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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

09.06.2008

Biodiesel-Boom - Fluch oder Segen?

Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte eines neuen Wachstumsmarktes

Der Produktion von Biodiesel in Ländern der sog. "Dritten Welt" (aber nicht nur dort!) ist derzeit heftig umstritten.

Einerseits bietet der Biodieselanbau diesen Ländern die Chance, als Lieferant von Agrotreibstoffen internationale Märkte zu erschließen: Niedrige Lohnkosten und große Flächen ziehen eine wachsende Zahl ausländischer Investoren ins Land. Sie bringen Know-how und Technologien mit und schaffen Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung. Und der Einsatz von Biodiesel ist in Zeiten eines extrem steigenden Ölpreises natürlich eine verlockende und zudem umweltverträglich erscheinende Alternative zu herkömmlichem Benzin.

Auf der anderen Seite weisen Kritiker des Biodiesel-Booms auf die negativen sozialen und ökologischen Folgen hin, wenn die Kraftstoffproduktion auf Kosten des Anbaus dringend benötigter Nahrungsmittel geht. Die steigenden Lebensmittelpreise werden nicht zuletzt mit dem zunehmenden Biodiesel-Anbau in Verbindung gebracht. Und wenn für die Biodiesel-Produktion ökologisch wertvolle Regenwälder gerodet werden müssen, dann steht auch die Umweltbilanz dieses Treibstoffs in Frage.

Unsere Diskussion versuchte, diesen Fragen nachzugehen - unter anderem am konkreten Beispiel Äthiopiens.

Auf dem Podium (von links nach rechts): 
Christian Peters-Berries (Landesbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Äthiopien), Dr. Sandra Altherr (Pro wildlife), Moderatorin Christine Chemnitz (Referentin für internationalen Agrarhandel der Heinrich-Böll-Stiftung), Reinhard Kaiser (Leiter der Unterabteilung Erneuerbare Energien im BMU) und Ruth Paulig (MdL)


Wir dokumentieren die uns vorliegenden Statements der PodiumsdiskutantInnen:

Präsentation von Reinhard Kaiser (PDF-Datei, ca. 0,6 MB)

Statement von Christian Peters-Berries (PDF-Datei, ca. 20 KB)

Präsentation von Christian Peters-Berries (PDF-Datei, ca. 0,2 MB)

Statement von Sandra Altherr (PDF-Datei, ca. 60 KB)

 

ReferentInnen

Reinhard Kaiser
Leiter der Unterabteilung Erneuerbare Energien im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Ruth Paulig
MdL, Diplom-Biologin, umweltpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

Christian Peters-Berries
Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Addis Abeba

Dr. Sandra Altherr
Pro Wildlife e.V., München


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung

Pro Wildlife e.V.


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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10.03.2008

Grüne Welle für das Klima?

Verkehrspolitische Strategien zum Klimaschutz

Die Bedrohung durch den Klimawandel ist in aller Mund. Dabei steht die Verkehrspolitik zunehmend auf dem Prüfstand. Denn der Ausstoß von CO2 trägt wesentlich zur Erderwärmung bei.

Dies wird sich verschärfen, wenn Länder wie China oder Indien den Weg zur Automobilisierung weitergehen. Was tun?

  • Kann eine Politik der "Verkehrswende" in hochmotorisierten Staaten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten?
  • Welche verkehrspolitischen Strategien sind in den Schwellenländern notwendig, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten, ohne ihre berechtigten Entwicklungsinteressen zu negieren?
  • Welche Anstrengungen kann die Autoindustrie unternehmen, um Klimarisiken zu minimieren?

Welche Probleme damit verbunden sind und welche Handlungsmöglichkeiten zum Gegensteuern es gibt, zeigte Susanne Böhler vom Wuppertal-Institut bei unserer Veranstaltung in ihrer Präsentation in eindrucksvoller Weise auf.

Die Präsentation können Sie hier als PDF-Datei (ca. 7,2 MB - entsprechend lange Ladezeit!) herunterladen.

Die Präsentation von Armin Mack können wir Ihnen leider aus urheberrechtlichen Gründen nicht anbieten.

ReferentInnen

Susanne Böhler
Dipl.-Ing., Programmleiterin Verkehrspolitik, Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH

Armin Mack
Dipl.-Ing., Direktor der Mercedes-Benz-Niederlassung, Nürnberg


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg



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16.11.2007

Wege aus der Wachstumsfalle!

... hin zu einem Lebensstil ohne Wirtschaftswachstum?

Kein Entkommen aus der "Wachstumsfalle"?

Das Paradigma des (Wirtschafts-) Wachstums scheint nach wie vor fest verankert zu sein: im Bewusstsein der Bürger/innen und Konsument/inn/en ebenso wie den Zielprojektionen der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Doch auch Paradigmen verändern sich und sind veränderbar.

Wir gingen im Rahmen unserer Tagung auf die Suche nach Antworten:

  • Wie kann eine Gesellschaft ohne Wachstum aussehen?
  • Wie könnte sie gestaltet werden? 

