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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

23.11.2013 - 10:00 bis 17:30

Überzeugend und authentisch auftreten!

Ein Argumentations- und Präsentationstraining für politisch engagierte Frauen

In kaum einem Bereich ist überzeugendes Argumentieren so wichtig wie in der politischen Arbeit - bei gleichzeitig weit verbreitetem männlichen Dominanzgebaren und massiv eingesetzten Machtstrategien.

Jede politisch engagierte Frau kennt das: da werden Redebeiträge von Frauen ignoriert oder lächerlich gemacht, auf fundierte Argumentationen wird unsachlich, unfair oder mit Pseudo-Argumenten reagiert und verbale sexistische Angriffe sind keine Seltenheit.

Der Spagat zwischen dem (eigenen) Anspruch, auch bei starkem Gegenwind souverän aufzutreten und gleichzeitig authentisch und glaubwürdig zu bleiben, ist für Frauen harte Arbeit.

Im Seminar gehen wir auf folgende Fragen ein:

  • Wie trete ich auf, um mein Gegenüber von meiner persönlichen und fachlichen Kompetenz zu überzeugen?
  • Wie gewinne ich andere für die Inhalte, die ich vertrete?
  • Woran erkenne ich typische Machtstrategien in der Gesprächsführung?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mit “härteren Bandagen” gekämpft wird, wenn jemand unsachlich argumentiert oder mich persönlich angreift?
  • Wie schaffe ich es, souverän zu reagieren und gleichzeitig meine Überzeugungen nicht zu verraten?

Wir arbeiten mittels Kurzinput, Gruppenarbeit und Rhetorikübungen an Ihren Praxisbeispielen und finden gemeinsam Lösungsstrategien.

Das Seminar wendet sich auch und vor allem an Frauen, die bei den Kommunalwahlen im März 2014 kandidieren oder eine solche Kandidatur für sich in Erwägung ziehen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 Frauen begrenzt.

Dieses Seminar kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden

Veranstaltungsnummer: 3-13-12

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH),
seit über 15 Jahren Training und Coaching für Frauen zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement

 

Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3, Seminarraum 1.12


Kosten
60,-/erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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10.07.2013 - 18:00 bis 22:00

Mehr Zeit für alle!

Neue Arbeitszeitmodelle

Ladies Lunch

Viele Frauen würden gerne mehr arbeiten, viele Männer - vor allem Väter - würden gerne weniger arbeiten. Aber das vorherrschende Modell von Vollzeit und Teilzeit wird beiden nicht gerecht. Zumal sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch mehr Flexibilität wünschen: Die Arbeitszeit für einige Monate reduzieren, dann wieder mehr arbeiten oder auch eine mehrmonatige Auszeit.

Prof. Jutta Allmendinger, eine der einflussreichsten Soziologinnen Deutschlands, hat es nun auf den Punkt gebracht: "32 Stunden sind genug!" Sie plädiert für eine Umverteilung von Arbeit hin zu einer sogenannten "kleinen Vollzeit". Über die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit sollen die Einzelnen auf eine Wochenarbeitszeit von 32 Stunden kommen.

Jutta Allmendinger stellt im Gespräch mit Margarete Bause, der Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen, ihre Idee der kleinen Vollzeit vor. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diskutieren, wie diese grundsätzliche Änderung der deutschen Arbeitskultur vonstatten gehen kann.

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

ReferentInnen


Prof. Jutta Allmendinger Ph.D.

Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin 


Margarete Bause

Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen für die Landtagswahl

 

Begrüßung
Theresa Schopper
MdL, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen in Bayern

Moderation
Silke Rapp

Veranstaltungsort
München, Der Pschorr, Viktualienmarkt 15, Theresiensaal


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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05.07.2013 - 17:00 bis 06.07.2013 - 13:00

Frauenfeindlichkeit: Antifeministische Männerbewegungen

"Wer sind sie, diese Wortführer der Anti-Emanzipation?"
EMMA, Frühling 2012

Beginnen wir damit, wer sie nicht sind: „In den 1970er, 80er, 90er Jahren gab es Männergruppen, in denen Männer ihre Probleme aufarbeiten konnten, quasi-therapeutisch. Männer hörten sich gegenseitig zu, kritisierten sich, brachen mit dem männlichen Habitus, zumindest ansatzweise. Diese Männergruppen waren profeministisch und anti-sexistisch ausgerichtet… Von diesen Gruppen gibt es heute nur noch wenige“, schreibt der Soziologe Andreas Kemper („Der Freitag“, 12.6.2011).

