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23.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3, Raum E.01
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Evangelische Stadtakademie Nürnberg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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22.09.2010 - 19:30
Zur neuen Aktualität der Gemeingüter
Natürliche Ressourcen wie Wasser, das genetische Erbgut von Mensch, Tieren und Pflanzen oder die Erdatmosphäre – all diese den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis menschlichen Lebens. Und: Sie gehen der Gemeinschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen werden.
Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr "eingezäunt" und kommerzialisiert wird, muss sich neuen Konzepten umsehen. Die "Gemeingüter", im Englischen auch "Commons" genannt, sind ein solches Konzept, das auf eine lange Tradition verweisen kann und wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen rückt. Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom ist dafür nur ein Indiz von vielen.
Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie "verwaltet" werden können, und fragen nach ihrer bedeutung für die Wirtschaft der Zukunft.
ReferentInnen
Silke Helfrich
Freie Bildungsreferentin und Publizistin, lebt und arbeitet in Jena/Thüringen.
Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Seit Mitte der 90er Jahre entwicklungspolitisch tätig. Leitete von 1996 bis 1998 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und von 1999 bis 2007 das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko City mit den Schwerpunkten Globalisierung, Gender und Menschenrechte.
Sie betreibt ein deutschsprachiges Blog zum Thema Commons/Gemeingüter.
Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter".
Veranstaltungsort
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1, Raum 2
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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23.04.2010 - 10:00 bis 16:00
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU zeichnet sich dadurch aus, dass sie unwirtschaftliche Großstrukturen fördert, die bäuerlichen Betriebe gefährdet, der Umwelt schadet und den Klimawandel verstärkt.
Die Diskussion über die notwendigen Reformen für den neuen Förderzeitraum nach 2013 ist in vielen Organisationen und Verbänden bereits im vollen Gange.
Aus Sicht der AbL besteht nun die Chance, die lange geforderte Einbeziehung der bäuerlichen Arbeitskraft in die Förderung voranzubringen, um endlich die Wettbewerbsverzerrung zugunsten der industrialisierten, flächenstarken Betrieben zu beenden. Eine Umorientierung der EU-Förderung ist angesichts der massiven Einkommensverluste und Betriebsaufgaben zwingend notwendig.
Damit die Vorschläge und Anliegen der bäuerlichen Landwirtschaft, der Umwelt und Naturschutzverbände sowie der Entwicklungshilfe- Organisationen bei den zuständigen EU-Gremien eine Chance auf Berücksichtigung haben, sind Informationsaustausch und intensive Zusammenarbeit hinsichtlich gemeinsamer Forderungen und Positionen unerlässlich.
Detailliertes Programm als PDF hier zum Herunterladen.
Anmeldungen bitte bis spätestens 16. April per Mail oder Fax (08679-9130145) an die AbL.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Uli Jasper, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, AbL
DirProf. Dr. Christian Hey, Geschäftsführer Sachverständigenrat für Umweltfragen
Anton Dippold, Ministerialrat in Bayerischen Landwirtschaftsministerium
Dr. Gerhard Hovorka, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien
Lutz Ribbe, Direktor bei EuroNatur
Veranstaltungsort
Kath. Landvolkshochschule, Haus Petersberg, Großer Saal, "Unteres Haus", 85253 Erdweg bei Dachau
Kosten
35,-- € (inklusive Mittagessen und Kaffee ) / ermäßigt für Mitglieder von AbL, KLJB, BDM, IggT : 25,-- €
Partner
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V., Landesverband Bayern
Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V.
Art der Veranstaltung
Tagung
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20.03.2010 - 10:00 bis 17:00
Gesetzliche Grundlagen – ökologische und soziale Handlungsmöglichkeiten
Allein durch Beschaffung im öffentlichen Sektor wird jährlich rund 13 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes umgesetzt. Mit ca. 250 Mrd. Euro im Jahr ist die Öffentliche Hand die größte Einkäuferin bzw. Nachfragerin in Deutschland. Ungefähr die Hälfte davon wird von den Kommunen ausgegeben. Die Kommunen verfügen also über eine beträchtliche "Nachfrage-Macht".
Gleichzeitig ist die Auftragsvergabe durch die Kommunen durch Gesetze und Verordnungen strikt geregelt – nicht zuletzt um Korruption zu vermeiden und um Gefälligkeitsvergaben unmöglich zu machen. Und natürlich soll mit dem Geld der SteuerzahlerInnen sparsam und wirtschaftlich umgegangen werden.
Wie können im Dickicht des Vergaberechts andere Zielsetzungen, ökologischer und sozialer Art etwa, zum Zuge kommen? Wie lässt sich eine nachhaltige und sozial verantwortliche Auftragsvergabe durchsetzen gegenüber dem Gebot das günstigste Angebot zu wählen?
