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Sterilisation und "Euthanasie" während des Nationalsozialismus

20.07.2010


Zwangssterilisation und "Euthanasie" sind Verbrechen des NS-Regimes, die überall in Deutschland verübt wurden. Sie wurden streng geheim gehalten. Neben den Politikern spielten dabei zwei Berufsgruppen eine wichtige Rolle: Juristen und Mediziner. Sie waren es, die "Minderwertige" von der arischen Rasse selektierten und einer Spezialbehandlung zuführten. Und erst durch das Zusammenspiel beider konnte ein perfektes System der Vernichtung entstehen. In Heil- und Pflegeeinrichtungen wurden Menschen systematisch vergast, weil sie als "lebensunwertes Leben" angesehen wurden.

Bis heute wird dieses Verbrechen häufig verdrängt, verheimlicht, vertuscht oder man spricht nicht darüber. Zwickauer Religionsschüler haben nach den Opfern und Tätern der Sterilisation und Euthanasie recherchiert. Ihre Ergebnisse werden in der Ausstellung dokumentiert.

Ein Vortrag von Dr. Emdmund Käbisch, Pfarrer i. R. aus Zwickau, am 21. Juli um 19 Uhr gibt eine Einführung in das Thema der Austellung. Der Vortrag findet ebenfalls im "Haus des Gastes" in Gößweinstein statt.

Veranstaltungsort
Gößweinstein, "Haus des Gastes", Burgstraße 6


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Ausstellung und Vortrag



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