Schriftgröße ändern

Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

21.10.2005

Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland Rechtliche Grundlagen - Stand - Perspektiven

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die bereits Ende 2000 in Kraft getreten ist, wird die gesamte Wasserpolitik auf eine neue Grundlage stellen. Der nachhaltige Umgang mit dem Wasser steht dabei im Mittelpunkt - egal, ob es um den Gewässer- und Hochwasserschutz, die Wasserversorgung oder die Abwasserentsorgung geht. Bis wann die Ziele erreicht und welche Schritte dafür unternommen werden müssen, ist detailliert festgelegt. Unser Fachseminar informierte über die neue rechtliche Grundlage der Wasserpolitik, skizzierte den Stand ihrer Umsetzung in Deutschland und im Freistaat Bayern und thematisierte speziell die Folgen der WRRL für die Kommunen.

Alle Vorträge liegen als PDF-Dateien vor

"EU-Wasserrahmenrichtlinie: Inhalt und Stand der Umsetzung in Deutschland"
Hans-Peter Ewens (ca. 440 KB)

"Folgen der WRRL für die Kommunen"
Werner Schmid (ca. 100 KB)

"Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie: Bestandsaufnahme in Bayern"
Jens Jedlitschka (ca. 2,7 MB)

"Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Bayern aus Sicht des LBV"
Ulrike Lorenz (ca. 2,7 MB)

"Partizipation im Umsetzungsprozess der Wasserrahmenrichtlinie - Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten "
Inga Lutosch (ca. 170 KB)

 


Partner

Ökologische Bildungsstätte Mitwitz



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

13.10.2005

"Gut leben" - geht das nur mit Wachstum?

"Handouts" hier als PDF-Dateien erhältlich

Die einleitenden Statements unserer Referenten haben wir in Kurzform als PDF-Dateien bereitgesellt: 

- Statement von Prof. Scherhorn

- Statement von Markus Grünewald

Weitere Informationen zu den angesprochenen Themen finden Sie hier:

http://www.wupperinst.org/Seiten/org-einheiten/qp-suffizienz.html

http://www.der-nachhaltige-warenkorb.de

ReferentInnen

Prof. Dr. Gerhard Scherhorn
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Leiter der Forschungsgruppe "Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren"

Markus Grünewald
imug Institut für Markt - Umwelt ? Gesellschaft an der Universität Hannover



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

12.03.2005

Arbeitsplatz Landwirtschaft

Faire bäuerliche Einkommen und Lebensmittelpreise - neue Möglichkeiten der Lohnarbeit im bäuerlichen Betrieb

Im ersten Teil der Tagung wurde im Vorblick auf die Agrarreform die aktuelle Einkommenssituation in der Landwirtschaft beleuchtet und generelle, neue Perspektiven für die Entlohnung bäuerlicher Arbeit aufgezeigt. Am Beispiel der Allgäuer Produktmarke "von hier" wurden Wege aufgezeigt, wie faire Erzeugerpreise im biologischen und regionalen Qualitätsmarkt möglich sind.

Im zweiten Teil wurden mit einem vielfältig besetzten Podium praxisrelevante und gesellschaftlich bedeutsame Fragen zur Lohnarbeit in der Landwirtschaft diskutiert. Hartz IV und Millionen arbeitsloser Menschen einerseits und die großteils sehr hohe Arbeitsbelastung andererseits legen nahe, neue Möglichkeiten für Lohnarbeit in der Landwirtschaft viel stärker in den Blickwinkel zu rücken. Zentrale Frage in der Diskussion war: Wie kann die Landwirtschaft zu einer Entlastung der angespannten Arbeitsmarktsituation beitragen?

Die Grundproblematik des Themas ist, dass es in der Landwirtschaft zwar eine Fülle von abwechslungsreichen Arbeitsplätzen gäbe, diese angesichts der extrem niedrigen Erzeugerpreise und Endpreise bei Lebensmitteln derzeit aber kaum finanzierbar sind. Daher bewegte sich die Diskussion auch stark in volkswirtschaftlichen Zusammenhängen (Aktionen und öffentlich wirksame Informationen gegen die "Geiz ist Geil"-Parolen, Preis-Dumping etc.). Durch die vielfältige Besetzung des Podiums konnten aber auch sehr konkrete Vorschläge diskutiert werden (Werbeoffensive für grüne Ausbildungsberufe, modulares Ausbildungssystem = drei Betriebe tragen einen Auszubildenden, Einbindung der bestehenden Maschinenringe in die Vermittlung zur Schaffung eines regionalen Arbeitskräfte-Pools). Auch für den Bereich der übergeordneten Agrarpolitik wurden Ideen und Forderungen formuliert, da im derzeitigen Fördersystem der Faktor "menschliche Arbeit" keinerlei Berücksichtigung findet.

