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15.09.2011 bis 05.10.2011
30 Jahre Dritte Welt Laden Erlangen e. V.
Das 30-jährige Jubiläum des Erlanger Dritte Welt Ladens ist Anlass für eine Ausstellung mit reichhaltigem Begleitprogramm. Vor 30 Jahren hieß die deutsche Entwicklungspolitik noch "Entwicklungshilfe" – wir helfen den unterentwickelten Ländern sich so zu entwickeln, dass sie wie wir werden. Doch schon damals fragten sich viele Menschen: Ist das wirklich das Ziel? Was heißt eigentlich Entwicklung und wie kann Entwicklung erreicht werden?
Inzwischen wird Entwicklung nicht mehr nur als Einbahnstraße gesehen, sondern es setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass auch wir uns „entwickeln“ müssen, dass wir nicht so weitermachen können wie in den letzten Jahrzehnten. Die Ausstellung „Entwicklungsland Deutschland“ macht auf diese Paradoxie aufmerksam: Entwicklungsländer, das sind eben heute nicht mehr nur die Länder der sog. Dritten Welt, sondern in zunehmendem Maße die reichen Länder des Nordens mit ihren weder ökologisch noch sozial zukunftsfähigen Lebens- und Produktionsweisen.
Ausstellung und Begleitprogramm sollen Mut machen, den eigenen Lebensstil zu ändern, hin zu mehr Nachhaltigkeit.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung: So.-Di.: 11-14 Uhr / Mi.-Sa.: 11-18 Uhr
Das Begleitprogramm:
Ausstellungseröffnung mit dem Film „SEKEM – aus der Kraft der Sonne“
Donnerstag, 15. September, 17.00 Uhr
Film: Kein Brot für Öl – Regenwaldvernichtung für Biosprit in Kolumbien
Montag 19. September, 18 Uhr
Film: China Blue
Dienstag,20. September, 20 Uhr
Konzert für Amazonien – Stimmen Klänge Bilder
Regenwald – zwischen Bewahrung und Zerstörung
Freitag, 23. September, 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Film: BIRD WATCHERS. Das Land der Roten Menschen
Dienstag, 27. September, 20 Uhr
Film: Water Makes Money
Donnerstag, 29. September, 20 Uhr
Wir und die Welt - Gottesdienst zum Erntedankfest
Sonntag, 2. Oktober, 10 Uhr
Ausführliche Informationen zur Ausstellung und zu den einzelnen Veranstaltungen des Begleitprogramms finden Sie hier im Gesamtprogramm und auf der Homepage des Dritte Welt Ladens Erlangen:
www.dritte-welt-laden-erlangen.de
Downloads zum Artikel
DWL_ER__Ausstellung-Begleitprogramm.pdf
Empfohlene Weblinks
www.dritte-welt-laden-erlangen.de
Veranstaltungsort
Erlangen, Neustädter Kirche
Kosten
Bitte im Programm schauen!
Partner
Dritte Welt Laden Erlangen
Evangelische Gemeinde Erlangen Neustadt
Volkshochschule der Stadt Erlangen
Art der Veranstaltung
Ausstellung / Filme /Konzert
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05.09.2011
Podiumsdiskussion am 5. September in Rosenheim
Einen ausführlichen Bericht über die Podiumsdiskussion, die den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete, können Sie hier lesen:

Ein Blick in die Ausstellung
Bei Radio Regenbogen gab es eine interessante Sendung anlässlich der Veranstaltungsreihe, die wir hier gerne als MP3-Dateien dokumentieren. Autorin der Beiträge war Kerstin Decker. Wir danken der Autorin und Radio Regenbogen für Erlaubnis zur Veröffentlichung des Beitrags.
Beitrag zur Veranstaltungsreihe in Radio Regenbogen, Teil 1
Teil 2
Teil 3
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
Rosenheim
Partner
Initiativkreis Migration Rosenheim
Art der Veranstaltung
Ausstellung und Veranstaltungsreihe
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24.06.2011
Dritte Erlanger Themenwoche
Unter dem Titel "TAT.ORT Globalisierung" widmete sich die 3. Erlanger Themenwoche dem Spannungsfeld von wirtschaftlichen und politischen Prozessen im Kontext der Globalisierung und deren konkreten Auswirkungen vor Ort. Das Programm umfasste sowohl Vorträge und Diskussionen aus den Bereichen der Politik, Ökonomie und Theologie, als auch eine praktische Auseinandersetzung mit möglichen Handlungsalternativen.
Freitag, 24.06.11: Green New Deal. Antwort auf die Klimakrise?
