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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

06.10.2011 - 19:00

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Downloads zum Artikel

Maedelsache.pdf


ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011

Prof. Dr. Renate Bitzan
Professur für „Gesellschaftswissenschaft / gender & diversity“ an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Rechtsextreme Frauen"

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / 4,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)


Partner

Bayerisches Bündnis für Toleranz

Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München

Evangelische Stadtakademie München

Evangelische Jugend München

Friedrich-Ebert-Stiftung - Bayernforum

Kreisjugendring München-Stadt

DGB Bildungswerk Bayern

 


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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05.10.2011 - 19:30

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Downloads zum Artikel

Maedelsache_Augsburg.pdf


ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011


Veranstaltungsort
Augsburg, DIAKO – Hotel am alten Park, Großer Saal, Frölichstr. 17


Kosten
5,- / 3,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)


Partner

Evangelisches Forum

Augsburger Friedensinitiative (AFI)

Friedrich-Ebert-Stiftung

DFG-VK

Bündnis für Menschenwürde

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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04.10.2011 - 19:30

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011


Veranstaltungsort
Bamberg, Grüner Saal der Harmonie, Schillerplatz 7


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!


Partner

Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad

Evangelisches Bildungswerk Bamberg

Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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04.10.2011

Umbrüche in Nordafrika

Fast jeder kennt die beindruckenden Bilder von den Protestierenden auf dem Tahrirplatz in Kairo, fast jeder hat schon mal von der Jasminrevolution in Tunesien gehört.  Aber nicht nicht nur Ägypten und Tunesien sind in Bewegung, der gesamte nordafrikanische Raum steht vor einer Zäsur. In Libyen wurde das Regime Gaddafi von NATO und Rebellen mit militärischer Gewalt beseitigt, die Proteste und Unruhen in Algerien hören nicht auf, und der König von Marokko verspricht angesichts anhaltender Kundgebungen Reformen. Nur wenig aber erfährt man hierzulande über die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die mit den "Umbrüchen in Nordafrika" einhergehen.

Diesem Informationsdefizit möchten wir mit unserer Veranstaltung begegnen. Im Focus stehen dabei die Demokratiebewegungen in den Ländern Nordafrikas sowie die Rolle der Frauen. Mit einer Kombination aus Podiumsdiskussion, Foto- und Plakatausstellung und Musik wollen wir die politischen und die kulturellen Veränderungen  sowie das Lebensgefühl im nordafrikanischen  Raum dem Publikum zu vermitteln.

Die Veranstaltung wird von Radio Lora live übertragen.

ReferentInnen

Podiumsdiskussion um 19:30 Uhr  mit:

  • Dr. Atef Botros (Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps Universität Marburg)
  • Hoda Salah (Politologin, FU Berlin)
  • Münchner/innen ägyptischer, tunesischer und algerischer Herkunft
  • Zuschaltung zu einem ägyptischen und tunesischen Aktivisten

Konzert  um 22.00 Uhr mit Nomad Sound System ( Electro-Rai aus Tunesien und Algerien)  

Veranstaltungsort
München, Ampere/Muffatwerk, Zellstraße 4


Kosten
10,- / ermäßigt 7,- EUR


Partner

Radio Lora

Sarah Mara Kulturmanagement


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion / Ausstellung / Konzert



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05.09.2011

Auf gepackten Koffern – als Flüchtling in Deutschland

 
Podiumsdiskussion am 5. September in Rosenheim

Einen ausführlichen Bericht über die Podiumsdiskussion, die den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete, können Sie hier lesen:

"Kein Flüchtling gehört in ein Gefängnis“ – gelungene Podiumsdiskussion zum Thema Abschiebung und Abschiebehaft


Ein Blick in die Ausstellung

Bei Radio Regenbogen gab es eine interessante Sendung anlässlich der Veranstaltungsreihe, die wir hier gerne als MP3-Dateien dokumentieren. Autorin der Beiträge war Kerstin Decker. Wir danken der Autorin und Radio Regenbogen für Erlaubnis zur Veröffentlichung des Beitrags.

Flash ist Pflicht!

Beitrag zur Veranstaltungsreihe in Radio Regenbogen, Teil 1


Flash ist Pflicht!

Teil 2


Flash ist Pflicht!