Als sehr positives Signal erlebten die Tagungsteilnehmer/innen übereinstimmend die gemeinsame Suche nach Alternativen trotz der sehr verschiedenen Gruppen und Interessenslagen.


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Landesverband Bayern



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

17.02.2005

Dem Wachstum geht die Arbeit aus...

Die Zukunft der "Arbeitsgesellschaft" und des Sozialstaats

 

Reihe "Wachstum, Wachstum - über alles?"

Interessante Diskussion zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft

In der zweiten Veranstaltung unserer Reihe "Wachstum, Wachstum - über alles?" ging es um die Zukunft der Arbeit. Die beiden Referenten beleuchteten die Frage, wie wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen werden und inwieweit das ehrenamtliche Engagement eine Alternative jenseits bezahlter Arbeit bieten könnte.

Einen Aufsatz, der die Thesen von Prof. Dr. Radermacher zusammenfasst, können Sie als PDF-Datei herunterladen.

Wenn Sie die Thesen von Dr. Röbke nachlesen möchten, dann klicken Sie hier.

ReferentInnen

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher
Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) an der Universität Ulm

Dr. Thomas Röbke
Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit Nürnberg, Leiter des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement in Bayern



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

11.11.2004

Wirtschaftswachstum in, Ökologie out

Diese Podiumsdiskussion mit führenden bayerischen Landespolitiker/innen wurde im Rahmen der Friedensdekade der Evangelischen Kirche durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war, ein breites Spektrum interessierter Bürger/innen mit den Lösungsvorstellungen der Politik für den Konflikt zwischen Wachstums- und Umweltpolitik bekannt zu machen und den Politiker/innen Gelegenheit zu geben, aus den praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden zu lernen.

Wegen der Komplexität des Problemzusammenhangs wurde der Abend mit einem Impulsreferat von Dr. Dieter Bricke eröffnet. Ausgehend von der These, dass schrankenlose Wachstumswirtschaft keine Lösung der wirtschaftlichen Probleme, sondern selbst das Problem darstelle, erläuterte der Referent die Zusammenhänge zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie der unvollkommenen Steuerung des Weltmarktes, den dabei wirkenden Interessen und beschrieb die Auswirkungen auf die zunehmende Diskrepanz zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. Eine völlig neue Wirtschaftskonzeption sei anzustreben, in der die Gleichberechtigung von wirtschaftlicher Leistung, sozialer Verantwortung und Schutz der Umwelt gesichert werden könne.

Die Landesvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen, Sepp Daxenberger, sowie Bernhard Suttner, ÖDP, und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, Susann Biedefeld, stimmten den Folgerungen von Dr. Bricke grundsätzlich zu und erläuterten sodann die Problem-Lösungsvorstellungen ihrer Parteien. Während Herr Suttner insbesondere die Stärkung des Staates zu Zähmung des Raubtierkapitalismus für nötig hielt, z.B. durch Abschaffung von Steuern auf Arbeitseinkommen und Ausweitung ökologischer Verbraussteuern, aber auch durch stärkere Verfolgung von Schwarzarbeit, verwies Sepp Daxenberger insbesondere auf die Chancen einer stärkeren Entwicklung der Regionalwirtschaft z.B. durch regional beschränkte Ausschreibungen. Auch er sprach sich gegen Lohndumping bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung aus. Frau Biedefeld hob insbesondere auf Bewußtseinsveränderungen in der Gesellschaft ab und hielt dafür spezielle finanzielle Anstrengungen im Bildungsbereich für erforderlich.

Engagierte Beiträge aus dem Publikum verwiesen insbesondere auf die mit Hungerlöhnen in der Dritten Welt erzeugten Warenangebote sowie die steuerlich sogar begünstigten Finanzspekulationen hin, die bei uns Arbeitsplätze vernichteten und letztlich nur zur globalen Verarmung und Vermögenskonzentration bei wenigen führten während gleichzeitig der Schutz der Umwelt auf der Strecke bleibe. Angesichts der Problem-Dimension brauchte es eine Art neuen globalen Marschall-Plan, um den von den Ideologen des Neoliberalismus forcierten weltweiten Wachstumsfetischismus abzulösen.


