Schriftgröße ändern

Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

16.11.2013 - 11:00 bis 17:00

BEST PRACTICE: Vorzeigeprojekte im Landkreis Ebersberg

Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Green Economy

 

Im November 2012 fand im Autohaus in Ebersberg die Veranstaltung „Green Economy“ statt. 200 Besucher folgten mit großem Interesse den Vorträgen über nachhaltiges Wirtschaften, Klimaschutz und „Green Economy“.

Nach diesem großen Erfolg soll in der diesjährigen Veranstaltung die Praxis im Vordergrund stehen. Unternehmen und Initiativen aus dem Landkreis Ebersberg
präsentieren ihre Lösungen und Ideen zu Nachhaltigkeit und „Green Economy“ – BEST PRACTICE als Vorzeigeprojekte.

Produzenten, Landwirte, Gärtner, Einzelhändler, Dienstleister, aber auch Industriebetriebe, Vereine und Initiativen haben in den letzten Jahre erfolgreich im Sinne der Nachhaltigkeit gearbeitet. Durch ihr Beispiel machen sie deutlich, wie nachhaltiges Wirtschaften funktionieren kann.

Als Referenten und Aussteller vermitteln sie Interessierten direkt, was nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, wie es erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden kann.
Ihre konkreten Vorschläge sollen Anreize für andere sein, selbst mit nachhaltigem Wirtschaften zu beginnen. Die Veranstaltung BEST PRACTICE spricht all jene
Menschen an, die sich für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Mobilität, Fairen Handel, Nachhaltiges Wirtschaften, Regionalität und Bürgerbeteiligung interessieren.

Das detaillierte Programm des Best-Practice-Tages entnehmen Sie dem Veranstaltungsflyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

Downloads zum Artikel

BestPractice_Grafing.pdf308 K


Veranstaltungsort
Kirchseeon, Berufsförderungswerk Kirchseeon, Moosacher Straße 31


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Bund Naturschutz, Kreisgruppe Ebersberg

Kreisbildungswerk Ebersberg

VHS Grafing/Ebersberg/Kirchseeon/Markt Schwaben


Art der Veranstaltung
Ausstellung/Vorträge/Podiumsdiskussion



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

04.11.2013 - 19:30

Intelligent wachsen - Vom Aufbruch in eine ökologische Moderne

 

Alle Welt ruft nach Wachstum – trotz der ökologischen Warnsignale durch Klimaveränderung, Wasserkrise und Verknappung fruchtbarer Böden. Führt das in eine Sackgasse, wie der Club of Rome bereits 1972 vorhergesagt hat?  Oder gibt es einen dritten Weg: den Aufbruch in die ökologische Moderne mit einer radikalen Umstellung von Energie, Verkehr, Städtebau, mit hocheffizienten Technologien und intelligenten Stoffkreisläufen. Ist so Wohlstand für künftig neun Milliarden Menschen bei gleichzeitiger Schonung natürlicher Ressourcen möglich? Lassen sich so ökologische Herausforderung der Zukunft bewältigen bei gleichzeitigem stürmischen Wachstum der Länder des Südens?

Das Referat von Ralf Fücks gab einen prägnanten Überblick über den Inhalt seines Buchs und die darin begründete Forderung nach einem ressourcenschonenden, auf umfangreichen technischen Innovationen beruhenden Wirtschaftswachstum. Wobei er sehr deutlich machte, dass nicht so sehr das – schon wegen der weltweiten Bevölkerungszunahme unvermeidliche - Wachstum von entscheidender Bedeutung sei, sondern die notwendige Entkoppelung von Naturverbrauch und Güterproduktion. Nur wenn dies gelinge, könne eine umweltverträgliche Zukunft der Menschheit gesichert werden. Laut Fücks geht es also nicht so sehr um ein "Mehr", sondern vielmehr um ein "Anders und Besser".

Der Kommentar von Karlheinz Ruckriegel war insofern eher eine Ergänzung aus anderer Perspektive (nämlich der der Glücksforschung) als eine Kritik an den Thesen von Ralf Fücks. Denn dass Wachstum kein Selbstzweck ist, Wohlstand nicht mit Konsum gleichzusetzen ist und höheres Einkommen nicht zu mehr "Glück" führt: In diesen Erkenntnissen der Glücksforschung sah auch Ralf Fücks keinen Widerspruch zu den eigenen Thesen.

