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03.12.2010 bis 04.12.2010
Strukturen - Strategien - Gegenmaßnahmen
Auf parlamentarischer Ebene konnten die rechtsextremistischen Parteien in der jüngsten Vergangenheit kaum wirkliche Erfolge verzeichnen. Dort, wo sie in den Landtagen und Kommunalparlamenten sitzen, zeigt sich auch sehr rasch, dass sie in der konkreten Politik wenig bis nichts zu bieten haben.
Gleichzeitig versuchen rechtsextremistische Gruppierungen immer stärker, in der "Mitte" der Gesellschaft Fuß zu fassen. Manche Regionen feiern sie bereits als "national befreite" Gegenden. Auch und gerade in Bayern gibt es solche Versuche.
Unsere Tagung analysiert aktuelle Entwicklungstendenzen im rechtsextremen Spektrum, untersucht Ideologie und Menschenbild und stellt verschiedene Ansatzpunkte für erfogreiche Gegenstrategien dar.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
ReferentInnen
Robert Andreasch
Journalist und Mitarbeiter von A.I.D.A. – Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle, München
Manuel Bauer
EXIT Deutschland, Badenweiler
Juliane Lang
Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, Verein für demokratische Kultur (VDK), Berlin
Birgit Mair
Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. (ISFBB), Nürnberg, Leiterin des Tacheles-Projekts
Andrea Röpke
Dipl.-Politologin, freie Journalistin, Hamburg
Michael Uhlig
B.U.D. - Beratung. Unterstützung. Dokumentation. Für Opfer rechtsextremer Gewalt
u. a.
Veranstaltungsort
Tutzing, Akademie für Politische Bildung
Kosten
Mit Übernachtung: 55,- EUR (erm.: 35,- EUR) / ohne Übernachtung: 35,- EUR (erm.: 25,- EUR)
Partner
Akademie für Politische Bildung Tutzing
Art der Veranstaltung
Tagung
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27.11.2010 - 09:30 bis 18:00
Ob unsere Gesellschaft zunehmend von rechtsextremen Kräften unterwandert und beeinflusst ist, wird unterschiedlich diskutiert. Sicher ist in jedem Fall, dass Neonazis und Rechtsextreme verschiedene Ebenen und neue Medien nutzen, um ihre Ideen zu verbreiten und Anhänger zu gewinnen. An diesem Studientag beleuchten Fachleute die entsprechenden Entwicklungen.
Wichtige Fragen sind beispielsweise:
Rechtsextreme Codes und Symbole werden enttarnt und die Lage in München in Literatur und Realität betrachtet.
Das Programm:
9:30 Beginn der Veranstaltung
9:45 Begrüßung und Einführung – gesellschaftliche Hintergründe des Themas
10:15 Kurzinputs zu den Vormittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen
11:00 Workshops I
12:30 Mittagspause
14:00 Café-Lesung aus dem im rechtsradikalen Milieu spielenden Krimi "Blinde Flecken"
Autor: Peter Probst
15:00 Kurzinputs zu den Nachmittagsworkshops
Die Referenten geben jeweils eine viertelstündige Einführung für alle in ihre Themen
15: 45 Kaffeepause
16:00 Workshops II
17:30 Abschlussplenum
18:00 Ende
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
10,- EUR / Ermäßigung für Jugendliche, Studierende: 5,- EUR
Partner
Bündnis für Demokratie
DGB-Bildungswerk
Evangelische Jugend
Evangelische Stadtakademie
Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus Feierwerk e.V.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Kreisjugendring
Art der Veranstaltung
Studientag
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25.11.2010 - 19:00
Palästinenser, Israelis und Deutsche im Gespräch
Viele Palästinenser lehnen es ab, sich näher mit dem Holocaust auseinanderzusetzen. Aus ihrer Perspektive beginnt die Geschichte der Juden erst mit der Einwanderung nach Palästina.