Partner

Forum Ökologie, Traunstein



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

17.06.2004

Das nachhaltige Stadtviertel

Planen - umsetzen - bewerten

Am Leitbild der "nachhaltigen" Siedlungsentwicklung orientiert sich mittlerweile wohl jede Stadt. Aber: Was heißt "nachhaltig" eigentlich konkret? Lässt sich Nachhaltigkeit messen und überprüfen? Und: Lassen sich nachhaltige Siedlungsmodelle einfach von einer Stadt auf die andere übertragen?

Mit unserer Tagung wollten wir den sperrigen Begriff der Nachhaltigkeit an einem konkreten Beispiel veranschaulichen: Die Neuplanung der Messestadt Riem hat sich von Beginn an dem Leitbild der Nachhaltigkeit verschrieben. Wir stellten das dahinter stehende Konzept vor und erläuterten im Rahmen von vier Exkursionen die Umsetzung dieses Konzepts.

Fast 100 Teilnehmende aus Kommunalpolitik, Planungsbüros, Wissenschaft und Stadtverwaltungen kamen in die Messestadt-Riem, um sich über aktuelle Ansätze für eine "nachhaltige" Stadtentwicklung zu informieren. Die Münchner Stadtbaurätin Christiane Thalgott skizzierte in ihrem Referat, wie die Landeshauptstadt München versucht, dieses Konzept im neuen Stadtteil auf dem ehemaligen Flughafengelände in Riem umzusetzen. Bettina Brohmann vom Öko-Institut in Freiburg berichtete über ein groß angelegtes Forschungsprojekt, das ähnlich orientierte Planungen in Freiburg und Neuruppin untersuchte.

Besonderes Interesse fanden die vier Exkursionen am Nachmittag, bei denen die Teilnehmenden verschiedene Aspekte der nachhaltigen Stadtplanung in der neuen Messestadt hautnah und ganz konkret erleben konnten.

Die Dokumentation unserer Fachtagung "Das nachhaltige Stadtviertel - Planen, Umsetzen, Bewerten" können Sie unentgeltlich als PDF-Datei herunterladen.


Partner

SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

06.03.2004

Nach der Flut ist vor der Flut!?

Hochwasserschutz an der Donau und ihren Nebenflüssen

Nachhaltiger Hochwasserschutz erfordert Anstrengungen beim Klimaschutz und "vor Ort"

Wer sich vor Hochwassser schützen will, darf sich nicht darauf beschränken, immer höhere Dämme zu bauen. Nachhaltiger Hochwasserschutz - das war das Ergebnis unserer Tagung - erfordert vielmehr große Anstrengungen beim Klimaschutz sowie ein Umdenken in der - gerade auch kommunalen - Siedlungs- und Flusspolitik. Der Gesetzentwurf der rot-grünen Bundesregierung zum vorbeugenden Hochwasserschutz bietet hierfür erstmals auch den entsprechenden bundesgesetzlichen Rahmen.

Der Blick auf den Donauraum zeigt, wo die Probleme liegen, aber auch wo es positive Ansätze für eine ökologisch verträgliche Hochwasserschutzpolitik gibt. Gerade ein Blick über die bundesdeutschen Grenzen zeigt, dass in den EU-Beitrittsländern erhebliche und z.T. vorbildliche Anstrengungen unternommen werden, um eine Renaturierung der Donau und ihrer Nebenflüsse voranzutreiben.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Referaten unserer Tagung gibt es in der Dokumentation, die Sie unentgeltlich als PDF-Dokument herunterladen können.

ReferentInnen

Prof. Dr. Walter Geller, Umweltforschungszentrum (UFZ) Leipzig-Halle, Department Fließgewässerökologie und Seen-Forschung

Otto Malek, Ministerialrat, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Referat WA I 1

Sebastian Schönauer, 2. Vorsitzender Bund Naturschutz, Sprecher des BUND-Arbeitskreises Wasser

Georg Rast, WWF-Auen-Institut

Alexander Zinke, techn. Support der Ökologie-Expertengruppe der Internationalen Kommission zum Schutze der Donau


Partner

Bildungswerk Bund Naturschutz



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

28.02.2004

Orkane, Hochwasser und Jahrhundertsommer: Land- und Forstwirtschaft im Klimawandel

