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Das Heimweh des Walerian Wróbel

07.03.2010


In Maxhütte-Haidhof widmet sich eine große Ausstellung den ausländischen Zwangsarbeitern, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt und in allen Wirtschaftsbereichen eingesetzt wurden.

Anfang des Monats gab es im Begleitprogramm eine Kino- und Vortragsveranstaltung mit dem Bremer Rechtshistoriker und Buchautor Prof. Christoph Schminck-Gustavus. Im Kinocenter Maxhütte wurde der preisgekrönte Film „Das Heimweh des Walerian Wróbel“ über das Schicksal eines jungen polnischen Zwangsarbeiters gezeigt. Prof. Schminck-Gustavus berichtete anschließend über seine Recherchen zu dem Fall und über das NS-Rechtssystem. Wróbel wurde mit siebzehn als Volksschädling wegen eines Bagatelldelikts hingerichtet. Der Fall des Walerjan Wróbel wurde vom Nazi-Regime als geschichtlich wertvoll eingestuft. Die Akte sollte zu Forschungszwecken dauerhaft aufbewahrt werden, um für die Nachwelt die „Säuberung Deutschlands von Volksschädlingen" zu dokumentieren. Mit fünfzig Besuchern fand eine angeregte Diskussion nach Film und Vortrag statt. Am nächsten Tag haben noch 100 Schüler den Film angeschaut und mit Prof. Schminck-Gustavus diskutiert.
  
Das Bayerische Fernsehen hat einen Beitrag über die Ausstellung gedreht, der am 17.03. um 21:15 Uhr in der Sendung „Kontrovers“ ausgestrahlt wurde.

Die vielfältige Berichterstattung in den Medien können sie hier mitverfolgen:

www.projektgruppe-zwangsarbeit.de/pressespiegel.html

Flash ist Pflicht!

Verdrängen statt erinnern: Maxhütte und die Zwangsarbeiter (Kontrovers, Bayerischer Rundfunk)


ReferentInnen


Partner

Projektgruppe "Zwangsarbeit" e. V.



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