, Fachärztin für Psychatrie und Psychotherapie, Stellvertretende Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland, Vorstand der Türkischen Gemeinde Bayern, Dozentin und Expertin für Migration und Gesundheit

Nurgül Güner
20 Jahre, Studentin für Lehramt an der Ludwig-Maximilians-Universität München, aktiv bei Idizem e.V. im Bereich Jugend & Bildung

Nadia Nefzi
34 Jahre, alleinerziehende Mutter eines 11-jährigen Sohnes, Leiterin des interkulturellen Gesprächskreises in der Blumenau, Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erbeten!


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion



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07.11.2011 bis 11.11.2011

Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie

Das Gleichstellungsreferat der Bamberger Studierendenvertretung, die feministische plattform und der AStA Bamberg e.V. nehmen an den Aktionstagen gegen Sexismus und Homophobie teil. Es steht dieser Stadt eine Woche mit Veranstaltungen der besonderen Art bevor!

Das Programm im Überblick:

Montag, 7. November 2011, 20 Uhr im Balthasar:
Julia Scholz: Queer Theory – Hilft sie uns bei Politik gegen Sexismus und Homophobie?

Dienstag, 8. November 2011, 20 Uhr im Balthasar
Dr. Martin Weiss-Flache: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ – Die Konstruktion von Männlichkeit(en) im Blickwinkel der kritischen Männerforschung

Mittwoch, 9. November 2011, 20 Uhr im Balthasar:
Nils Rusche: Geschichte und Geschichten der Homophobie

Donnerstag, 10. November 2011, 20 Uhr im Balthasar:
Charlotte Bradke: Transsexualität/ Trans*identität

Freitag, 11. November 2011, 20 Uhr im Balthasar:
Film: Das verordnete Geschlecht (D: 2001)

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Empfohlene Weblinks

gegensexismus.blogsport.de/programm/

Veranstaltungsort
Bamberg


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Studierendenvertretung der Universität Bamberg

feministische plattform

AStA Bamberg e.V.


Art der Veranstaltung
Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Film



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28.10.2011 - 19:00

Shortcut to Justice

Shortcut to Justice erzählt die Geschichte der couragierten "Frauen für Gerechtigkeit" aus Vadodara, einer Millionenstadt im Nordwesten Indiens nahe der pakistanischen Grenze.

Die "Frauen für Gerechtigkeit" wehren sich gegen Unrecht und Gewalt, unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selbst ein Gericht gegründet. Auf einem staubigen Platz am Rande des Armenviertels Kalyan Nagar versammeln sie sich Woche für Woche unter einem Baum und sprechen Recht.

Mit Schlagfertigkeit und Kreativität weisen sie prügelnde Ehemänner und zänkische Schwiegermütter in die Schranken. Und wenn es sein muss, ziehen sie auch schon mal als Räumkommando los, um die Mitgift einer armen Witwe, die mit ihrer Tochter einfach auf die Straße gesetzt wurde, zurückzuholen.

Der Film wurde auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, unter anderem auf dem London International Documentary Festival 2010, dem International Women´s Film Festival Ankara 2010 und den Wiener Frauenfilmtagen 2009.

 

Empfohlene Weblinks

roadside-dokumentarfilm.de/index.php

ReferentInnen

Nach dem Film gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit:

Daniel Burkholz      
Er war sowohl Regisseur als auch Kameramann der Produktion. Als Jurist hat er einen ganz besonderen Bezug zur Thematik.

Sybille Fezer
Sie arbeitet  bei der kürzlich mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Frauen- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Sie hatte die Idee für den Film und fungierte als Ko-Regisseurin.


 

Veranstaltungsort
München, Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1


Kosten
4,- / ermäßigt 3,- EUR


Art der Veranstaltung
Film und Diskussion



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14.10.2011 - 16:00 bis 20:00

Demokratiebewegungen in der arabischen Welt - Chance für eine geschlechtergerechte Gesellschaft?

Für Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des Menschen setzen sich Frauen in den Demokratiebewegungen Nordafrikas ein. In den Medien wurden sie als treibende Kraft der Revolution beschrieben. Frauen sind in der arabischen Welt zum Symbol der Transformation in der Region geworden.

Für Frauen ist der Kampf gegen eine Diktatur auch ein Kampf gegen das Patriarchat, da ohne die Gleichberechtigung der Geschlechter in der öffentlichen Sphäre ein dauerhafter und demokratischer Transformationsprozess und eine gerechte Gesellschaft nicht denkbar sind. Es ist wichtig, dass die Stimmen der Frauen auch in diesen Reformprozessen gehört werden. Allerdings besteht die neue politische Elite, wieder ausschließlich aus Männern. So gibt es beispielsweise im ägyptischen Verfassungsausschuss keine einzige Frau. 

Werden Frauen in der arabischen Welt auch in Zukunft in der öffentlichen Sphäre eine marginale Rolle spielen?

Welche Perspektiven hat eine echte Demokratie in Ägypten und in der gesamten Region?

Was kann eine revolutionäre Veränderung zur Verbesserung der Situation von Frauen beitragen? 

Downloads zum Artikel

Flyer_Demokratiebewegungen.pdf


ReferentInnen

May Elmahdi
freiberufliche Journalistin

Hoda Salah
Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Dr. Asiem El Difraoui
Stiftung Wissenschaft und Politik

Veranstaltungsort
München


Kosten
5,- EUR / 3,- EUR für Erwerbslose (inkl. kleiner Imbiss)


Partner

Frauenakademie München e.V.

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Kulturreferat der Landeshauptstadt München


Art der Veranstaltung
Tagung



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06.10.2011 - 19:00

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Downloads zum Artikel

Maedelsache.pdf


ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011

Prof. Dr. Renate Bitzan
Professur für „Gesellschaftswissenschaft / gender & diversity“ an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Rechtsextreme Frauen"

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / 4,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)


Partner

Bayerisches Bündnis für Toleranz

Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München

Evangelische Stadtakademie München

Evangelische Jugend München

Friedrich-Ebert-Stiftung - Bayernforum

Kreisjugendring München-Stadt

DGB Bildungswerk Bayern

 


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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05.10.2011 - 19:30

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Downloads zum Artikel

Maedelsache_Augsburg.pdf


ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011


Veranstaltungsort
Augsburg, DIAKO – Hotel am alten Park, Großer Saal, Frölichstr. 17


Kosten
5,- / 3,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)


Partner

Evangelisches Forum

Augsburger Friedensinitiative (AFI)

Friedrich-Ebert-Stiftung

DFG-VK

Bündnis für Menschenwürde

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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04.10.2011 - 19:30

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011


Veranstaltungsort
Bamberg, Grüner Saal der Harmonie, Schillerplatz 7


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!


Partner

Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad

Evangelisches Bildungswerk Bamberg

Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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