1998 überredete Henning Niederhoff erstmals Palästinenser zu einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Daraus erwuchsen zunächst Gespräche zwischen Palästinensern, Israelis und Deutschen in Yad Vashem, später auch gemeinsame Besuche in zerstörten palästinensischen Dörfern in Israel. Zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust kam das Gedenken an die nakba, die Katastrophe der Vertreibung der Palästinenser 1948. Selten gab es eine solche Tiefe bei palästinensisch-israelischen Begegnungen.
ReferentInnen
Henning Niederhoff
ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, Autor von Trialog in Yad Vashem, 2010
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
6,- / erm. 5,- Euro
Partner
Evangelische Stadtakademie
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich.
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07.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Renate und Jörg Steinsberger fahren mit Jugendlichen aus dem von ihnen betreutem JugendZeit-Haus, Integrationsstätte für gefährdete Jugendliche, nach Dachau: die Eindrücke werden anschließend in Gedichten, Notizen und Bildern verarbeitet. Die Jugendlichen sind ohne Schulabschluss aus sozial benachteiligten Familien.
Ein Erfahrungsbericht.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
7,- EUR
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Anmeldung nicht erforderlich
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06.11.2010 - 20:30
Antifaschistisches Hardcore-Konzert
Unter dem Motto „good night – white pride” steht ein antifaschistisches Hardcore-Konzert statt. Mit diesem jährlich stattfindenden Event wird die antifaschistische Arbeit der Infogruppe Rosenheim unterstützt. „good night white pride” ist eine Kampagne von Mitgliedern der Hardcoreszene, die sich gegen Rassismus und Faschismus wendet. .
Hardcore - das ist eine Musikrichtung zwischen Punk und Metal. In diesem Jahr treten bug (Innsbruck), Kachel (München) und Kyokushinkai (Dorfen) auf.
Kyokushinkai aus Dorfen spielen eine Mischung aus politischem Hardcore und Punk mit einigen diskreten Metaleinflüssen.
Kachel stammt aus München und wird mit Oldschool Hardcore und Trash die Vetternwirtschaft zum Kochen bringen.
Der Musikstil der Innsbrucker Band bug ist schwer zu beschreiben. bug selbst bezeichnet sich als „abseits musikalischer Trends und Szenen“, das Musikfachmagazin SPEX, schrieb "Zeni Geva-meets-Melvins-Brachialnoise-Kriechcore" und die Veranstalter bezeichnen es schlicht als „Noisecore“. Feststeht, dass der Sound der seit 1997 bestehenden Formation laut und brachial ist. Die Band hat in ihrer 13-jährigen Bandgeschichte zahlreiche Alben veröffentlicht, die letzte LP "Lachesis" erschien 2009 auf „Rock is Hell Records“.

Empfohlene Weblinks
www.goodnight-whitepride.de.tf
www.myspace.com/kachelxsindxgeil
Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft
Kosten
Eintritt frei!
Partner
infogruppe rosenheim
Art der Veranstaltung
Konzert
Keine Anmeldung erforderlich.
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03.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Fördert die Wirtschaftskrise Tendenzen nach Rechts?
Haben Weltwirtschaftskrisen auch ähnliche Folgen?
Es gab sowohl 1873ff. als auch 1929ff. einen massiven Rechtsruck zu Militarismus und letzten Endes großen Weltkriegen.
Oder gibt es auch die Möglichkeit des Aufbruchs zu neuen Ufern?
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
ReferentInnen
Martin Schmidt-Bredow
Diplomkaufmann und Wirtschaftsgeograf
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
7,- EUR
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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01.11.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Dokumentarfilm von Paul Karalus, 1983: Ein junger Journalist stellt Nachforschungen über seinen Großvater an, der als Lageraufseher in Dachau gearbeitet hat. Zeitzeugen und Dokumente geben Einblick in das Lagerleben. Es wird versucht den Charakter des Großvaters zu erschließen.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm
Anmeldung nicht erforderlich
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28.10.2010 - 19:30
Die internetbasierten sozialen Netzwerke werden für immer mehr Menschen das entscheidende Medium des Informationsaustauschs. Inzwischen haben viele Organisationen, die im öffentlichen Raum etwas gestalten wollen, Facebook & Co für sich entdeckt und setzen sie offensiv für ihre Zwecke ein.