Während sie eine Emanzipation auch für Männer einforderten, hat sich die neue aggressiv auftretende antifeministische Männerbewegung Frauen und ihre emanzipatorischen Errungenschaften zur Zielscheibe ihrer Angriffe erkoren. Diese Männer stören Veranstaltungen, beschimpfen und diskriminieren Frauen (oder Männer, die sich mit Frauen solidarisieren) und nutzen zunehmend das Internet als anonymen Raum für ihre extremen Positionen. Ihre Vertreter sind aber auch in den Leitmedien unserer Gesellschaft ebenso wie in Universitäten oder Verbandsvorständen präsent. Sympathisierende Frauen sind ebenfalls in den Netzwerken der Maskulisten zu finden.

Inzwischen liegen mehrere Studien zu den Denkweisen und Netzwerken der Antifeministen vor. Sie benennen auch die Überlagerungen zum rechtsradikalen Denken, so zum Beispiel in der Verächtlichmachung des „politisch Korrekten“. Die Tagung analysiert Absichten, Personal und Strategien des neuen Maskulismus (am ersten Tagungstag) und stellt die Frage nach dem Umgang damit (am zweiten Tagungstag). Wie begegnen wir Aggressionen und Angriffen in den neuen Medien und was tun wir, wenn Veranstaltungen gestört und unterlaufen werden? Welche Positionen nehmen die aufgeklärte Männerbewegung und der Feminismus heute ein und ergeben sich von daher Ansatzpunkte zu einem souveränen Umgang mit dem Maskulismus?

Detaillierte Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der Tagungsausschreibung, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

Downloads zum Artikel

Frauenfeindlichkeit_Flyer.pdf


ReferentInnen

Isolde Aigner
Dipl. Sozialpädagogin, Redakteurin bei „Wir Frauen“ – Das feministische Blatt, Düsseldorf

Teresa Bücker
Bloggerin, Autorin, Referentin für digitale Strategie und soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin

Bernd Drägestein
Bildungsreferent, mannigfaltig-Institut für Jungen- und Männerarbeit, München

Jörg-Simon Löblein
Dipl. Sozialpädagoge, Diakon, Anti-Aggressivitäts-Trainer, München

Zara Pfeiffer
Sozialwissenschaftlerin, Autorin, München

Michaela Pichlbauer
Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München

Hinrich Rosenbrock
M.A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Soziologie, Philipps-Universität Marburg

Moderatorinnen

Dr. Ulrike Haerendel
Stellv. Direktorin, Evangelische Akademie Tutzing

Jutta Höcht-Stöhr
Direktorin, Evangelische Stadtakademie München

Barbara Roth
StDin., Fachbereichsleiterin am Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt München, Mitglied des Ortsvorstands Neuhausen-Oberwiesenfeld der CSU und des Kreisvorstands der Frauenunion München-Mitte

Katharina Schulze
M.A., Politikwissenschaftlerin, Vorsitzende BÜNDNIS 90/Die Grünen München, Parteirätin der Bayerischen Grünen, München

Doris Wagner
BÜNDNIS 90/Die Grünen, Sprecherin Bundesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik, Sprecherin Landesarbeitskreis Frauen- und Gleichstellungspolitik, München

Micky Wenngatz
Kommunikationsberaterin, ASF-Landesvorsitzende Bayern, Beisitzerin im Gesamtvorstand der SPD München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Für die gesamte Veranstaltung: 12,- Euro/für einen Tag: 7,- Euro (inkl. Imbiss)


Partner

Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München

Evangelische Akademie Tutzing

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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13.06.2013 - 19:00

Die Stimme der Frauen - Vor der Präsidentenwahl in Iran

Die Proteste nach den letzten Präsidentschaftswahlen in Iran 2009 wurden vor allem von jungen Frauen angeführt. Viele von ihnen wurden daraufhin verhaftet, andere haben das Land verlassen. Am Vorabend der iranischen Wahlen 2013 wollen wir daher fragen: 

  • Was ist aus den Stimmen der Frauen geworden?
  • Wie hat sich die Situation seit 2009 entwickelt?

Die Berichterstattung über Iran in deutschen Medien ist häufig fixiert auf den Atomkonflikt. Grundsätzliche Informationen über das Wahlsystem, die Rolle von Minderheiten und die aktive Rolle von Frauen und Frauenorganisationen fehlen.

ReferentInnen

Katayun Pirdawari
Politikwissenschaftlerin und Queer-Aktivistin, Berlin

Dr. Christl Catanzaro
Iranistin, LMU München

Narges Kalhory
Filmemacherin und Studentin an der HFF München

Moderation:
Silvia Bauer
Kulturwissenschaftlerin, München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,-/erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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08.06.2013 - 11:00 bis 09.06.2013 - 18:00

3. FemFest Würzburg: Gesellschaftskritisches zum Thema Geschlecht

Das FEMFEST möchte zum einen die Diskussion und Kritik der Geschlechterrollen neu entfachen, da unsere Gesellschaft stark von heteronormativem Denken geprägt ist. Zum anderen widmet sich das FEMFEST der Ungleichheit von Machtverhältnissen. Themen wie sexualisierte Gewalt, eingeschränkte Lebensverwirklichungen und Sexismus bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, Kommunikationen und neuer Netzwerke. Es soll ein Rahmen geschafft werden um über Feminismus, Geschlechterrollen, Sexismus gemeinsam zu diskutieren.

