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17.10.2013 - 19:00
Über die Grenzen von Beschleunigung und Mobilität
Modern sein, bedeutet: in Bewegung zu sein. Seit dem 18. Jahrhundert gilt Beweglichkeit als Inbegriff von Fortschritt, Glück und Freiheit.
Flexibilität und Mobilität sind jedoch mittlerweile Selbstzweck und Zwang: Immer schneller muss immer mehr in der materiellen, sozialen und geistigen Welt in Bewegung gesetzt werden – nur um den Status quo zu erhalten. Eine Steigerungslogik, die im „rasenden Stillstand“ (Virilio) endet.
Wie viel Mobilität verträgt unsere Gesellschaft?
Und wie viel (innere) Stabilität braucht Mobilität, um sinnvoll und nicht selbstzerstörerisch zu sein?
ReferentInnen
Prof. Dr. Hartmut Rosa
Soziologe, Universität Jena
Moderation:
Dr. Manuel Schneider
oekom e.V.
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
5,- Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Oekom-Verein
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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09.07.2013 - 19:30
Vor über 2 Jahren sind in den Staaten des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrikas die Menschen gegen die diktatorischen Regimes aufgestanden.
Was ist aus den Zielen der Aufstandbewegungen geworden und was ist von den Hoffnungen und Wünschen übrig geblieben? Haben die Umwälzungen eine Verbesserung für die Bevölkerung gebracht? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
Der Referent zieht Bilanz und benennt Perspektiven der Volksaufstände in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens und ihre Auswirkungen auf die Konflikte um Israel/Palästina und Iran sowie auf die geostrategischen Einflussmöglichkeiten der USA und Russlands.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Andreas Zumach
Internationaler Korrespondent der Berliner „tageszeitung“ (taz) und UNO-Korrespondent in Genf. Als freier Journalist berichtet er seit vielen Jahren über internationale Politik für Zeitungen sowie für Rundfunk- und Fernsehstationen. Seine Berichterstattungen sind überwiegend Themen der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle, der Menschenrechte sowie der multilateralen Institutionen gewidmet. Er hat sich als exzellenter Kenner der Materie einen Namen gemacht.
Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Villa Lindenhof, Lindenhofweg 25
Kosten
Eintritt frei!
Partner
friedens räume, Lindau
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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05.07.2013 - 17:00 bis 06.07.2013 - 13:00
"Wer sind sie, diese Wortführer der Anti-Emanzipation?"
EMMA, Frühling 2012
Beginnen wir damit, wer sie nicht sind: „In den 1970er, 80er, 90er Jahren gab es Männergruppen, in denen Männer ihre Probleme aufarbeiten konnten, quasi-therapeutisch. Männer hörten sich gegenseitig zu, kritisierten sich, brachen mit dem männlichen Habitus, zumindest ansatzweise. Diese Männergruppen waren profeministisch und anti-sexistisch ausgerichtet… Von diesen Gruppen gibt es heute nur noch wenige“, schreibt der Soziologe Andreas Kemper („Der Freitag“, 12.6.2011).
Während sie eine Emanzipation auch für Männer einforderten, hat sich die neue aggressiv auftretende antifeministische Männerbewegung Frauen und ihre emanzipatorischen Errungenschaften zur Zielscheibe ihrer Angriffe erkoren. Diese Männer stören Veranstaltungen, beschimpfen und diskriminieren Frauen (oder Männer, die sich mit Frauen solidarisieren) und nutzen zunehmend das Internet als anonymen Raum für ihre extremen Positionen. Ihre Vertreter sind aber auch in den Leitmedien unserer Gesellschaft ebenso wie in Universitäten oder Verbandsvorständen präsent. Sympathisierende Frauen sind ebenfalls in den Netzwerken der Maskulisten zu finden.
Inzwischen liegen mehrere Studien zu den Denkweisen und Netzwerken der Antifeministen vor. Sie benennen auch die Überlagerungen zum rechtsradikalen Denken, so zum Beispiel in der Verächtlichmachung des „politisch Korrekten“. Die Tagung analysiert Absichten, Personal und Strategien des neuen Maskulismus (am ersten Tagungstag) und stellt die Frage nach dem Umgang damit (am zweiten Tagungstag). Wie begegnen wir Aggressionen und Angriffen in den neuen Medien und was tun wir, wenn Veranstaltungen gestört und unterlaufen werden? Welche Positionen nehmen die aufgeklärte Männerbewegung und der Feminismus heute ein und ergeben sich von daher Ansatzpunkte zu einem souveränen Umgang mit dem Maskulismus?
Detaillierte Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der Tagungsausschreibung, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Isolde Aigner
Dipl. Sozialpädagogin, Redakteurin bei „Wir Frauen“ – Das feministische Blatt, Düsseldorf
Teresa Bücker
Bloggerin, Autorin, Referentin für digitale Strategie und soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
Bernd Drägestein
Bildungsreferent, mannigfaltig-Institut für Jungen- und Männerarbeit, München
Jörg-Simon Löblein
Dipl. Sozialpädagoge, Diakon, Anti-Aggressivitäts-Trainer, München
Zara Pfeiffer
Sozialwissenschaftlerin, Autorin, München
Michaela Pichlbauer
Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
Hinrich Rosenbrock
M.A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Soziologie, Philipps-Universität Marburg
Moderatorinnen
Dr. Ulrike Haerendel
Stellv. Direktorin, Evangelische Akademie Tutzing
Jutta Höcht-Stöhr
Direktorin, Evangelische Stadtakademie München
Barbara Roth
StDin., Fachbereichsleiterin am Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt München, Mitglied des Ortsvorstands Neuhausen-Oberwiesenfeld der CSU und des Kreisvorstands der Frauenunion München-Mitte
Katharina Schulze
M.A., Politikwissenschaftlerin, Vorsitzende BÜNDNIS 90/Die Grünen München, Parteirätin der Bayerischen Grünen, München
Doris Wagner
BÜNDNIS 90/Die Grünen, Sprecherin Bundesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik, Sprecherin Landesarbeitskreis Frauen- und Gleichstellungspolitik, München
Micky Wenngatz
Kommunikationsberaterin, ASF-Landesvorsitzende Bayern, Beisitzerin im Gesamtvorstand der SPD München
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
Für die gesamte Veranstaltung: 12,- Euro/für einen Tag: 7,- Euro (inkl. Imbiss)
Partner
Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München
Evangelische Akademie Tutzing
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Tagung
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