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11.11.2010 - 19:00
Probleme – Chancen – Perspektiven
Der Green New Deal hat das Ziel eines ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Dieses Ziel stellt für die Chemieindustrie eine besondere Herausforderung dar. Hier geht es nicht nur darum, die eigenen Produktionsabläufe energieeffizient und ressourcenschonend zu gestalten. In diesem Industriezweig muss zusätzlich auch ein Wechsel eingeleitet werden von der erdölbasierten Kunststoffchemie hin zu einer Produktion, die auf nachwachsende Rohstoffe baut.
Diese Fragen, die in einer Region wie dem südostbayerischen Chemie-Dreieck besonders brisant sind, wollen wir mit regionalen Akteuren, Wissenschaftlern und Politikern diskutieren.
ReferentInnen
Carl-Otto Gensch
Leiter des Bereichs "Produkte und Stoffströme" im Öko-Institut, Freiburg
Dr. Willi Kleine
Betriebsleiter, Wacker-Chemie, Burghausen
Anton Eisenacker
Betriebsratsvorsitzender, Wacker-Chemie
N.N.
Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Veranstaltungsort
Burghausen, Helmbrechtsaal
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Heinrich Böll Stiftung
Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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15.10.2010 - 19:30
Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung
Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.
Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.
Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.
Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Veranstaltungsort
Nürnberg, St. Klara, Königstr. 66
Kosten
15,- EUR (ermäßigt 10,- EUR)
Partner
Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: NN-Ticketcorner, Mauthalle / Tourist Info im K4, Königstr. 93 / Zigaretten-Weiss, Königstr. 66
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14.10.2010 - 19:00
Green New Deal in der Debatte
Im Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.
Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch "Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution" beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.
Wir wollen den Leitgedanken einer "Low Carbon Baukultur" anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?
Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines "Green New Deal" auf die regionale Wirtschaft aus?
Downloads zum Artikel
Flyer_GreenNewDeal_Bamberg.pdf
ReferentInnen
Referent:
Prof. DI MAAS Peter Droege, Prof. für „Urban Sustainability, Climate and Planning Education“ am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für Erneuerbare Energien
Kommentare und Diskussion:
Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg
Dr. Manuel Haus, Dipl. Biochemiker, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.
Gabriele Pfeff-Schmidt, Dipl.-Ing. (Univ.), Landratsamt Bamberg, Kreisbaumeisterin, Geschäftsbereichsleiterin Planen, Bauen, Umwelt
Moderation:
Heike Wohltmann, Dipl.-Ing. Raumplanung, plan-werkStadt, Bremen
Veranstaltungsort
Bamberg, Spiegelsaal der Harmonie
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Heinrich Böll Stiftung
Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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13.10.2010 - 19:30
Regenwald zwischen Bewahrung und Zerstörung
Das neue Programm von Grupo Sal "Cantamos para vivir" (Wir singen um zu leben) ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtet. Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zieht er das Publikum schnell in seinen Bann.
Abadio Green trifft bei dieser "Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit, Lösungsansätze zu entwerfen.
Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstehen, schafft der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.
Die facettenreiche Musik von Grupo Sal ist zu einer wichtigen Stimme im Dialog zwischen den Welten geworden. Die Lieder beziehen sich auf die Themen des Abends, greifen die Stimmungen auf, verdichten Atmosphären und öffnen die Herzen. Seit fast 30 Jahren thematisiert Grupo Sal brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen in ihren musikalisch-künstlerischen Programmen. Mit "Cantamos para vivir" steht erstmals der Schutz des Regenwaldes im Mittelpunkt einer Tournee.
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Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green Stocel
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Veranstaltungsort
Würzburg, Stadtmensa, Am Studentenhaus
Partner
Eine Welt Forum Würzburg
Akademie Frankenwarte Würzburg
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
Anmeldung nicht erforderlich. Kartenvorverkauf: Weltladen, Würzburg, Plattnerstraße 14
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23.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3, Raum E.01
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Evangelische Stadtakademie Nürnberg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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22.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1, Raum 2
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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Dokument
Der Arbeitskreis Ökologie der Studierendenvertretung der Universität Würzburg hat in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung den „Leitfaden für nachhaltiges Leben &
Studieren“ erstellt. Das Ziel der Broschüre ist es, Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Uni Tipps für nachhaltiges Verhalten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Uni zu geben. Dabei geht es unter anderem um die Themen nachhaltiger Konsum, Energiesparen, Recycling und Mobilität.
Der Arbeitskreis hofft dadurch die Menschen an der Uni Würzburg zu bewussterem und nachhaltigerem Verhalten zu bewegen. Dabei werden bewusst nicht nur die Konsequenzen des eigenen Handelns auf den Klimawandel aufgezeigt, sondern insbesondere konkrete Vorschläge gemacht, wie die Leserinnen und Leser ihr Leben selbst nachhaltig gestalten können.
Diese von Studierenden sorgfältig recherchierte und verfasste Broschüre wird kostenlos an der Uni verteilt werden. Nach der Fertigstellung der Broschüre im August 2010 wird sie auch als PDF-Dokument unter http://www.stuv.uni-wuerzburg.de/arbeitskreise/ak_oekologie/ zum Betrachten und Herunterladen bereitstehen.