Das Programm bietet unter anderem:

Podiumsdiskussion "Sex wie im Porno?" mit u.a. Bianca Kennedy, André Wendler, Maike Brochhaus: Eine queer-feministische Podiumsdiskussion zum Thema sexuelle
Selbsterfahrung vor dem Hintergrund pornographischer sowie pornographisierter Bilder und Filme.

Historikerin und Buchautorin Prof. apl. Miriam Gebhardt mit einem Vortrag zum Thema „Das Unbehagen im deutschen Feminismus - eine kritische Diskursgeschichte“. 

Jagoda Rosul-Gajic, kroatische Frauenaktivistin mit einem Vortrag zu „Auf dem Weg zu Europa - Umsetzung der Gleichstellungspolitik in Kroatien“.

Theaterpädagogen Katharina Schulz und Markus Weißschnur mit einem Workshop mit dem Titel „Bauch raus, Brust rein! – Geschlechterbilder im Fokus“.

Psychologin Julia Scholz hält einen Vortrag zum Thema „Inspirationen für Aktivismus aus queer-feministischer Psychologie“.

Vortrag und Workshop: Bettina Staudenmeyer „Bauchtanz – zwischen Selbstermächtigung und –objektivizierung. Eine feministische Perspektive.


Vortrag und Konzert: Sookee mit dem Vortrag „Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen…“ – Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap.

Film: „And you belong“ - Der neue Film von Julia Ostertag (Gender X, Saila, Noise & Resistance) ist ein künstlerisch-dokumentarisches Portrait des HipHop Electro Duos Scream Club und ein farbenfrohes Zeitdokument aktueller Strömungen in der queeren Musikszene.

Kunst: Comic-Ausstellung von ka schmitz.

Details zum Programm, Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die jeweiligen Anfangszeiten erfahren Sie auf der Website des FemFestes.

Empfohlene Weblinks

femfestwuerzburg.blogspot.de

Veranstaltungsort
Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo, Fred-Joseph-Platz 3 (ehem. Burkarderstr. 44)


Kosten
Eintritt frei / Konzert: 5,- Euro


Partner

FemFest

Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg

Akademie Frankenwarte


Art der Veranstaltung
Queer-feministisches Fest


Anmeldung nicht erforderlich.


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18.05.2013

Der Aufstand der Frauen in der arabischen Welt

Vier junge arabische Frauen gründen im Oktober 2011 die Facebook-Gruppe „Der Aufstand der Frauen in der arabischen Welt“. Sie rufen zu einem gemeinsamen Aufstand von Männern und Frauen gegen die Unterdrückung der Frau in der arabischen Welt auf. Die Organisatorinnen fordern die Leute dazu auf, ihre Fotos mit ihren Statements hochzuladen. Die Intifada der Araberinnen hat einen großen Erfolg. Nach nur einem Monat haben sie 60.000 Fans und viele Unterstützerfotos. Welche Bedeutung hat diese Kampagne? Wie ist die Reaktion aus der arabischen Gesellschaft? Was kann eine revolutionäre Veränderung zur Verbesserung der Situation von Frauen beitragen? Warum unterstützen wir den Aufstand der Frauen?

Die von Yalla Arabi, Verein zur Förderung arabischer Kultur und Sprache, organisierte Ausstellung des virtuellen Aufstands der Frauen in der arabischen Welt zeigt einige der heute über 1000 Bilder, die es mit Hilfe einer Initiative auf Facebook schafften, eine neue Diskussion zum Thema Frauenrechte in der Öffentlichkeit vieler arabischer Länder zu entfachen.

Im Rahmen der Vernissage (am Samstag, 18. Mai um 19:00 Uhr) wird eine Podiumsdiskussion zum Thema Frauenrechte und Frauenaufstand in der arabischen Welt stattfinden.

Downloads zum Artikel

uprising_flyer.pdf


ReferentInnen

Diala Haider
Mitgründerin der Facebook-Initiative, Libanon

Monika Renner
Stadträtin, Mitglied der Gleichstellungskommission der Landeshauptstadt München

Veranstaltungsort
München, Räume der Initiativgruppe e.V., Karlsstraße 50


Kosten
Ausstellung: Eintritt frei / Vernissage: 5,-/erm. 3,- Euro


Partner

Yalla Arabi

Frauenakademie München e.V.

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Das Projekt wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Art der Veranstaltung
Ausstellung und Vernissage



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