Teil 3


Empfohlene Weblinks

migro.blogsport.de

Veranstaltungsort
Rosenheim


Partner

Initiativkreis Migration Rosenheim


Art der Veranstaltung
Ausstellung und Veranstaltungsreihe



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24.06.2011

TAT.ORT Globalisierung

Dritte Erlanger Themenwoche

Unter dem Titel "TAT.ORT Globalisierung" widmete sich die 3. Erlanger Themenwoche dem Spannungsfeld von wirtschaftlichen und politischen Prozessen im Kontext der Globalisierung und deren konkreten Auswirkungen vor Ort. Das Programm umfasste sowohl Vorträge und Diskussionen aus den Bereichen der Politik, Ökonomie und Theologie, als auch eine praktische Auseinandersetzung mit möglichen Handlungsalternativen.

Freitag, 24.06.11: Green New Deal. Antwort auf die Klimakrise?  
Im Podiumsgespräch mit Uwe Kekeritz (Volkswirt und Bundestagsabgeordneter der Grünen aus Fürth) und Tadzio Müller (Klimaaktivist, Politikwissenschaftler und Publizist) werden Ursprünge und positive Besetzung des Begriffs New Deal unter Roosevelt in den USA erläutert, sowie die Frage nach dem Nutzen eines Programms gestellt, das – zwar unter grünen Vorzeichen – wieder auf Wachstum ausgelegt ist und innerhalb des Systems einer liberalen Marktwirtschaft bleiben würde. Kekeritz vertritt eine pragmatische Position, die den Plan eines 'grünen New Deal' verteidigt, ein auf erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung abzielendes Investitionsprogramm. Das sei einerseits ein notwendiger Anfang und andererseits ein gangbarer Weg für eine mit unterschiedlichen Positionen und Kompromissen funktionierende Politik. Müller weist auf innere Widersprüche des Programms hin und fordert ein grundlegendes Umdenken, das sich nicht mit einem Kapitalismus 'in grün' zufriedengibt, sondern Fragen nach Wohlstandsverteilung, globaler Gerechtigkeit und Umweltzerstörung zu den Wurzeln unseres Wirtschaftssystems trägt. Daran anknüpfend wurde auch die jeweilige Form politischen Engagements thematisiert bzw. die Frage nach Haltungen, Erfolg und Effekt beim Engagement in sozialen Bewegungen bzw. organisiert in Form politischer Parteien und institutionalisierter Politik.

Samstag, 25.06.11: Demokratische Bank und Gemeinwohlökonomie: Die Frage nach Alternativen
Christian Felber (Publizist, Mit-Gründer von Attac-Österreich und "Erfinder" der Gemeinwohlökonomie) skizzierte in seinem Vortrag zunächst die jüngere Geschichte der globalen Ökonomie und zeichnete anhand von Ereignissen wie der Freigabe der Wechselkurse 1973 oder der Zulassung von Hedgefonds 2004 nach, wie komplett liberalisierte Finanzmärkte mitverantwortlich sind für die heutige Wirtschafts- und Finanzkrise seien.  Es wurde gefragt, ob gängige Schlagworte wie Wettbewerb, Leistung, Effizienz, Freiheit oder Wachstum nicht resignifiziert werden können im Sinne der bayr. Verfassung Art. 151 ('Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl'), also bspw. 'effizient' nicht auf Wettbewerb und Konkurrenz abzielt, sondern auf Kooperation und gelingende Beziehungen. Als Konsequenz vertrat Felber die konkrete Initiative einer 'Gemeinwohlökonomie', die demokratisch und partizipativ vor Ort aufgebaut wird und deren Bestandteil z.B. das Projekt einer demokratischen Bank ist, wie sie in Österreich 2013 starten wird. Als Initiative vor Ort wurde von der Erlanger Attac-Gruppe eine AG 'Gemeinwohlökonomie' gegründet. 

Sonntag, 26.06.11: Lateinamerikas neue Linke. Ist eine andere Politik möglich?
Prof. Dr. Walther L. Bernecker (Professor für Auslandswissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der FAU in Nürnberg, Autor und Experte für spanische und lateinamerikanische Geschichte) erörterte in seinem Vortrag anhand der unterschiedlichen Entwicklungen in Brasilien, Uruguay, Venezuela, Ecuador und Bolivien seit dem Ende der Diktaturen der 70er und 80er Jahre in Lateinamerika die Voraussetzungen, Entstehung und gegenwärtiger Stand der in sehr unterschiedlichen Graden linken Regierungen in Lateinamerika. Im Fazit stellte Bernecker fest, dass es eine einheitliche linke Struktur in Lateinamerika nicht gebe und die Regierungen grob in zwei unterschiedliche Tendenzen gefasst werden können, nämlich eine personalistisch und radikal-linkspopulistischere Variante und eine pragmatische, eher sozialdemokratische Variante. Gemeinsam sei dem Linkstrend in Lateinamerika u.a. die Ablehnung des vor allem US-amerikanischen Wirtschaftsliberalismus und Initiativen zur Verbesserung von Bildungssystem und Sozialstaat.