Mehr Unwetter, weniger Wassergehalt im Boden und höhere Temperaturen

Nach Orkan Wibke und den Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre haben wir in letzten Jahr den sog. Jahrhundertsommer erlebt. Auch wenn er manchen Regionen Rekordernten bei bestimmten landwirtschaftlichen Produkten bescherte, wurden doch auch vielfach extreme Ernteeinbußen und Dürreschäden beklagt. Im Bewusstsein der dramatischen Konsequenzen des globalen Klimawandels für die Welternährungssicherheit wurden die langfristigen Folgen für die mitteleuropäische Land- und Forstwirtschaft in den Vordergrund gestellt und deren konkrete Handlungsspielräume ausgeleuchtet. Dabei war es besonders wichtig, den Ruf nach staatlicher Hilfe aufzugeben und selbst aktiv nach konstruktiven Fragestellungen und Lösungsansätzen zu suchen.


Dr. Wolfgang Seiler: Auch in Bayern wird der globale Klimawandel gravierende Konsequenzen haben

Die statistischen Grundlagen und Prognosen zum Klimawandel lieferte einer der renommiertesten Wissenschaftler Deutschlands, Prof. Dr. Wolfgang Seiler vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe. Über die Klimaveränderungen der letzten 100 Jahre seien sich die Wissenschaftlicher einig; Diskussionen gebe es nur über den Umfang und das Tempo der zukünftigen Entwicklung. Dieser Klimawandel ist, wie Dr. Seiler herausstellte, im Wesentlichen durch den Menschen verursacht. Kern des Problems sei vor allem die enorme Belastung der Atmosphäre mit Kohlendioxid (CO²), die in den nächsten Jahrzehnten durch die lange Verweildauer noch gewaltig zunehmen wird. Global gesehen werden erhebliche Umverteilungen stattfinden: manche Gebiete werden profitieren, vielen wird es schlechter gehen. Von daher sehen die Wissenschaftler, vor allem auch unter der Voraussetzung einer starken globalen Bevölkerungszunahme, die nächsten hundert Jahre als "Jahrhundert der modernen Völkerwanderung". 
Aufgrund all dieser Erkenntnisse bzw. Prognosen müsste alles nur Denkbare getan werden, um den CO²-Ausstoß zu verringern. Derzeit fehle dazu aber der Wille und der Druck der Gesellschaft auf die Politik und Wirtschaft. 

Naturkatastrophen nehmen zu – Schäden erreichen neue Dimensionen

Dr. Gerhard Berz: Versicherungsdichte in der Landwirtschaft gering

Auch die Forschungen von Dr. Gerhard Berz, Leiter des Fachbereichs GeoRisikoForschung der Münchener Rück, der weltweit größten Rückversicherungs-Gesellschaft, haben ergeben, dass Naturkatastrophen ständig zunehmen und die Schäden ganz neue Größenordnungen erreichen. Natürlich drängen die Versicherungen in einer solchen Situation darauf, dass noch mehr mögliche Risiken versichert werden. In der Landwirtschaft, so Dr. Berz auf eine entsprechende Anfrage, sei die Versicherungsdichte recht gering; allerdings fehlten bisher auch noch die richtigen Produkte. Die Bemühungen um die so genannte "Mehr-Gefahren-Versicherung" seien aber bisher stecken geblieben und auch von der Politik nicht ausreichend unterstützt worden. Die Versicherungen sind daher mittlerweile schon dazu übergegangen, manches erst gar nicht mehr zu versichern: z.B. die Risiken von Gentechnik. Hochproblematisch sei, dass gerade in den stark betroffenen Gebieten der Welt die Menschen gar nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um sich zu versichern. Abschließend stellte er fest, dass wohl noch viele weitere große Naturkatastrophen notwendig sein würden, "um die Politik und uns selbst zu den notwendigen Maßnahmen zu zwingen".