Unsere Fachtagung gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der rechtlichen Grundlagen – in Deutschland und der Europäischen Union, die hier ja eine immer wichtigere Rolle spielt. Und sie zeigt (nicht zuletzt anhand konkreter, bereits realisierter Beispiele!), wie sich die Zielsetzung einer nachhaltigen Beschaffung umsetzen lässt.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Dr. Angela Dageförde
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und für Bau- und Architektenrecht, Lehrbeauftragte an der Uni Hannover
Heide Rühle
Mitglied des Europäischen Parlaments
Philipp Tepper
Team "Nachhaltiges Beschaffungswesen", ICLEI Europasekretariat, Freiburg
Daniel Günthör
Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Landeshauptstadt München, pers. Mitarbeiter von Bürgermeister Hep Monatzeder
Heiko Glawe
GewerksschaftsGrün, Abteilungsleiter beim DGB Berlin-Brandenburg im Bereich Wirtschafts- und Strukturpolitik
Veranstaltungsort
Nürnberg, Pädagogisches Institut
Kosten
40,- / 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)
Partner
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Art der Veranstaltung
Fachtagung
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17.03.2010 - 19:30
Politische und psychosoziale Folgerungen aus der Krise
Krisen verunsichern Menschen. Der Verlust des Arbeitsplatzes hat gravierende Folgen. Dennoch scheint materielle Sicherheit kein Garant für Glück und Zufriedenheit zu sein.
Woran liegt das? Nach dem Happy Planet Index, der Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und Ökologischen Fußabdruck kombiniert, rangieren Staaten aus Mittel- und Südamerika auf den vorderen Plätzen, während Europa und Nordamerika nur im Mittelfeld liegen.
Was bedeutet dies für die politische und psychosoziale Situation unseres Landes? Was können wir von Ländern lernen, die zwar ärmer sind als wir, deren Zufriedenheit aber dennoch größer ist und die dafür zugleich wesentlich weniger Ressourcen verbrauchen?
ReferentInnen
Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel
Fachbereich Betriebswirtschaft der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg, Lehrgebiete Volkswirtschaftlehre, insbe. Makroökonomie, Geld und Kredit sowie Glücksforschung
Prof. Dr. Günter Niklewski
Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg
Veranstaltungsort
Nürnberg, Evangelische Stadtakademie, Burgstr. 1-3, Saal E.01
Kosten
5 Euro / 3 Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie Nürnberg
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich!
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09.03.2010
Leider musste der für diese Veranstaltung vorgesehene Ko-Referent völlig unabsehbar absagen, weil er wegen eines technischen Defekts seiner Maschine in Bangladesh fest saß. Dennoch erlebten die Zuhörer in Kempten eine interessante Veranstaltung.
Einen ersten Einblick gibt der Bericht von TV-Allgäu, den Sie hier ansehen können.
ReferentInnen
Adi Sprinkart
MdL, agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, Ökobauer
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04.02.2010 - 20:00
Was sind die Folgen für uns?
Die bayerische Landtagsabgeordnete Claudia Stamm (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) spricht an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zum Thema "Klimagipfel in Kopenhagen - und was jetzt?".
Der Vortrag beleuchtet die Ergebnisse des Klimagipfels in Kopenhagen und fragt nach den Folgen für den einzelnen Bürger. Außerdem werden die notwendigen nächsten Schritte für einen wirksamen Klimaschutz diskutiert.
ReferentInnen
Claudia Stamm, MdL
Veranstaltungsort
Eichstätt, Katholische Universität, Raum KGA-101
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe Eichstätt-Ingolstadt
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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Dokument
Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen verlief enttäuschend, die Ergebnisse waren mager. Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitete die Klimaverhandlungen mit Berichten, Kommentaren und eigenen Veranstaltungen. Wir dokumentieren die wichtigsten Beiträge.
In einem gemeinsamen Hintergrundpapier zeigen Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung ausführlich Greenwashing-Gefahren auf und bieten wichtige Backgroundinformationen zu den Verhandlungen der mehr als 100 Regierungschefs.
Substanz oder Greenwash-Show? Die Zeit für Halbheiten ist vorbei (Download des E-Papers)
Die jüngsten Berechnungen von Wissenschaftlern zeigen, dass wir von heute an bis zum Jahr 2050 nur noch 750 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen dürfen, wenn wir den weltweiten Temperaturanstieg unter 2 Grad halten wollen – jede Steigerung darüber hinaus gilt weder als technisch noch finanziell beherrschbar. Das heißt, dass jedem der heute knapp sieben Milliarden Erdenbürger noch rund 110 Tonnen CO2 zustehen. Doch bei dieser Verteilung hakt es gewaltig...
Die Broschüre "Wärmer ist uncool" der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt in einfachen Worten, welche Probleme der Klimawandel mit sich bringt und warum die Länder des Südens den Preis für die Klimasünden der Industrienationen zahlen. Für die UN-Klimakonferenz bietet das Heft wichtige Informationen, aber auch alternative Ansätze, die einen Beitrag für eine umwelt- und klimafreundlichere Zukunft leisten können.