Wir dokumentieren die Beiträge unserer Tagung - soweit sie uns digitalisiert vorliegen - als PDF-Dateien zum unentgeltlichen Download:

Prof. Dr. Mathias Binswanger
Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren?

Dr. Corinna Fischer
Warum die Menschen auf Wachstum fixiert sind - und was man dagegen tun kann (Präsentation und Text)

Dr. Peter Gensichen
Schrumpfen in Deutschland - Zum Zusammenhang von Suffizienz, Glück und Verzicht

Dr. Francois Schneider
Décroissance soutenable - Das Konzept des nachhaltigen Schrumpfens in Frankreich

Dr. Joachim Spangenberg
Nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum (aus: Utopie kreativ, Februar 2002, S. 144-155)

 


Partner

SERI Deutschland

Forum Umwelt und Entwicklung, AG Lebensweise



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08.11.2007

Ländliche Regionen haben Zukunft!

Probleme - Perspektiven - Projekte

Welche Zukunft hat der ländliche Raum?

Soviel scheint sicher: es wird keine einheitliche Zukunft sein. Den ländlichen Raum gibt es ja schon längst nicht mehr. Es gibt ländlich strukturierte Regionen, die nach wie vor wachsen, ja sogar "boomen". Und es gibt Regionen, die unter wirtschaftlicher Auszehrung und schrumpfender Bevölkerung leiden.

Welche Perspektiven hat der ländliche Raum vor diesem Hintergrund? Wo gibt es Beispiele und Modelle, die für eine "zukunftsfähige", "nachhaltige" Regionalentwicklung stehen? Und nicht zuletzt: Welche Rolle wird dabei die Landwirtschaft spielen? Diesen Fragen wollten wir auf unserer Tagung aus unterschiedlichen Sichtweisen und am Beispiel konkreter Projekte nachgehen.

Beiträge zur Tagung werden dokumentiert!

Für alle Interessierten stehen die Präsentationen unserer Referent/inn/en als PDF-Dateien unentgeltlich zum Herunterladen zur Verfügung.

Prof. Dr. Alain Thierstein
Die Entwicklung der ländlichen Räume - Tendenzen und Perspektiven
Präsentation als PDF-Datei (ca. 1,5 MB)

Wolfgang Ritsch
Beispiel 1: Vorarlberg
Wie Architektur zu regionaler Identität und Wertschöpfung beitragen kann...
Präsentation als PDF-Datei (ca. 1,5 MB)

Günther Humer
Beispiel 2: Mühlviertel
Wie in ländlichen Regionen der Aufbruch Richtung Zukunft gelingen kann...
Präsentation als PDF-Datei (ca. 2,8 MB)

Birgit Baindl
Beispiel 3: Landkreis Fürstenfeldbruck
Wie ein Landkreis versucht, sich zu 100% mit erneuerbaren Energien zu versorgen...
Präsentation als PDF-Datei (ca. 10 MB)

Dr. Stephan Beetz
Beispiel 4: Brandenburg
Wie eine Region mit der Herausforderung des Schrumpfens umgeht...
Präsentation als PDF-Datei (ca. 0,5 MB)

Flash ist Pflicht!

Kurzbericht über die Tagung im augsburg.tv



Partner

SRL - Verband für Stadt-, Regional- und Landesplanung



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10.05.2007

Das Klima der Zukunft - Perspektiven, Visionen, Handlungsmöglichkeiten

Reihe: Steigende Meere - verdorrende Landschaften

 

Ursachen, Folgen, Perspektiven des Klimawandels

Klimawandel kann noch verhindert werden!

Im Mittelpunkt des letzten Abends unserer Klima-Reihe stand ein - optimistischer! - Blick in die Zukunft: Unsere Referenten zeigten auf, wie der Klima-Wandel noch abgewendet werden kann und was Politik und Wirtschaft dafür tun können.

Wir dokumentieren die Beiträge als PDF-Dateien zum unentgeltlichen Herunterladen.

Ruth Paulig, MdL 
Klimaschutz - dringend und durchsetzbar
PDF-Datei (ca. 1 MB)

Dr. Wolfgang Sachs 
Gipfelstürmer im Umweltraum
PDF-Datei (ca. 100 KB)

Matthias Kopp 
Unternehmen und Klimawandel
PDF-Datei (ca. 1,2 MB)


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Evangelische Stadtakademie München



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19.04.2007

Mobil sein - ohne das Klima zu ruinieren

Zum Zusammenhang von Klima- und Verkehrspolitik

Die Verkehrspolitik wird allzu oft vergessen, wenn es um mögliche Strategien gegen den Klimawandel geht. Dabei ist der Verkehr sehr wohl in nicht unbeträchtlichem Ausmaß an der zu befürchtenden Erderwärmung beteiligt. Diese Problematik wird sich noch verschärfen, wenn Länder wie China oder Indien den gegenwärtig beschrittenen Weg zur Automobilisierung weitergehen.

Präsentationen der Referenten zum Download!