Auf der anderen Seite steht aber die Gefahr der Datenspeicherung und Datenweitergabe zu kommerziellen oder Kontrollzwecken.
Können die Vorteile der Social Networks genutzt und der Missbrauch verhindert werden?
Welche Datenschutzregelungen sind dafür in Zukunft notwendig.
Und sind sie durchsetzbar?
ReferentInnen
Nico Ach
Geschäftsführer infodatacom, Initiator von "netzbegrünung"
Anja Junghans
Kultur- und Medienwissenschaftlerin, die urbanauten, München
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie
Kosten
6,- EUR / ermäßigt: 5,- EUR / SchülerInnen und Studierende: Eintritt frei
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion
Anmeldung nicht erforderlich
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18.10.2010 - 19:00
Veranstaltungsreihe: Kunst gegen das Vergessen
Über Widerstand und Wahrheit in der deutschen Geschichte für eine wahrhaftige Zukunft.
Dokumentarfilm, 1989, von Peter Cohen über die Psychologie des NS Terrorregimes, aufgebaut durch den Missbrauch der Kunst.
„NS-Kunst“ war Wegbereiter des Staatsterrors, Kulturpolitik ein Instrument des totalitären Systems. Das Haus der Kunst in München ist u.a. im Focus des Filmes.
Empfohlene Weblinks
www.sozialeskulptur-muenchen.de
Veranstaltungsort
München, Kunstforum Soziale Skulptur, Augustenstraße 45
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Soziale Skulptur München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm
Anmeldung nicht erforderlich
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16.10.2010 - 10:30 bis 17:00
Auswirkungen neuer Nutzungsformen im Internet auf Politik und Medien
Twitter, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook und viele weitere Dienste bieten neuartige Möglichkeiten der Kommunikation und ein ungeahntes Potenzial – auch für politische Aktivitäten und Kampagnen. Obamas Wahlkampf und die Rolle von Twitter im Iran sind dafür nur zwei Beispiele von vielen.
Ihre Relevanz gewinnen diese neuartigen interaktiven Kommunikationsformen vor allem dadurch, dass sie es – einfach und kostengünstig – ermöglichen, aus Rezipienten von Medieninhalten Produzenten werden zu lassen. Im Internet – so scheint es – ist die Umsetzung der Utopie aus Brechts Radiotheorie (die Empfänger werden zu Sendern!) endlich möglich geworden.
Unsere Tagung geht folgenden Fragen nach:
Das Programm
10:30: Begrüßung und Einführung
Dr. Gerd Rudel (Petra-Kelly-Stiftung)/Dr. Gabriele Hooffacker (Stiftung Journalistenakademie)
10:45: Zeitung ade? - Das Web 2.0 und die "alten" Medien
Prof. Dr. Stephan A. Weichert (Professur Journalistik, MHMK - Hochschule für Medien und Kommunikation, Hamburg) / Katja Riefler (Medienberaterin, RISolutions, München) / Michael Husarek (stv. Chefredakteur, Nürnberger Nachrichten)
12:15: Mittagspause
13:30: "Yes, we twitter!" - Das Web 2.0 und die Politik
Dr. Christoph Bieber (Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der JLU Giessen, Mitglied des Zentrums für Medien und Interaktivität) / Dieter Janecek (Landesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bayern) / Alfons Pieper ("wir-in-nrw-blog.de", Journalist, Blogger)
15: Kaffeepause
15:15: Das Web verändert die Welt!? - Demokratisierungs- und Emanzipationspotenziale des Web 2.0
Prof. Dr. Caja Thimm (Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn) / Jörg Eisfeld-Reschke (Ikosom - Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Berlin) / Dr. Bernd Graff (Journalist, sueddeutsche.de)
Moderation: Dr. Gabriele Hooffacker
16:45: Verabschiedung und Tagungsende
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Veranstaltungsort
Nürnberg, Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 1
Kosten
20,- / ermäßigt: 15,- Euro (ink. Tagungsverpflegung)
Partner
Stiftung Journalistenakademie
Art der Veranstaltung
Tagung
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