"Wärmer ist uncool" (Download des E-Papers)
Außerdem immer lesenswert: das Blog "Klima der Gerechtigkeit".
Unter der Überschrift "Geld für den Klimaschutz - wie muss eine neue Klima-Finanzarchitektur aussehen?" kommentiert Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, die Ergebnisse des Klimagipfels:
"Die Erwartungen an neue Finanztransfers für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern waren groß. Mit Zusagen bis zu 30 Milliarden US-Dollars für die nächsten drei Jahre haben sich die Industrieländer erst einmal Zeit gekauft. Eine neue Klima-Finanzarchitektur muss erst noch ausgehandelt werden. Das Prinzip der Gerechtigkeit und Fairness kam weder bei den Zielen zur Verminderung von Emissionen noch bei der Verteilung der Finanzlasten in Kopenhagen zum Zuge."
Lesen Sie den gesamten Kommentar.
"Trotz Kopenhagen - die grüne Zukunft hat schon begonnen", meint Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich Böll Stiftung, zu den Perspektiven nach Kopenhagen und verleiht so seiner Zuversicht Ausdruck, dass die ökologische Transformation der Industriegesellschaft so oder so weitergehen wird.
Den gesamten Text finden Sie hier.
Nach Kopenhagen der Weltuntergang? - Das fragt der Politikwissenschaftler Helmut Wiesenthal in einer umfangreichen Analyse für die Heinrich Böll Stiftung. Seine Meinung: "Der Klimagipfel von Kopenhagen war nicht ergebnislos. Er hat immerhin deutlich gemacht, warum wir in diesen Jahren nicht mit einem weltweiten Klima-Abkommen rechnen sollten, das sowohl problemgerecht als auch verbindlich ist. Denn das Debakel von Kopenhagen führt uns das Ende jener Weltordnung vor Augen, in der den Staaten Europas eine Führungsrolle zukommt. Wer dennoch von Europa aus Einfluss auf die Entwicklung des Weltklimas nehmen will, dem bleibt nur eines: eine überzeugende Demonstration, wie Klimaschutz und Prosperität vereinbar sein können."
Den kompletten Text finden Sie hier. Oder Sie laden ihn sich als PDF-Dokument (17 Seiten, 80 KB) herunter.
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28.01.2010
Zwischen Vielfalt und Verwertung
Die genetische Vielfalt – egal ob es dabei um Menschen, Tiere oder Pflanzen geht – ist einer der größten Reichtümer auf dieser Erde. Molekularbiologie und Gentechnologie haben – im Verein mit dem Streben nach wirtschaftlicher Rendite – zu immer stärkeren Versuchen geführt, die genetischen Ressourcen zu privatisieren. Patente auf Saatgut und auf (Nutz-) Tiere sind nur Beispiele dafür, wie diese Entwicklung die Biodiversität gefährden.
Wie kann das Gemeingut „genetische Vielfalt“ erhalten und für eine nachhaltige Nutzung bewahrt werden?
Diese Frage stand im Mittelpunkt des zweiten Abends unserer Veranstaltungsreihe zur Wiederentdeckung" der Gemeingüter.
ReferentInnen
Benedikt Härlin (rechts)
Leiter des Büros Berlin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Gregor Kaiser (links)
Sozialwissenschaftler und Forstwirt, Doktorand an der Uni Kassel
Moderation:
Dietlind Klemm (Mitte)
Redakteurin, Bayerischer Rundfunk
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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26.11.2009
Gemeingut, Privateigentum oder was sonst?
Die Ressource Wasser ist eine unverzichtbare Basis menschlichen Lebens. Sie geht der Gemeinschaft aber immer mehr verloren, wenn sie privatisiert, zur Ware und der allgemeinen Verfügung entzogen wird.
Das Konzept der "Gemeingüter" ist eine Alternative zu dieser Entwicklung, die gleichermaßen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit anstrebt.
Am ersten Abend unserer Gemeingüter-Reihe stellte Silke Helfrich, Mitherausgeberin und -autorin des Buchs "Wem gehört die Welt? - Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter", das Konzept der Gemeingüter vor, gab einen Überblick, was Gemeingüter sind und welche Organisationsformen bzw. Institutionen es für ihre Bewirtschaftung gibt, und erläuterte dieses Konzept am Beispiel des gemeinguts Wasser.
Ihre Präsentation kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Außerdem können Sie sich ihren Vortrag als MP3-Datei anhören:
Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4
Prof. Dr. Ulrich Scheele, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Oldenburg, ging auf die Organisation der Wasserwirtschaft in den Industrienationen ein, thematisierte v.a. Privatisierungs und Deregulierungstendenzen und erläuterte die Rolle des privaten Sektors in den Entwicklungsländern im Hinblick auf die Millennium-Ziele und das das Menschenrecht auf Wasser.
Seine Präsentation kann hier ebenfalls als PDF-Datei heruntergeladen werden (Teil 1 und Teil 2). Auch der Vortrag von Prof. Scheele ist als MP3-Datei abrufbar:
Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4
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