Montag, 27.06.11: 'Das Sterntalerprojekt' - Leben ohne Geld?!
In einem Podiumsgespräch mit Heidemarie Schwermer (Therapeutin, Lehrerin, Buchautorin, lebt seit 15 Jahren ohne Geld) wurde vor allem Biographisches und die 'Lebensphilosophie', ohne Geld zu leben, thematisiert, wobei die politischen Implikationen gemäß des Programms der Themenwoche im Vordergrund standen. Wie lässt sich damit den Zwängen eines scheinbar unausweichlichen ökonomischen Systems entgehen, welche konkreten Nachteile und Probleme, aber auch Herausforderungen und Ängste sind damit verbunden? Für Heidemarie Schwermer bedeutet ihr Lebensentwurf letztlich ein mehr an Lebensqualität, menschlicher Nähe und auch spiritueller Bereicherung, wobei sie betonte, dass sie ihren Lebensentwurf nicht als unbegrenzt verallgemeinerbar sieht. 

Dienstag 28.06.11: TatOrt Erlangen - Forum Erlanger Projekte und Initiativen
Erlanger Aktive stellten sich und ihre Auffassung der Globalisierung vor Ort vor. Themenbereiche waren: Menschenrechte (bspw. Amnesty, AG Medizin und Menschenrechte), Bildung (bspw. Bildungsstreik, Linke und Kritische Studierende), Ökologie (bspw. JBN, Ökosoziales Forum). 

Mittwoch 29.06.11: Kapitalismus und Religion – Religion als Ware?
In seinem Vortrag übte Heri Böttcher (evangelischer Theologe, Pastoralreferent und engagiert im Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar) grundsätzliche Kritik an einem Kapitalismus, der sich parallelisieren lässt mit den Heilsversprechen einer Kultreligion.

Freitag, 01.07.11: Abschlusskonzert mit 'Karamelo Santo': Ska-Reaggae-Punk aus Mendoza, Argentinien

Veranstaltungsort
Erlangen


Partner

Network Of Young Altermondialists (NOYA), Erlangen


Art der Veranstaltung
Veranstaltungsreihe



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06.06.2011 bis 12.06.2011

Veranstaltungsreihe "festival contre le racisme"

Montag: Manfred Dahlmann - Emanzipation und Kritik.

Zur Eröffnung des Festivals sprach Manfred Dahlmann, Verleger beim ca ira Verlag und Publizist, über die Kritik am Emanzipationsbegriff. So stellte er die Frage, warum statt "Glück" oder "Freiheit" seit nun mehr fast 40 Jahren nur noch Emanzipation als Wunschziel ausgegeben wird und ob es wirklich einfach nur ein anderer Begriff ist oder er bewusst Freiheit und Glück ersetzt. Vor allem am Beispiel des Umgangs linker Gruppen mit dem Grundgesetz und den darin kodifizierten Rechten zeigte er Tendenzen und Gedankengänge die, statt die Strukturen der Emanzipation aufzubauen und zu fordern, vor allem versuchen im Namen der Emanzipation Strukturen mit Inhalt aufzufüllen und statt der Befreiung des Individuums vor allem das Durchsetzten des sog. „Gemeinwohls“ im Sinn haben. 
 

Dienstag: Sylke Stricker - Emanzipation und Behinderung

Sylke Stricker ist peer-counselorin im Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V., Erlangen. In einem historischen Abriss zur Krüppelbewegung thematisierte sie unterschiedliche Sichtweisen auf Behinderung und behinderte Menschen. Sie erklärte, wie aus der Kritik am Umgang mit behinderten Menschen, der von den Aktivist_innen der Krüppelbewegung als segregierend und herabwürdigend begriffen wurde, alternative Strukturen wie das ZSL geboren wurden. Hier sollen behinderte Menschen ermutigt werden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, etwa mit Hilfe des Persönlichen Budgets oder der Persönlichen Assistenz. Mitarbeiter_innen des ZSL beteiligen sich auf nationaler und internationaler Ebene an politischer Arbeit, so auch bei der Ausarbeitung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Im Anschluss gab es eine Diskussion, die sich unter anderem um die Frage der bezahlten Care-Arbeit und die Definition von Behinderung drehte.