Riesige Schäden für die Forstwirtschaft durch Trockenheit

Dr. Borchert: - mit anderen Baumarten auf Klima-Änderung reagieren

Gerade auch der Wald leide sehr unter den aktuellen Auswirkungen des Klimawandels: höhere Temperaturen, weniger Wasser, eine Zunahme von Schädlingen. Das Jahr 2003 sei "das extremste Jahr seit Beginn der Klima-Aufzeichnungen" gewesen, so Dr. Borchert von der Bayr. Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft in Freising. Allerdings werde dieses Jahr nicht lange so außergewöhnlich bleiben. Der Gesamtschaden der Forstwirtschaft durch den Extremsommer von 2003 summiere sich auf knapp 130 Mio. €. Analysen haben ergeben, dass der Zuwachs der Bäume im Jahr 2003 um 50 – 80 % zurückgegangen ist. Dies wiederum bedeute für die Zukunft Einkommensverluste von schier unvorstellbaren 300 bis 500 Mio. Euro. Sorgen machen den Experten aber nicht nur die finanziellen Verluste sondern auch die Anpassungsprobleme mancher Baumarten. In Zukunft sollten Baumarten ausgewählt werden, die besser mit heißem, trockenem Klima zurecht kommen. Dieser Prozess müsse jetzt beschleunigt und das Waldumbau-Programm unter Berücksichtigung der ebenfalls zunehmenden Sturmschäden forciert werden. In dieser Situation ist, so Dr. Borchert abschließend, die Politik gefordert. Die Waldbauern seien vom Klimawandel am meisten betroffen, daher müsse die Politik finanzielle Anreize für eine passende Waldverjüngung schaffen. Es sei dringend notwendig, die Waldbauern mehr zu unterstützen, zumal die Förderungen seit 1993 von 16 auf drei Mio. Euro zurückgegangen seien.

"Ich spanne meine Pflanzen und Regenwürmer vor den Pflug"

Sepp Braun: Lebendiges Bodenleben fördern – Absage an die modernen schweren Geräte

Erfahrungen aus der Praxis lieferte der Biobauer Sepp Braun aus dem Landkreis Freising. Für ihn ist die Bodenfruchtbarkeit der Kernpunkt und das Vorhandensein von Regenwürmern ein wichtiger Indikator dafür. Um ein Bodenleben zu erreichen, wie es das "auf der guten alten Wiese" einst gegeben habe, müsse man Pflanzen wachsen lassen, die ganz unterschiedlich lange Wurzeln ausbilden. Von den heutigen Wiesen seien die Kräuter ebenso verschwunden wie die Tiefwurzler. Ein ganz großes Problem sieht Braun in den schweren Maschinen der Landwirtschaft, vor allem auch dem hohen Druck der Reifen, die den Boden auf den Feldern in einer Weise verdichteten, dass oft schon in einer Tiefe von 30 cm alles verfestigt und staubtrocken sei. Die Schäden, die diese Geräte mit ihrem Gewicht in den Böden anrichteten, seien praktisch irreparabel. Er selber macht es auf seinem Bio-Betrieb vor, arbeitet dort seit fast 20 Jahren ohne Pflug, nur mit minimaler Bodenbearbeitung bis zu sechs Zentimetern, aber eben bei optimaler Durchwurzelung. Braun kommt seit drei Jahren mit einem 72-PS-Schlepper auf seinem 45-Hektar-Betrieb problemlos aus. Mit dem Maschinenring und dessen schweren Geräten arbeitet er deshalb nicht mehr. Letztendlich, so Brauns Fazit, müsse sich der Landwirt an den Gesetzmäßigkeiten der Natur orientieren, dann gebe einem dies die Natur doppelt und dreifach zurück.

Bilanz der Tagung

In einer kurzen Bilanz der hochinteressanten Tagung fassten die Teilnehmer/innen unter der Moderation des AbL-Landesvorsitzenden Sepp Bichler zwei Schwerpunkte zusammen. Zum einen will eine Gruppe von AbL-Mitgliedern weiteren Kontakt zu Prof. Dr. Wolfgang Seiler aufnehmen und mit ihm Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, wie die Landwirtschaft die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen kann. Zum zweiten will man auch das Thema einer möglichen Mehr-Gefahren-Versicherung aufgreifen und durch den Kontakt mit Dr. Berz in der Versicherungswirtschaft ausloten, welche Versicherungen Sinn machen.

Dr. Seiler zeigte sich erstaunt, dass die Landwirtschaft angesichts der ernsten Klimasituation in der Defensive bleibt und nicht stärker an die Öffentlichkeit tritt. Das Angebot Dr. Seilers zur Zusammenarbeit sei ein guter Beginn. Außerdem wäre dieser ein hervorragender Multiplikator, der die Anregungen von Bauernseite in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen könne. Hier entspann sich eine lebhafte Debatte zur Wissenschaftskritik, die zu der Frage führte: "Wer ist in der Lage, alles zusammenzuschreiben, auf was die Wissenschaft derzeit keine oder falsche Antworten hat?" Auch an dieser Frage soll weitergearbeitet werden – Kontakte zur Uni Kassel, dem Öko-Arbeitskreis der TU Weihenstephan und der Lokalen Agenda-Gruppe in Dorfen sind auf der Tagung vertieft bzw. geknüpft worden.