Im Podiumsgespräch mit Uwe Kekeritz (Volkswirt und Bundestagsabgeordneter der Grünen aus Fürth) und Tadzio Müller (Klimaaktivist, Politikwissenschaftler und Publizist) werden Ursprünge und positive Besetzung des Begriffs New Deal unter Roosevelt in den USA erläutert, sowie die Frage nach dem Nutzen eines Programms gestellt, das – zwar unter grünen Vorzeichen – wieder auf Wachstum ausgelegt ist und innerhalb des Systems einer liberalen Marktwirtschaft bleiben würde. Kekeritz vertritt eine pragmatische Position, die den Plan eines 'grünen New Deal' verteidigt, ein auf erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung abzielendes Investitionsprogramm. Das sei einerseits ein notwendiger Anfang und andererseits ein gangbarer Weg für eine mit unterschiedlichen Positionen und Kompromissen funktionierende Politik. Müller weist auf innere Widersprüche des Programms hin und fordert ein grundlegendes Umdenken, das sich nicht mit einem Kapitalismus 'in grün' zufriedengibt, sondern Fragen nach Wohlstandsverteilung, globaler Gerechtigkeit und Umweltzerstörung zu den Wurzeln unseres Wirtschaftssystems trägt. Daran anknüpfend wurde auch die jeweilige Form politischen Engagements thematisiert bzw. die Frage nach Haltungen, Erfolg und Effekt beim Engagement in sozialen Bewegungen bzw. organisiert in Form politischer Parteien und institutionalisierter Politik.
Samstag, 25.06.11: Demokratische Bank und Gemeinwohlökonomie: Die Frage nach Alternativen
Christian Felber (Publizist, Mit-Gründer von Attac-Österreich und "Erfinder" der Gemeinwohlökonomie) skizzierte in seinem Vortrag zunächst die jüngere Geschichte der globalen Ökonomie und zeichnete anhand von Ereignissen wie der Freigabe der Wechselkurse 1973 oder der Zulassung von Hedgefonds 2004 nach, wie komplett liberalisierte Finanzmärkte mitverantwortlich sind für die heutige Wirtschafts- und Finanzkrise seien. Es wurde gefragt, ob gängige Schlagworte wie Wettbewerb, Leistung, Effizienz, Freiheit oder Wachstum nicht resignifiziert werden können im Sinne der bayr. Verfassung Art. 151 ('Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl'), also bspw. 'effizient' nicht auf Wettbewerb und Konkurrenz abzielt, sondern auf Kooperation und gelingende Beziehungen. Als Konsequenz vertrat Felber die konkrete Initiative einer 'Gemeinwohlökonomie', die demokratisch und partizipativ vor Ort aufgebaut wird und deren Bestandteil z.B. das Projekt einer demokratischen Bank ist, wie sie in Österreich 2013 starten wird. Als Initiative vor Ort wurde von der Erlanger Attac-Gruppe eine AG 'Gemeinwohlökonomie' gegründet.
Sonntag, 26.06.11: Lateinamerikas neue Linke. Ist eine andere Politik möglich?
Prof. Dr. Walther L. Bernecker (Professor für Auslandswissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der FAU in Nürnberg, Autor und Experte für spanische und lateinamerikanische Geschichte) erörterte in seinem Vortrag anhand der unterschiedlichen Entwicklungen in Brasilien, Uruguay, Venezuela, Ecuador und Bolivien seit dem Ende der Diktaturen der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika die Voraussetzungen, Entstehung und gegenwärtiger Stand der in sehr unterschiedlichen Graden linken Regierungen in Lateinamerika. Im Fazit stellte Bernecker fest, dass es eine einheitliche linke Struktur in Lateinamerika nicht gebe und die Regierungen grob in zwei unterschiedliche Tendenzen gefasst werden können, nämlich eine personalistisch und radikal-linkspopulistischere Variante und eine pragmatische, eher sozialdemokratische Variante. Gemeinsam sei dem Linkstrend in Lateinamerika u.a. die Ablehnung des vor allem US-amerikanischen Wirtschaftsliberalismus und Initiativen zur Verbesserung von Bildungssystem und Sozialstaat.
Montag, 27.06.11: 'Das Sterntalerprojekt' - Leben ohne Geld?!