 

Mittwoch: Floris Biskamp - Homonationalismus?

In seinem Referat stellte Floris Biskamp zunächst Gay-Liberation und Queer als zwei Konzepte der LGBTQI* vor und gegeneinander, um dann die beiden Konflikte Homo-Normativität und Homo-Nationalismus zu diskutieren. Dabei vertrat er die These, dass im Theorieansatz des Othering schon der Rassismusvorwurf angelegt sei und die Theorie damit für bestimmte Phänomene blind mache – so zum Beispiel für verbreiteten LGBTQI*-Hass unter dem Islam zugeordneten Menschen. In der Diskussion wurde diese Frage weiter diskutiert und vor allem die Frage verhandelt, inwiefern dann eine Praxis, die genau diesen Fehler nicht begeht, überhaupt denkbar sei, wenn sie gleichzeitig auch nicht in gruppenbezogene Fremdenfeindlichkeit umschlagen will. 

 

Donnerstag: Roger Behrens: Der Sound der falschen Freiheit - Pop und Emanzipation

In seinem Vortrag unternahm Roger Behrens den Versuch, Popkultur historisch und theoretisch zu fassen. Zu diesem Zweck zeichnete er zunächst eine Geschichte der öffentlichen Kultur und ihrer gesellschaftlich-ökonomischen Existenzbedingungen nach und unternahm dabei jeweils Befragungen hinsichtlich ihrer Beziehung zu dem, was Emanzipation zu nennen wäre. Er untermalte seine Ausführungen mit Beispielen in Bild und Ton, was den Vortrag recht kurzweilig erscheinen ließ. Die Diskussion im Anschluss war vor allem von Verständnisfragen und der Frage nach der Existenz des autonomen Individuums „Künstler_in“ geprägt. 

 

Emanzipatorische Filmnacht

Nach fünf Abenden mit Vorträgen stand der Samstagabend im Zeichen des Films. Zwei Filme, ein Spielfilm und ein Dokumentarfilm, sollten die verschiedener Möglichkeiten ausloten, sich filmisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Bei Lars von Triers  Dogma-Film „Idioten“ ging es nicht nur um die befreienden Möglichkeiten der Beschränkung, sondern auch inhaltlich um die Frage, wie Glück und Freiheit wirklich zu erlangen sind. Ganz in APPD Manier versuchen die Protagonist_innen diese durch das finden ihres „inneren Idioten“ zu finden. Selbstverdummung als Schritt der Selbsterkenntnis. Die Probleme, die sowohl unter den Teilnehmer_innen des Experiments als auch mit der Umwelt entstehen, steigern sich dann bis zu einer unerwarteten Klimax. 

Der zweite Film war eine Dokumentation über die israelische Punkszene und den Konflikt, in den die beiden Identitäten (Punk - Israeli) geraten. So wird sowohl der Punkbewegung als auch dem Staat Israel ein emanzipatorisches Moment zugesprochen. Die einen, weil sie mit den Werten, Erwartungen und der Ästhetik ihrer Ausgangsgesellschaften brechen und diese destruktiv dekonstruieren. Der andere, weil es endlich einer der am meisten und umfassendsten verfolgten Gruppen der Welt eine Heimat gibt. Einen Ort, an dem sie Manager_innen und Putzkräfte, Polizist_innen und Kriminelle und Milliardär_innen und Obdachlose sein können, ohne dass das aus ihrer Religion, Kultur hergeleitet wird bzw. ein geheimer Plan unterstellt wird. Aber wie gehen nun jüdische Punks damit um, sowohl in dem Land leben zu können, dass es ihnen erlaubt von der Gesellschaft einfach nur als Punks betrachtet zu werden, statt ihnen als „jüdische“ Punks alles mögliche zu unterstellen bzw. zu verwehren und andererseits gerade eben Punks sind, weil sie diese Gesellschaft zum Kotzen finden. Neben der allgemeinen Frage und der Vorstellung der Szene und ihren Aktivist_innen, geht der Film auch auf israelische Spezifika ein wie dem dreijährigen Wehrdienst für beide Geschlechter und den Problemen, um diesen herumzukommen. 