Volles Haus im "eckstein": Rund 60 Interessierte folgten den Ausführungen von Ralf Fücks.

ReferentInnen

Ralf Fücks
Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Autor von "Intelligent wachsen. Die grüne Revolution"

Kommentar:

 
Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel
Professur für Volkswirtschaftslehre, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Moderation:

Willy Stöhr
Leiter der Evangelischen Stadtakademie Nürnberg

Veranstaltungsort
Nürnberg


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag & Diskussion



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

17.10.2013 - 19:00

Alles ist möglich, aber nichts geht mehr

Über die Grenzen von Beschleunigung und Mobilität

Modern sein, bedeutet: in Bewegung zu sein. Seit dem 18. Jahrhundert gilt Beweglichkeit als Inbegriff von Fortschritt, Glück und Freiheit.

Flexibilität und Mobilität sind jedoch mittlerweile Selbstzweck und Zwang: Immer schneller muss immer mehr in der materiellen, sozialen und geistigen Welt in Bewegung gesetzt werden – nur um den Status quo zu erhalten. Eine Steigerungslogik, die im „rasenden Stillstand“ (Virilio) endet.

Wie viel Mobilität verträgt unsere Gesellschaft?

Und wie viel (innere) Stabilität braucht Mobilität, um sinnvoll und nicht selbstzerstörerisch zu sein?

ReferentInnen

Prof. Dr. Hartmut Rosa
Soziologe, Universität Jena

Moderation:
Dr. Manuel Schneider
oekom e.V. 

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
5,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Oekom-Verein


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

11.10.2013 - 17:00 bis 12.10.2013 - 19:00

Auf dem roten Teppich. Eine exklusive Einladung für alle

Ein Workshop zwischen Street Art, Performance- und Aktionskunst

In unserer Gesellschaft driften Lebenswirklichkeiten, soziale Chancen und Zukunftsaussichten auseinander: Wohnen wird in Städten immer teurer, Parks weichen Einkaufszentren, öffentliche Plätze werden überwacht und reglementiert, Obdachlose werden aus Innenstädten vertrieben, manche Menschen sind von der Mitbestimmung an politischen Prozessen in ihrer Stadt ausgeschlossen.

Eine Antwort auf die realen Ungerechtigkeiten ist Inklusion. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch als Individuum so akzeptiert wird, wie er ist, und es jedem Menschen in vollem Umfang möglich ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dafür müssen strukturelle Barrieren abgebaut und der Zusammenhalt in unserer vielfältigen Gesellschaft gestärkt werden. Denn Exklusion, also der Ausschluss von der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, hat viele Gesichter und fängt nicht erst dort an, wo Treppenstufen die einzigen Aufstiegsmöglichkeiten sind, sondern schon viel, viel früher. Man muss nur genauer hinschauen.

Im Workshop "Auf dem roten Teppich" werden verschiedene gesellschaftliche Ausschlussformen zusammengetragen und künstlerische Darstellungsformen für die Überlegungen entwickelt. Es soll eine Intervention im städtischen Raum erarbeitet werden, die Elemente des Theaters, der Performance- und Aktionskunst und Street Art vereint und mit dem öffentlichen Raum und den Menschen, die sich darin bewegen, interagiert.

Zum Abschluss wird am Samstagabend in der Münchner Innenstadt ein großer roter Teppich als Bühne ausgerollt und Passant/inn/en darauf und daneben eingeladen, an den Erkenntnissen teilzuhaben.

Der Workshop dauert am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag von 10 bis 19 Uhr.

Eine Anmeldung (bis spätestens 4. Oktober) ist unbedingt erforderlich, da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist!

ReferentInnen

Sinje Kuhn
Diplomierte Kulturwissenschaftlerin, arbeitet als Theaterpädagogin, Dramaturgin und Darstellerin in verschiedenen Arbeitszusammenhängen in der Freien Szene (Theater Karo 8, Theater Kormoran) und am Stadt- und Staatstheater (Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden, Stadttheater Göttingen). Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich Theater für und mit Kindern und Jugendlichen.