In einem Podiumsgespräch mit Heidemarie Schwermer (Therapeutin, Lehrerin, Buchautorin, lebt seit 15 Jahren ohne Geld) wurde vor allem Biographisches und die 'Lebensphilosophie', ohne Geld zu leben, thematisiert, wobei die politischen Implikationen gemäß des Programms der Themenwoche im Vordergrund standen. Wie lässt sich damit den Zwängen eines scheinbar unausweichlichen ökonomischen Systems entgehen, welche konkreten Nachteile und Probleme, aber auch Herausforderungen und Ängste sind damit verbunden? Für Heidemarie Schwermer bedeutet ihr Lebensentwurf letztlich ein mehr an Lebensqualität, menschlicher Nähe und auch spiritueller Bereicherung, wobei sie betonte, dass sie ihren Lebensentwurf nicht als unbegrenzt verallgemeinerbar sieht.
Dienstag 28.06.11: TatOrt Erlangen - Forum Erlanger Projekte und Initiativen
Erlanger Aktive stellten sich und ihre Auffassung der Globalisierung vor Ort vor. Themenbereiche waren: Menschenrechte (bspw. Amnesty, AG Medizin und Menschenrechte), Bildung (bspw. Bildungsstreik, Linke und Kritische Studierende), Ökologie (bspw. JBN, Ökosoziales Forum).
Mittwoch 29.06.11: Kapitalismus und Religion – Religion als Ware?
In seinem Vortrag übte Heri Böttcher (evangelischer Theologe, Pastoralreferent und engagiert im Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar) grundsätzliche Kritik an einem Kapitalismus, der sich parallelisieren lässt mit den Heilsversprechen einer Kultreligion.
Freitag, 01.07.11: Abschlusskonzert mit 'Karamelo Santo': Ska-Reaggae-Punk aus Mendoza, Argentinien
Veranstaltungsort
Erlangen
Partner
Network Of Young Altermondialists (NOYA), Erlangen
Art der Veranstaltung
Veranstaltungsreihe
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07.06.2011 - 20:00
Der Vortrag gibt einen Überblick über die europäische "Homeland Security", ihre Akteure, Pläne und Forschungsprojekte.
Durch den Vertrag von Lissabon erhält die EU neue Kompetenzen zum Ausbau ihres Sicherheitsapparats. Hinzu kommt eine "Strategie der inneren Sicherheit", die eine Zusammenarbeit zwischen Polizeien, Militär und Geheimdiensten vereinfachen soll. Die Sicherheitsindustrie forscht hierfür an technischen Werkzeugen, um Überwachung und Kontrolle zu automatisieren und gegen jedes abweichende Verhalten in Stellung zu bringen.
ReferentInnen
Matthias Monroy
Journalist, Berlin
Veranstaltungsort
Erlangen, IG-Metall-Saal, Friedrichstr. 7
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Verein zur Förderung alternativer Medien e.V., Erlangen
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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28.05.2011 - 19:00
Im Rahmen der Palästina Tage 2011
Seit über 130 Jahren leisten viele Palästinenser einen gewaltfreienWiderstand gegen Unrecht, Kolonisierung, Vertreibung und Enteignung. Infolge des zionistischen Projekts, das möglichst viel Land Palästinas beansprucht und gleichzeitig möglichst wenige Palästinenser auf diesem Gebiet duldet, wurden bereits mehr als zwei Drittel der Palästinenser zu Flüchtlingen und Vertriebenen.
Mazin Qumsiyeh wird auf die zunehmende Bedeutung der internationalen Solidaritätsbewegung eingehen, die seit nunmehr20 Jahren einen immer wichtigeren Beitrag im gewaltfreien Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung leistet. Der Referent analysiert ferner die "globale Intifada" gegen die autokratischen Regime, die sich zur Zeit in der Nahostregion ausbreitet sowie ihre Einflüsse auf die Palästina-Frage.
Vortrag in Englisch mit deutscher Übersetzung.
Das komplette Programm der Palästina-Tagen 2011 können Sie dem umfassenden Veranstaltungs-Flyer entnehmen, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Prof. Dr. Mazin Qumsiyeh
Mazin Qumsiyeh lehrt und forscht an den Universitäten Bethlehem und Birzeit. Er ist Leiter des palästinensischen "Center for Rapprochement Between People" und Koordinator der Volkskomitees gegen Mauer und Siedlungen. Er ist Autor der Bücher "Sharing the Land of Canaan" und "Popular Resistance in Palestine: A History of Hope and Empowerment".