 

Abschlusssymposium

Das recht gut besuchte Abschlusssymposium unternahm den Versuch, die in der Woche aufgeworfenen Fragen und Themen noch einmal aufzugreifen und nach einer Essenz aus diesen zu suchen.  

Zuerst referierten Thomas Lörner und Steve Kastner die Kritik an verschiedenen Emanzipationsbewegungen mit der Kritischen Theorie Adornos und wandten sich hierbei vor allem gegen feministische Patriachatskritik. Im Anschluss versuchten Vincent Gengnagel und Tilman Kallenbach anti-essentialistische Zugänge stark zu machen. Im Anschluss kam es zu einer Diskussion, die viele offengebliebene Fragen der Woche noch einmal aufwarf.

ReferentInnen


Veranstaltungsort
Bamberg


Partner

Antifaschismus/Antirassismus- und Gleichstellungsreferat der Studierendenvertretung Bamberg



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29.04.2011

Präsentation des "Gedenkbuchs für die Toten des Konzentrationslagers Dachau"

Mit dem "Gedenkbuch für die Toten des Konzentrationslagers Dachau" präsentiert die KZ-Gedenkstätte das Ergebnis eines umfangreichen Forschungsprojektes: Für das Gedenkbuch sind in jahrelanger Recherchearbeit die Namen und weitere biografische Daten der im Konzentrationslager Dachau Getöteten zusammengetragen worden. Von den weit über 40.000 Todesopfern können nun mehr als 33.000 Opfer aus nahezu vierzig Nationen namentlich genannt werden – weit mehr als aufgrund der ursprünglich bekannten Quellenlage zu erwarten war.

Das Gedenkbuch ist all jenen gewidmet, die die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau nicht mehr erleben konnten. Für die Nachkommen der Toten ist dies von großer Bedeutung, denn ihre Vorfahren erfahren mit dem Gedenkbuch eine angemessene Würdigung. Auch die überlebenden ehemaligen Mithäftlinge und die diplomatischen Vertreter der betroffenen Nationen schätzen den Stellenwert des Gedenkbuches hoch ein.

Mit ca. 200 Besuchern war die Veranstaltung ausgesprochen gut besucht. Unter den Besuchern befanden sich Angehörige von in Dachau Getöteten aus verschiedenen europäischen Ländern, Überlebende des Lagers Dachau und Vertreter der Überlebenden-Organisation (CID) aus verschiedenen Nationen sowie diplomatische Vertreter der betroffenen Nationen.

Bei der Präsentation des Gedenkbuchs wurden zwanzig Kurzbiografien verlesen, die stellvertretend für alle Opfer des Konzentrationslagers Dachau stehen sollten. Sie spiegelten die Vielzahl der Nationalitäten und beruflichen Hintergründe der Toten ebenso wieder wie die vielfältigen Verfolgungs- und Inhaftierungsgründe. Die Kurzbiografien wurden von Jugendlichen in der jeweiligen Muttersprache der Toten präsentiert, die deutsche Fassung der Kurzbiografie wurde jeweils an die Wand projiziert. Darüber hinaus waren den Besuchern der Veranstaltung vorab zusammen mit dem Programm die 20 Kurzbiografien jeweils in deutscher und ggf. einer weiteren Sprache ausgehändigt worden.

Anschließend hatten die Besucher Gelegenheit, die digitale Version des Gedenkbuchs an zwei Medienterminals vorgeführt zu bekommen. (Diese Medienterminals sind seit Ende April dauerhaft nutzbar und damit ein Teil der Dauerausstellung im Museum der Gedenkstätte.) Zudem konnten interessierte Besucher in einigen ausgelegten Exemplaren des Gedenkbuches blättern. Beide Angebote wurden sehr rege und ausführlich genutzt.

Veranstaltungsort
Dachau, KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstraße 75


Partner

KZ-Gedenkstätte Dachau

Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung


Art der Veranstaltung
Präsentation



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15.03.2011 bis 31.03.2011

Asientage 2011

Vortrag: Mangos gegen Kinderprostitution, Zucker gegen Armut
Kurzfristig ergab sich die Möglichkeit, einen aktuellen Bericht von der im Frühjahr stattgefundenen Projektreise zu Partnern des Fairen Handels auf den Philippinen mit ins Programm aufzunehmen. Ute Michallik, Geschäftsführerin des Weltladens und Teilnehmerin der Reise, berichtete von der Arbeit der Produzenten Alter Trade (Zucker), der Preda-Stiftung und kleinerer, vor allem kunsthandwerklich tätiger Produzenten. In Wort und Bild zeigte sie auch Einblicke in politische, kulturelle und wirtschaftliche Strukturen des Landes sowie die Chancen, die Fairer Handel den Menschen eröffnet.