Ganz wichtig ist es aber auch, wie Bichler und andere Diskussionsteilnehmer betonten, das Problem der Klimaveränderung nicht abzutun nach dem Motto: "Die Versicherung wird’s schon richten!" Dennoch müsse man einen Weg der Risikoabdeckung finden. Die AbL will in solchen Situationen keineswegs als Bittsteller und Spendensammler bei der Bevölkerung oder beim Staat auftreten. Gleichzeitig müsse aber auch klargestellt werden, so der 2. Vorsitzende, Wolfgang König, dass die Land- und Forstwirtschaft im Klimawandel vermehrt die Folgen der ökologischen Sünden der Gesamtgesellschaft zu tragen hat.

Themen wie Mehr -Gefahren-Versicherung müssten daher stärker in die Diskussion eingebracht werden. Erst nach intensiver Prüfung der Problematik soll entschieden werden, ob man das Thema stärker forcieren wolle. Schließlich solle, wie mehrfach gesagt wurde, nicht noch mehr Bürokratismus in der Landwirtschaft Einzug halten.

Wichtig ist auch eine breite Information der Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel, da die weitreichenden Konsequenzen für die globale Ernährungssicherheit sowie für die hiesige Land- und Forstwirtschaft noch nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Besonders erfreulich war, dass wirklich ein breites Spektrum interessierter Menschen, nicht nur aus dem landwirtschaftlichen Bereich, anwesend war. Auch der Bürgermeister und 4 Gemeinderäte aus Dorfen nahmen teil, so dass die Impulse der Tagung auch vor Ort wirksam werden können. Nicht zuletzt haben auch die freundliche, interessierte Atmosphäre und die Qualität der biologisch und regional erzeugten Verpflegung im Tagwerks-Zentrum zum Erfolg der Tagung beigetragen.


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband Bayern


Art der Veranstaltung
Tagung



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

24.01.2004

Alles im Fluss!?

Perspektiven einer ökologischen Flusspolitik

Gibt es eine ökologisch verträgliche "Flussverkehrspolitik"?

Von Dr. Christian Magerl, MdL

Flüsse haben sehr unterschiedliche Funktionen:
- Sie sind Lebensraum – hier greift dann der Naturschutzgedanke.
- Sie dienen dem Hochwasserschutz.
- Sie sind wichtig für Freizeit und Erholung.
- Sie dienen der Stromerzeugung.
- Sie fungieren als Vorfluter und Trinkwasserreservoir.
- Sie sind Wasserstraßen.

Diese Vielzahl von Funktionen bringt es mit sich, dass sich mit den Flüssen sehr widersprüchliche Interessenlagen verbinden. Keine der angesprochenen Funktionen kann und sollte vernachlässigt werden. "Flusspolitik" muss deshalb darauf abzielen, für einen möglichst fairen Interessenausgleich zu sorgen.

Betrachtet man zunächst den Naturschutz, so gilt nach Art. 6 der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie für Flüsse ein Verschlechterungsgebot. Aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie lässt sich sogar die Notwendigkeit von Verbesserungen ableiten. Wie notwendig es ist, dem Lebensraum "Fließgewässer" besonderes Augenmerk zu schenken, zeigt ein Blick auf die aktuelle Gefährdung des Fischbestandes: 80% aller Fischarten stehen inzwischen in Bayern auf der "Roten Liste" der gefährdeten Tiere. Hier liegt der wesentliche Grund, warum der Ökologie und dem Naturschutz bei der Beurteilung wasserbaulicher Maßnahmen ein so hoher Stellenwert eingeräumt werden muss.

Bei der Diskussion über den Verkehrsträger "Binnenschifffahrt" ist immer zu beachten, dass die Transportleistung insgesamt in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm zugenommen hat. Der Löwenanteil an dieser Zunahme geht auf das Konto der LKW. Unter Umweltgesichtspunkten ist der LKW-Anteil viel zu groß und müsste dringend verringert werden. Die Verlagerung von Straßengüterverkehr auf die Schiene und das Binnenschiff sind dabei in Frage kommende Strategien.