Prof. Dr. Josef Michael Schopf, Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, TU Wien
Verkehrswende gegen Klimawandel 
Präsentation als PDF-Datei (ca. 800 KB)

Daniel Bongardt, Dipl.-Sozialwissenschaftler, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
Was die Schwellenländer im Verkehrsbereich gegen den Klimawandel tun können 
Präsentation als PDF-Datei (ca. 500 KB)

Bernd Sluka, Vorsitzender VCD, Landesverband Bayern
Forderungen an Politik und Automobilhersteller 
Präsentation als PDF-Datei (ca. 1 MB)


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Evangelische Stadtakademie München



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29.03.2007

Energ(et)isch handeln gegen Klimawandel

Reihe: Steigende Meere - verdorrende Landschaften

 

Ursachen, Folgen, Perspektiven des Klimawandels

Wenn der Klimawandel noch gestoppt oder wenigsten gemildert werden soll, dann wird die Energiepolitik eines der wichtigsten Handlungsfelder sein, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Doch gerade dieses Politikfeld gehört - und das nicht erst seit heute - zu den umstrittensten Themenkomplexen überhaupt.

Diskussionsbeiträge als Download!

Statement von Stefan Ulreich, E.ON Energie AG, Bereich Energiepolitik

Statement von Dr. Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe

Statement von Dr. Uwe Hartmann, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, Vorstandsmitglied Bundesverband Erneuerbare Energie


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Evangelische Stadtakademie München



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08.03.2007

Ist das Klima noch zu retten? Die Erderwärmung und ihre Folgen

Reihe: Steigende Meere - verdorrende Landschaften

 

Ursachen, Folgen, Perspektiven des Klimawandels

Vortrag und Präsentation von Prof. Dr. Peter Höppe, GeoRisikoForschung, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

PDF-Datei (ca. 1,8 MB)


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Evangelische Stadtakademie München



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07.02.2007

Blühende Wirtschaft und blühende Umwelt?

Zur neuen Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien

Erneuerbare Energien schützen das Klima und nützen der Wirtschaft

Wer das Klima schützen will, hat - jedenfalls in Bezug auf die erneuerbaren Energien - vielfältige Handlungsmöglichkeiten. Dass dies nicht nur der Umwelt nützt, sondern auch regionale Wirtschaftskreisläufe stützt, Arbeitsplätze vor Ort schafft und die regionale Wertschöpfung erhöht, das konnten Johannes van Bergen (am Beispiel der Stadtwerke Schwäbisch Hall), Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker (am Beispiel der Solarenergie) und Birgit Baindl (für einen konkreten Landkreis) eindrucksvoll deutlich machen.

Die Referent/inn/en wiesen aber auch nachdrücklich darauf hin, dass die größte "Energiequelle" - das Energiesparen und die effiziente Energieerzeugung mittel Kraft-Wärme-Kopplung - noch weitgehend ungenutzt ist. Hier sei vor allem auch die Politik gefordert, für bessere Rahmenbedingungen und auch finanzielle Förderung zu sorgen. Entscheidend sei aber auch die individuelle Verhaltensänderung beim "Endverbraucher", sei es beim Stand-by-Verbrauch oder beim Einsatz von Energiesparlampen.

Wir dokumentieren die Beiträge unserer Referent/inn/en als PDF-Dateien zum unentgeltlichen Herunterladen.

Johannes van Bergen (ca. 1,8 MB)

Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker (ca. 1,25 MB)

Birgit Baindl (ca. 8 MB)

ReferentInnen

Johannes van Bergen
Geschäftsführer Stadtwerke Schwäbisch Hall

Birgit Baindl
Vorstand von "ZIEL 21" (Zentrum Innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V.)

Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker
FH München, Vorstandsmitglied Solarenergieförderverein Nürnberg


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Evangelische Stadtakademie Nürnberg



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24.01.2007

Renaissance der Atomenergie?

Zur Zukunft von Energie- und Umweltpolitik

Renaissance der Atomkraft? - Auf keinen Fall!

Dass es eine Renaissance der Atomenergie nicht geben wird, darin waren sich die beiden Referenten unserer gemeinsam mit der Evangelischen Stadtakademie Nürnberg durchgeführten Veranstaltung einig. Das kam - jedenfalls im Falle von Dr. Klemens Gesell, der ja nicht nur Umweltbürgermeister in Nürnberg ist, sondern auch CSU-Mitglied - für etliche der Anwesenden doch etwas überraschend.

Im Folgenden dokumentieren wir die Präsentationen der beiden Referenten als PDF-Deateien zum unentgeltlichen Herunterladen.

Dr. Klemens Gsell: Energiepolitik und Klimaschutz in Nürnberg

Dr. Gerd Rosenkranz: Renaissance der Atomenergie?

ReferentInnen

Dr. Gerd Rosenkranz
Leiter Politik und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Umwelthilfe e. V., Berlin, Mitverfasser der Studie "Mythos Atomkraft"

Dr. Klemens Gsell
3. Bürgermeister, Umweltreferent, Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Nürnberg

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungshaus "eckstein", Burgstr. 1-3


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg



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