Martin Zepter
Diplomierter Kulturwissenschaftler, arbeitet als Produzent, Regisseur, Dramaturg
und Kulturpädagoge im Freien Theater und in soziokulturellen Projekten. Er ist künstlerischer Leiter des Theater- und Performancekollektivs theatrale subversion (www.theatralesubversion.de), das von der Bundeskulturstiftung im Programm Doppelpass gefördert wird

Veranstaltungsort
München, Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Str 1


Kosten
10,- Euro (inkl. Getränke an beiden Tagen sowie Mittagessen am Samstag)


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Workshop



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

26.09.2013 bis 29.09.2013

Uranium Film Festival München

 

Das Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich der gesamten Atomkette gewidmet hat: Vom Uranbergbau bis zum Atommüll; von Hiroshima bis Falluja und Fukushima. Auch wenn Länder wie Österreich, Italien oder Deutschland aus der Atomenergie ausgestiegen sind oder aussteigen wollen, wird die Menschheit schon aufgrund des bereits produzierten radioaktiven Abfalls noch über Tausende von Jahren weiter mit radioaktiven Gefahren leben müssen. Zudem investieren andere Länder wie Brasilien, China, Frankreich, Südafrika und Indien weiter in Atomkraft und Uranbergbau. Ideologiefreie Aufklärung über Radioaktivität, Atomkraft und strahlendem Abfall sollte deshalb kontinuierlich fortgesetzt werden. Die Folgen der Atombombenabwürfe und Tausender von Atombombentests, die atomaren Unfälle wie Harrisburg 1978, Tschernobyl 1986 oder der radioaktive Unfall von Goiânia 1987 in Zentralbrasilien dürfen nicht vergessen werden. Das Medium Film ist eines der besten Mittel dazu.

Das Wissen um die Gefahren von Uran und anderen radioaktiven Elementen muss von Generation zu Generation weitergetragen werden. Radioaktivität ist unsichtbar, hat keinen Geruch und keinen Geschmack und doch können radioaktive Strahlen töten oder den genetischen Code verändern. Es gilt das Unsichtbare sichtbar, das geruchlose riechbar zu machen. Welches Instrument ist dafür besser geeignet als der Film? 

Insgesamt 44 Filme - Dokumentar-, Spiel-, Experimental- und Trickfilme, neue Komödien und Science Fiktion - hat das 2011 in Rio de Janeiro gegründete Uranium Film Festival für sein Debüt in München aus 14 Ländern ausgewählt: Australien, Brasilien, Deutschland, Estland, Indien, Italien, Israel, Iran, Japan, Rumänien, Russland, Schweden, der Ukraine und den USA. Filmemacher, Produzenten & Regisseure aus Deutschland, Italien, Japan, Russland und den USA werden dabei sein.

Einen ausführlichen Rückblick auf das Festivals können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Downloads zum Artikel

Uranium-Festival.pdf5.3 M


Empfohlene Weblinks

www.uraniumfilmfestival.org/index.php/de/

Veranstaltungsort
München


Partner

Uranium Film Festival

Nuclear Free Future Award

Heinrich-Böll-Stiftung

Stiftung Neue Energie, GLS Treuhand e.V.

Petra-Kelly-Stiftung

Istituto Italiano di Cultura

Deutsch-Brasilianischer Kulturverein e.V.

DENKmal-Film Verhaag GmbH


Art der Veranstaltung
Film-Festival



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

10.07.2013 - 18:00 bis 22:00

Mehr Zeit für alle!

Neue Arbeitszeitmodelle

Ladies Lunch

Viele Frauen würden gerne mehr arbeiten, viele Männer - vor allem Väter - würden gerne weniger arbeiten. Aber das vorherrschende Modell von Vollzeit und Teilzeit wird beiden nicht gerecht. Zumal sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch mehr Flexibilität wünschen: Die Arbeitszeit für einige Monate reduzieren, dann wieder mehr arbeiten oder auch eine mehrmonatige Auszeit.

Prof. Jutta Allmendinger, eine der einflussreichsten Soziologinnen Deutschlands, hat es nun auf den Punkt gebracht: "32 Stunden sind genug!" Sie plädiert für eine Umverteilung von Arbeit hin zu einer sogenannten "kleinen Vollzeit". Über die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit sollen die Einzelnen auf eine Wochenarbeitszeit von 32 Stunden kommen.