Allerdings sollte, bevor konkret über Maßnahmen zur Verlagerung nachgedacht wird, zunächst das Ziel der Vermeidung von Verkehr ins Auge gefasst werden. Obwohl dies in der Regel - zumindest rhetorisch - von allen politisch Verantwortlichen getan wird, sind Verkehrsvermeidungsstrategien in der verkehrspolitischen Praxis eher selten. In Bayern verzichtet die Staatsregierung neuerdings sogar ganz darauf, die Verkehrsvermeidung wenigstens als Ziel festzuschreiben.

Verkehrsvermeidung wird sich allerdings erst dann wirklich erreichen lassen, wenn die Rahmenbedingungen des Verkehrssystems (z.B. über entsprechende Besteuerung) dafür sorgen, dass den einzelnen Verkehrsträgern alle Kosten entsprechend angelastet werden.

Von den Zielen der Verkehrsvermeidung und der Verlagerung des LKW-Verkehrs auf umweltverträglichere Verkehrsträger sollte man sich auch durch die stetigen Prognosen nicht abbringen lassen, der Verkehr, auch der Güterverkehr, werde in den nächsten Jahren weiter erheblich zunehmen, v.a. auch durch die EU-Osterweiterung. Diese Prognosen sind bekannt, es gibt sie seit vielen Jahren. Die Frage ist jedoch, wie man politisch mit solchen Prognosen umgeht. Man kann alles dafür tun, dass sie auch Realität werden. Oder man kann sich verkehrspolitisch dafür einsetzen, dass diese Prognosen nicht eintreten.

Bei der Einschätzung der Binnenschifffahrt als Alternative zum Straßengüterverkehr sollten die folgenden Faktoren beachtet werden:

  • Die mit Binnenschiffen in Deutschland bewältigten Tonnenkilometer sind seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts relativ konstant.
  • Rund zwei Drittel des in Deutschland anfallenden Binnenschiffverkehrs finden auf dem Rhein statt. Die Donau spielt nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle.
  • Die Binnenschifffahrt ist für Witterungseinflüsse anfälliger als andere Verkehrsträger. Eis, Hoch- und Niedrigwasser führen dazu, dass bei Wasserwegen immer mit längeren Phasen des Ausfalls gerechnet werden muss.

Vor diesem Hintergrund lautet die Antwort nach dem Stellenwert der Binnenschifffahrt für eine ökologisch verträgliche Verkehrspolitik: Wo Binnenschifffahrt ohne große Eingriffe in den Naturhaushalt möglich ist, sollte sie als umweltverträgliche Alternative zum Straßengüterverkehr gefördert werden.

Für den in Bayern so umstrittenen Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen bedeutet das konkret ein Ja zu der relativ umweltverträglichen, wenn auch mit einzelnen Eingriffen verbundenen Variante A eines möglichen Ausbaus. Diese Haltung wird auch vom Bundesamt für Naturschutz unterstützt, das einzig in dieser Variante eine verträgliche Ausbaumöglichkeit sieht. Die Variante A an sich stellt bereits einen Kompromiss zwischen den verschiedenen Nutzungsansprüchen dar und bedeutet auch für die Binnenschifffahrt eine deutliche Verbesserung. Alle anderen Ausbauvarianten wären eine dem Lebensraum Fluss nicht zuträgliche Verkehrspolitik. Da die Flüsse zu den gefährdetsten Lebensräumen überhaupt zählen, sind die anderen Ausbauvarianten aus dem Blickwinkel einer ökologisch verträglichen Verkehrspolitik abzulehnen.

Wo es aber unverträglich erscheint, die Flüsse den – aus ökonomischer Sicht gewünschten – immer größeren Schiffstypen anzupassen, muss der umgekehrte Weg eingeschlagen werden: Die Schiffe müssen sich den Flüssen anpassen. Hier wäre innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu leisten. Wer wirklich den Verkehr von der Straße holen und die Schifffahrt der Zukunft unterstützen will, braucht eine moderne, dem Fluss angepasste Schiffsflotte und die Containerschifffahrt. Diese braucht keine großen Fahrrinnentiefen, sondern ausreichend Platz nach oben und in den Schleusen.

Weitere Informationen zur unserer Tagung finden Sie in der Dokumentation, die Sie als PDF-Datei unentgeltlich herunterladen können.