Veranstaltungsort
München, Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek
Kosten
7,- EUR
Partner
Palästina Komitee München
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Münchner Stadtbibliothek
Art der Veranstaltung
Vortrag
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26.05.2011 - 19:30
Ismaels 11-jähriger Sohn Ahmed wird im Jahr 2005 von Schüssen israelischer Soldaten tödlich am Kopf verletzt. Die Ärzte können nur noch seinen Hirntod feststellen. Ismael Khateeb muss als Vater entscheiden, ob die Organe seines Sohnes gespendet werden sollen. Der Palästinenser ermöglicht durch seinen Entschluss mitten im Nahostkonflikt anderen Kindern das Weiterleben - darunter auch einem israelischen Mädchen, welches eine Niere seines Sohnes erhält.
Der Film begleitet Ismael Khateebs Besuche bei drei Familien, deren Kinder dank Ahmeds Organen gerettet wurden. Die unterschiedlichen Begegnungen - mit einer jüdisch-orthodoxen, einer Drusen- und einer Beduinenfamilie, aber auch mit Soldaten am Checkpoint - spiegeln immer auch die Situation in der konfliktbelasteten Region wider.
Der Film wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet - darunter der "Cinema for Peace Award 2009" und der "Deutsche Filmpreis 2010 - Bester Dokumentarfilm".
Bitte folgende Zeiten beachten:
19.30 Uhr get together / 19.45 Uhr Einlass / 20.00 Uhr Beginn (pünktlich)
Unter city-kinos.de/tickets/reservation/844788 können ab sofort Karten online reserviert werden.
ReferentInnen
Nach dem Film gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit:
Ismael Khateeb
Khateeb will mit seiner Arbeit im Rahmen des Cuneo Center for Peace sowie des Projekts "Cinema Jenin" den Dialog zwischen Palästinensern und Israelis im Nahostkonflikt fördern und zu einer friedlichen Lösung des Konflikts beitragen.
Veranstaltungsort
München, Atelier Kino, Sonnenstraße 12
Kosten
5,- / 3,- EUR
Partner
Friedrich-Ebert-Stiftung
Art der Veranstaltung
Film & Diskussion
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19.05.2011 - 19:30
Nach mittlerweile fast zehn Jahren, die der Einsatz der ISAF (International Security Assistance Force) in Afghanistan nun schon dauert, haben einige der beteiligte Staaten ihre Truppen mittlerweile abgezogen oder angekündigt, dies zu tun. Immer stärker fokussiert sich die Diskussion auf das für 2014 geplante Ende der Kampfeinsätze.
Aber was ist mit den Menschen, zu dessen Schutz diese Truppen überhaupt erst ins Land gekommen sind? Wie könnten Bedingungen aussehen, unter denen ein vollständiger Truppenabzug denkbar wäre? Was würde es bedeuten, übergäbe man die Verantwortung der von endemischer Korruption und Unfähigkeit gekennzeichneten Regierung Karzai, die über wenig Legitimität und Akzeptanz im Land verfügt? Was sind die innerafghanischen Prioritäten für die Entwicklungsperspektiven des Landes?
Wie kann zivile Unterstützung nach dem Abzug der ISAF-Truppen stabil gehalten werden, um die afghanische Bevölkerung nicht im Stich zu lassen? Wie kann ein Machtvakuum verhindert werden? Könnten Hilfs- und Entwicklungsorganisationen ohne militärischen Schutz im Land sicher arbeiten? Wie kann das Umfeld für demokratische Entwicklungen in dem Krisen- und Kriegsland Afghanistan gestärkt werden?
ReferentInnen
Bente Scheller
Leiterin des Büros Kabul der Heinrich Böll Stiftung
Veranstaltungsort
München, Amerika-Haus, Karolinenplatz 3
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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12.05.2011 - 19:30
Im Rahmen des Filmfestivals "ÜberMut" der Aktion Mensch
Im Jahr 2003 soll der israelische Schutzwall zum Westjordanland mitten durch das Land des palästinensischen Dorfes Budrus führen. Die Bewohner begehren auf und stellen sich unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegen. Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter.
Nach der Filmvorführung ist Gelegenheit zur Diskussion, die von einem/r Gebärdendolmetscher/in begleitet werden. Der Film ist mit Audiodeskription versehen. Es besteht die Möglichkeit, sich dafür Funkkopfhörer an der Kasse auszuleihen.
GesprächspartnerInnen:
Linda Voggenreiter, Amnesty International München
Judith Bernstein und Fuad Hamdan, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
München, Mathäser Filmpalast
Kosten
Siehe Kinokasse
Partner
Freiwilligenagentur TATENDRANG München
Art der Veranstaltung
Film & Diskussion
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12.05.2011 bis 13.05.2011
Niels Dubrow ist der Autor des "Rüstungsatlas Bodensee" 2010. Deutschland ist seit Jahren der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Der jährliche Rüstungsexportbericht der Bundesregierung belegt aktuelle Waffenlieferungen an undemokratische Regierungen und Diktaturen. Dabei stellt gerade Süddeutschland ein Zentrum der Rüstungsindustrie dar. Der Vortrag liefert hierzu eine Übersicht der in der Bodensee-Region ansässigen Rüstungsunternehmen, um anschließend die Folgen der Waffenexporte in Krisengebiete zu thematisieren.