Vortrag: Die Kultur des Alten und neuen Korea
Der Vortrag der neuen Stadtbücherei zeigte Aspekte Koreas aus erster Hand: Die Referentin Jung-Ja Holm ist selbst in Korea geboren und  lebt seit mehreren Jahren in Augsburg

Ein Tag für Tibet
Aus kalendarischen Gründen und wegen der Ferienzeit fand der Tibet-Tag dieses Mal erst in der Woche nach dem Internationalen Tibettag am 10. März statt. In den Räumen der Neuen Stadtbücherei haben dazu Infostände, Filmbeitrag und ein Vortrag stattgefunden. Bereits im Vorfeld wurde mit Info-Aktionen im Weltladen und dem hissen der Tibetischen Flagge auf die Situation in Tibet aufmerksam gemacht.

Der Referent Winfried Pfeffer, Tibet-Kenner und Leiter des Kailash-Haues in Freiburg, ging auf die aktuelle Situation in Tibet im Spannungsfeld zwischen Politik und dem Weg des Dalai Lama ein. Dabei kamen Umweltfragen ebenso zur Sprache wie die derzeitigen Veränderungen der die politischen Strukturen. Am 20. März, einen Tag nach der Veranstaltung, haben die Exil-Tibeter einen neuen Premierminister (Kalon Tripa) und ihr Parlament (Chithui) gewählt. Der Jurist Lobsang Sangay wird sein Amt als neu gewählter Ministerpräsident voraussichtlich am 14. August 2011 antreten. Der Dalai Lama hat sich zurückgezogen und ist nur noch geistliches Oberhaupt der Tibeter.

Konzert: Gesang der Stille
Der bekannte Musiker und Künstler David Lindner kam über die Vermittlung des Fairtrade-Importeurs Akar nach Augsburg. Er ist bundesweit unter anderem mit zahlreichen Buchveröffentlichungen zum Thema Klangschalen bekannt. Kompetent führte er in die faszinierende Welt der Klangschalen ein und berichtet über seinen Besuch einer Manufaktur in Nepal, wo Klangschalen noch auf traditionelle Weise gefertigt werden. Weiter stellt er das Instrument in die kulturellen Zusammenhänge und informiert zum Beispiel, wie sich Tibetische Klangschalen von Japanischen unterscheiden. Die Goldschmiede-Kapelle der Anna-Kirche boteinen ansprechenden Rahmen für diese Veranstaltung.

Dia-Vortrag: Eindrücke Chinas
In Bildern und Berichten wurde hier die aktuelle Situation in China mit kulturellen, sozialen und politischen Hintergründen beleuchtet. Referenten waren Margarete und Martin Aulbach, die aktuell von einer China-Reise zurückgekehrt sind. Die beiden Pädagogen informierten anhand von anschaulichen Beispielen und Eindrücken ihrer Reise und forderten zur Auseinandersetzung auf. Neben prägnanten Fotos und einer ansprechenden Präsentation waren es auch die politischen und kulturellen Hintergrundinformationen, die zur Diskussion einluden.

Info-Abend: Asien in tausend TönenDie ehrenamtliche CD-Gruppe des Weltladens veranstaltete im Zeitraum der Asientage einen Info-Abend zu konkreten Beispielen der Weltmusik aus Asien mit Hörbeispielen. 

Lesung: Mit dem Wind fliehen von Ranjith Henayaka
Kurzfristig konnte der Autor Ranjith Henayaka Arachchi für einen Vortrag in Augsburg gewonnen werden. Er schildert in seinem Buch in bewegender Form das Schicksal des jungen Tamilen Nathan und seiner Familie. In den Machtkämpfen tamilischer Guerillagruppen wird er ebenso mit dem Tod bedroht wie von der Gewalt der offiziellen Machthaber. Nathan gelingt die Flucht nach Deutschland. Der Autor gibt in seinem Buch einer Wirklichkeit ein Gesicht, die viele nur aus Medienberichten kennen. Er zeigt, was es heißt, um Leib und Leben fürchten zu müssen. Und er entlarvt eine Politik, die in Deutschland und Europa auf dem Rücken von Flüchtlingen betrieben wird.