 

 



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

12.09.2003

Heizen mit Biomasse!

Nahwärmeversorgung in Reit im Winkl Klimaschutz vor Ort

Das Biomasse-Heizwerk in Reit im Winkl

Ein Erfolgsmodell für den Klimaschutz vor Ort

Mit dem Seminar in Reit im Winkl stellte die Petra-Kelly-Stiftung ein weiteres konkretes Beispiel für "Klimaschutz vor Ort" vor. Die Nahwärmeversorgung in Reit im Winkl ist ein solches gut funktionierendes praktisches Beispiel, das zum Nachahmen anregen soll.

Wie kam es zu diesem Projekt?

Der Bürgermeister von Reit im Winkl, Fritz Schmuck, informierte in seinem Grußwort über die Hintergründe: Bei den in Reit im Winkl häufig auftretenden Inversionswetterlagen wurden die Schadstoffe aus den Ölheizungen zusehends ein Problem. An kalten Wintertagen wurden bis zu 40.000 Liter Heizöl verbraucht. Die Abgase blieben in 20 bis 40 Metern Höhe als deutlich wahrnehmbare Abgasschicht. Die Folge: Das Prädikat "Luftkurort" stand auf dem Spiel. Und damit war der Tourismus, die Haupteinnahmequelle des Ortes, gefährdet. Deshalb ließen sich viele Bürger von der Notwendigkeit einer Biomasse-Nahwärmeversorgung überzeugen.

Der Energieberater Bernhard Stangl ist seit fast 6 Jahren mit der Projektentwicklung und Umsetzung des Biomasse-Heizwerkes in Reit im Winkl befasst. Das Projekt beweist seiner Auffassung nach eindeutig, dass eine ganze Gemeinde auf die nachwachsende Energie Holz umgestellt werden kann. Auf der Basis einer Machbarkeitsstudie wurde die Umsetzung des Projekts mit einer 40%igen Förderung durch den Freistaat ermöglicht.

Was heißt denn Bürgerheizwerk?

80 BürgerInnen aus Reit im Winkl sind als Kommandisten in der GmbH&Co. KG. am Biomasse-Heizwerk beteiligt. Sie haben ein Mitspracherecht nicht nur in finanziellen Bereichen. Auch die Gemeinde ist am Projekt beteiligt, sie hat ihre Vorleistungen mit einem 20%igen Anteil eingebracht. Durch ein solches gemeinsames Werk entsteht eine soziale Bindung und ein Wir-Gefühl, das ein unschätzbarer Wert für eine Gemeinde ist.

Im April 2000 konnte mit dem Bau begonnen werden: Die Hauptader des Netzes führt ins Ortszentrum zu 80 Wärmekunden. Seit 2001 werden im Ortskern 180 Gebäude mit der umweltfreundlichen Wärme versorgt. Im Frühjahr 2003 kamen 20 weitere dazu. Die Gemeinde hat eine Gesamtversorgung mit Naturwärme zum Ziel. Innerhalb von zwei Jahren wurden mehr als 1,5 Mio. Liter Heizöl durch Biomasse ersetzt. In Spitzenlastzeiten sorgt ein Gaskessel für die Zusatzwärme. Außerdem steht für besondere Krisenzeiten ein Ölkessel für den Ausfall bereit.

Regionale Wertschöpfung

Gleichzeitig erfolgt eine regionale Wertschöpfung im Absatz für heimische Hackschnitzel und Sägeresthölzer. Der Einkauf des Materials erfolgt bei den örtlichen Sägewerken und darf maximal aus 50 km Entfernung antransportiert werden. Weitere Vorteile sind: kurze und gefahrlose Transportwege für das Brennmaterial Holz, Grundwasserschutz und Sicherung der gemeindlichen Tiefbrunnen sowie Preisvorteile für die Kunden bei steigenden Ölpreisen. Für den Wärmekunden ist die Nahwärmeversorgung eine komfortable Lösung. Sämtliche Reparaturkosten bzw. der Austausch der Übergabestation ist im Wärmepreis enthalten. Viele Haushalte gewinnen Raum durch den Wegfall des Ölkessels und eventueller Innentanks. Wichtig im Ort war zudem die Einbindung der ortsansässigen Handwerker und Heizungsbauer.


Partner

Forum Ökologie Traunstein



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

News 71 bis 80 von 89
< zurück 3 4 5 6 7 8 9 vor >