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30.06.2010 - 20:00
Campustour 2010
Fast ein halbes Jahr nach der enttäuschenden Klimakonferenz in Kopenhagen ist das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durch die Euro- und Wirtschaftskrise von der Tagesordnung gedrängt worden.
Zusammen mit Sepp Daxenberger, Mitglied des Bayrischen Landtag und langjähriger Vorsitzender des Landesverbands der GRÜNEN wie auch der Landtagsfraktion, bringt die Grüne Hochschulgruppe Bayreuth "Nachhaltigkeit und Universität" wieder in die Diskussion.
Denn gerade angesichts von Klimawandel und bedenklicher Ressourcenknappheit (die sich gegenwärtig auf so katastrophale Weise im Golf von Mexiko bemerkbar macht...) darf die Frage der Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt werden. Dabei sollten auch die Hochschulen eingebunden werden. Und: Die Studierenden können nicht nur nach, sondern auch in und aus der Universität wirken. Das zeigt nicht zuletzt der Nachhaltigkeitsbericht, der von "oikos Bayreuth" ("Students für Sustainable Economics and Management") vorgelegt wurde und im Rahmen der Veranstaltung zur Diskussion gestellt wird.
ReferentInnen
Sepp Daxenberger, MdL
Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag
VertreterIn von "oikos Bayreuth" ("Students für Sustainable Economics and Management")
Veranstaltungsort
Bayreuth, Universität, Raum H26 (RW)
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe Bayreuth
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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24.06.2010 - 18:00
Campustour 2010
"Wir brauchen eine umfassende Strategie für die Verwirklichung der Idee der Nachhaltigkeit."
(Bundespräsident Horst Köhler, 2008)
Was bedeutet Nachhaltigkeit?
Welchen Beitrag können dazu die Universitäten als Institutionen leisten?
Joachim Müller vom Hochschul-Informations-System (HIS) wird diese Fragen beleuchten.
ReferentInnen
Joachim Müller
HIS Hochschul-Informations-System
Veranstaltungsort
München, Ludwig-Maximilians-Universität, Hauptgebäude, Raum A119
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe München
Umweltreferat der Studierenden-Vertretung
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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Dokument
Eine Rezension
Cornelius Bechtler, Anja Hänel, Marion Laube, Wolfgang Pohl, Florian Schmidt (Hrsg.): Shared Space - Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume; Bielefeld 2010, 216 Seiten, Preis: 15 Euro, ISBN 978-3-9803641-7-1
Auf dieses Buch habe ich schon lange gewartet: Über den "Shared Space" genannten neuen Planungsansatz in der Verkehrspolitik, der auf rücksichtsvolles Verhalten aller VerkehrsteilnehmerInnen im gemeinsamen Raum setzt statt auf Funktionstrennung, Regeln und Verbote, gab es nämlich bisher kaum systematische Veröffentlichungen. Das vorliegende Buch befasst sich wirklich umfassend mit dem Konzept, schildert, wie es in der Praxis funktioniert, und diskutiert durchaus kontrovers die Vorteile und Probleme dieses Modells, so zum Beispiel seine Eignung auch für Großstädte. Das Buch zeichnet sich durch ein ausgewogenes Urteil aus und enthält sich jeglicher Euphorie, die das Shared Space-Konzept anfänglich als "Ei des Kolumbus" in der kontroversen kommunalpolitischen Verkehrsdiskussion feierte. Das Buch macht aber dennoch Mut, dieses Konzept auszuprobieren, das auf Kommunikation und Gestaltung setzt und auf Restriktionen und Vorrechte einzelner Verkehrsteilnehmer weitgehend verzichtet.
Sabine Lutz, eine Kollegin des bereits verstorbenen "Shared Space"-Erfinders Hans Monderman, gibt eine Einführung in die Grundlagen und erläutert einige holländische Beispiele. Jürgen Gerlach, der bundesdeutsche Planungswissenschaftler, der sich wohl am intensivsten mit dem Konzept auseinandergesetzt hat, diskutiert die verkehrlichen Effekte verschiedener Shared Space-Projekte. Außerdem gibt es Beiträge zu ähnlichen Planungsansätzen in Großbritannien, der Schweiz, Frankreich und Belgien. Diese Beispiele zeigen sehr nachdrücklich, dass Shared Space ein recht flexibles Instrumentarium sein kann, das sich entsprechend der jeweiligen Situation variabel anwenden lässt.
Positiv hervorzuheben ist der ausführliche Diskussionsteil, in dem das Pro und Contra des Shared Spared-Konzepts aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erörtert wird. Ein Glossar zu wichtigen Begriffen der Shared Space-Diskussion vervollständigt diesen äußerst empfehlenswerten Sammelband.
Keine Kritik also? Eine kitzekleine: Wenn die – erfreulich zahlreichen – Bilder von den vorgestellten Shared Space-Projekten farbig wären, wäre dieses Buch wohl für lange Zeit konkurrenzlos. Aber wahrscheinlich auch unbezahlbar…
Gerd Rudel
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