 

Veranstaltungsort
Augsburg


Partner

Werkstatt Solidarische Welt e.V. und Weltladen GmbH

amnesty international Augsburg

Bündnis 90/ Die Grünen

Kino Liliom

Neue Stadtbücherei Augsburg

Stadt Augsburg

Tür an Tür e.V.



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Dokument

Umbruch in Arabien!?

Was in Tunesien begann, scheint sich unaufhaltsam in den Ländern der arabischen Welt auszubreiten: autokratische Regimes und deren zum Teil seit gefühlten Ewigkeiten regierenden Herrscher werden vom Volkszorn weggefegt. Was passiert da eigentlich?

Wir versuchen, auf dieser Seite Ursachen, Hintergründe und Perspektiven aufzuhellen und stellen hier Hinweise auf Analysen zur Verfügung, die über die jeweiligen Tagesaktualitäten hinaus interessant sein dürften.

Bahman Nirumand: Der Unterschied zwischen der iranischen und der ägyptischen Revolution
http://www.boell.de/weltweit/nahost/naher-mittlerer-osten-unterschiede-revolution-aegypten-2011-iran-1979-11229.html

Michael Krätke: Ein Brandbeschleuniger der Wut
http://www.freitag.de/politik/1105-ein-brandbeschleuniger-der-wut

Robert Misik: Der arabische Frühling
http://www.misik.at/sonstige/der-arabische-fruhling.php?

Inge Kloepfer/Konrad Mrusek: Aufstände - Die Früchte des Hungers
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E7FAB1F63266D49109BCE10077E8BA469~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Muriel Asseburg/Stephan Roll: Ägyptens Stunde Null? - Akteure, Interessen, Szenarien
http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2011A10_ass_rll_ks.pdf

Fawwaz Traboulsi: Letzte Hoffnung Jasmin
http://www.boell.de/weltweit/afrika/afrika-tunesien-jasminrevolution-11051.html

Interview mit der algerischen Schriftstellerin Maissa Bey zur aktuellen Lage in Algerien: "Wir erwarten von europa nichts mehr"
http://www.boell.de/demokratie/geschlechter/feminismus-geschlechterdemokratie-algerien-interview-maissa-bey-11333.html

"Der bisherige Erfolg der arabischen Revolutionen - der Sturz der Despoten - ist zuallererst der Verdienst der mutigen Bevölkerungen. Die EU muss sich nun fragen, warum sie so lange an der Zusammenarbeit mit diesen Herrschern festgehalten hat und nicht konsequenter demokratische Reformen eingefordert hat." - Eine Analyse der Politikwissenschaftlerin Dr. Isabel Schäfer, Senior Researcher in International Relations und Mediterranean Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin.
http://www.boell.de/weltweit/europanordamerika/europa-nordamerika-revolution-eu-tunesien-libyen-aegypten-mittelmeerunion-11388.html

Adrian Rosenthal: Digitale Geburtshelfer der Revolution
http://www.politik-kommunikation.de/artikel/digitale_geburtshelfer_der_revolution/1

Nach dem Referendum: Ägyptens steiniger Weg zur Demokratie
http://www.boell.de/weltweit/nahost/naher-mittlerer-osten-aegypten-steiniger-weg-demokratie-referendum-11651.html

Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema

Eine sehr hilfreiche Zusammenstellung von Artikeln, Analysen und Links zum Thema gibt es auf dem Informationsportal "Politische Bildung":
http://www.politische-bildung.de/tunesien_aegypten.html

Heinrich-Böll-Stiftung: People's Power - The Arab World in Revolt - Democracy
Eine umfassende Sammlung von Kommentaren und Analysen zur Lage in Arabien. 264 Seiten, englisch.
http://www.boell.org.il/downloads/02_Perspectives_ME_2011_The_Arab_World_in_Revolt.pdf

Heiko Flottau: Von Kairo bis Damaskus: Die Rückkehr des Volkes
http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/juni/von-kairo-bis-damaskus-die-rueckkehr-des-volkes

Chérifa Magdi: Das Gewicht von sechzig Jahren. Ägyptens stockende Revolution
http://www.oeko-net.de/kommune/kommune-2011/kommune-2011-03/amagdi.htm

 

 

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