Am zweiten Abend lädt pax christi Ravensburg/Oberschwaben Vertreter der Rüstungsindustrie, der IG Metall und der Parteien zu einem Gespräch mit Niels Dubrow als Rüstungsexperten ein.
Beide Veranstaltungen sind öffentlich und beginnen jeweils um 19:30 Uhr.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Niels Dubrow
Niels Dubriow, Berlin, leistete seinen Wehrdienst in der Liliencron Kaserne ab, anschließend studierte er Biotechnologie. Heute ist er Mitarbeiter des Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit mit dem Aufgabengebiet: Analysen im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik sowie Referent für die Bürger Europas e.V.
Veranstaltungsort
Vortrag am 12.5.: friedensräume, Lindau / Runder Tisch am 13.5.: Paul-Gerhardt-Kirche, Friedrichshafen
Kosten
Eintritt frei!
Partner
pax christi
Art der Veranstaltung
Vortrag / Runder Tisch
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10.05.2011 - 20:00
Stimme - Klänge - Bilder
Mit leidenschaftlicher Musik, visionärer Kühnheit und pointierten Analysen lädt dieser Abend zu einer erkenntnisreichen und lustvollen Begegnung mit dem Thema Regenwald ein. Das neue Programm von Grupo Sal "Konzert für Amazonien" berührt alle Sinne. Moderne lateinamerikanische Musik, Texte, indigene Rituale und Live-Malerei zeigen den Regenwald aus verschiedensten Perspektiven.
Bei dieser Begegnung der Kulturen trifft Abadio Green Thomas Brose vom Klima-Bündnis. Green ist nicht nur von seinem Volk als Ältester anerkannt, sondern ist auch Dozent für Ethnolinguistik an der Universität Medellin. Brose war Entwicklungshelfer in Brasilien und ist heute Geschäftsführer des Klima-Bündnisses. Beide stellen ihre Sichtweise des Kampfes um Amazonien dar, um dann gemeinsam Visionen und Lösungsansätze zu entwerfen.
Grupo Sal, sechs Musiker aus Argentinien, Chile, Portugal und Deutschland, mischt zeitgenössische Musikelemente mit traditioneller Folklore. Grupo Sal versetzt die Zuhörer in fremde Welten, schafft Brüche und verdichtet Atmosphären. Die leidenschaftliche Musik ermutigt das Publikum, angesichts der Thematik des Abends nicht in der Geste der Betroffenheit zu berharren, sondern voll Lebenslust Perspektiven für eine bessere Welt zu schaffen.
Mit Bildern und Formenspielen, die vor den Augen des Publikums auf dem Lichtprojektor gemalt und gleichzeitig projiziert werden, schaft der Lichtkünstler Mehrdad Zaeri eine ganz eigene und sehr bewegende Interpretationder Thematik.
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Abadio Green
Ethnolinguist, Sprecher der Indigenen Kolumbiens
Thomas Brose
Agraringenieur und Entwicklungspolitologe, Geschäftsführer in der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses und verantwortlich für die Kooperation mit der Dachorganisation der indigenen Völker Amazoniens COICA
Grupo Sal
Seit über 25 Jahren ist Grupo Sal im deutschsprachigen Europa die "Stimme Lateinamerikas". Sechs Musiker tragen mit ihrem individuellen Stil zu einer einzigartigen Interpretation lateinamerikanischer Musik bei. Die Vertrautheit mit zeitgenössischer und klassischer Musik prägt das Arrangement traditioneller und politischer Folklore jenseits von Klischees. Eigenständige Kompositionen erweitern das Repertoire moderner lateinamerikanischer Liedermacher. Charakteristisch für Grupo Sal ist das inspirierte Zusammenspiel von Virtuosität und Leidenschaft.
Mehrdad Zaeri
Live-Projektionen
Veranstaltungsort
Dillingen, Stadtsaal am Kolpingplatz
Kosten
Vorverkauf: 14,-/erm. 9,- EUR / Senioren ab 60 J. 11,- EUR
Partner
Volkshochschule Dillingen
Art der Veranstaltung
Konzert-Collage
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