Jutta Allmendinger stellt im Gespräch mit Margarete Bause, der Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen, ihre Idee der kleinen Vollzeit vor. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diskutieren, wie diese grundsätzliche Änderung der deutschen Arbeitskultur vonstatten gehen kann.

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

ReferentInnen


Prof. Jutta Allmendinger Ph.D.

Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin 


Margarete Bause

Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen für die Landtagswahl

 

Begrüßung
Theresa Schopper
MdL, Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen in Bayern

Moderation
Silke Rapp

Veranstaltungsort
München, Der Pschorr, Viktualienmarkt 15, Theresiensaal


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erforderlich!


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

22.06.2013 bis 25.06.2013

Alternativen mitgestalten!

Workshop und Podiumsdiskussion zur Gemeinwohlökonomie

Gibt es Alternativen zu Gewinnstreben und Konkurrenz?

Kann man das System mitgestalten?

JA!

Es ist Zeit, den Status Quo unseres Wirtschaftssystems zu hinterfragen!

Das Konzept der "Gemeinwohlökonomie" wendet sich an alle, die Lust haben,  selbst zu gestalten zu diskutieren, quer zu denken und neuen Input zu bekommen?

Workshop: "Alternatives Wirtschaften"

Bastel dir deine eigene Wirtschaftsalternative!

Termin: Samstag, 22.06.2013
10-17 Uhr

Podiumsdiskussion  zur Gemeinwohlökonomie

Termin: Dienstag, 25. Juni 2013
Beginn: 20 Uhr

mit:

Christian Felber, Initiator der „Gemeinwohlökonomie“, und ProfessorInnen der Universität Passau und UnternehmerInnen, die bereits nach der „Gemeinwohlökonomie“ bilanzieren.

Ort: Universität Passau, IM Hörsaal 11
Eintritt: frei

Downloads zum Artikel

Flyer_GWOE.pdf1.6 M


Empfohlene Weblinks

www.lupe-ev.de

Veranstaltungsort
Passau


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Lupe e.V.

Universität Passau

Gemeinwohl e.V.

Bücher Pustet


Art der Veranstaltung
Workshop und Podiumsdiskussion



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

04.06.2013

Tiere als Nahrungsmittel: Daten – Fakten – Konsequenzen – Maßnahmen

 

Die industrielle Fleischproduktion hat massive Konsequenzen für Tiere, Umwelt, internationale Ernährungssicherheit und nicht zuletzt für die Gesundheit der Konsument/inn/en. Inzwischen regt sich gegen die Massentierhaltung verstärkt Widerstand. Mit dem „Fleischatlas“ haben die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) eine Publikation vorgelegt, die anschaulich über Fleischproduktion und Fleischkonsum informiert und Argumente für einen verantwortungsvollen Konsum liefert.

Dr. Christine Chemnitz, Referentin für internationale Agrarpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung, stellte die Kernaussagen der Publikation vor. Ihre Präsentation können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Obwohl 2012 der Fleischkonsum erstmals leicht zurückgegangen sei, müsse es weiterhin Ziel sein, dass hierzulande weniger Fleisch gegessen werde. Dafür gibt es viele Gründe: die immensen Futtermittelimporte (Deutschland braucht importiertes Futter in einer Größenordnung wie die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche!), die absolut nicht artgerechte Tierhaltung, die Zerstörung lokaler Märkte z.B. in Afrika durch billige Geflügelteil-Exporte dorthin. 

Stefan Kreppold, Biobauer und AbL-Sprecher in Bayrisch Schwaben, machte deutlich, dass seitens der Landwirte nichts gegen eine deutliche Verringerung des Fleischkonsums spreche, sondern diese im Gegenteil dazu führen würde, dass die Tiere artgerecht und mit einheimischen Futter gehalten werden könnten. Eine solche Reduzierung würde allen helfen: den Tieren, den Verbrauchern, die qualitätsvolleres Fleisch essen könnten, und nicht zuletzt den Bauern, die für solches Fleisch höhere Erträge erzielen könnten.

Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und Slow Food-Vorstandsmitglied, machte auf die schädlichen Folgen eines „präventiven“ Antibiotika-Einsatzes in der Tierzucht aufmerksam. Diese dienen nur der Leistungssteigerung und führen zu Resistenzen. Er machte klar: "Der Verbraucher allein wird's nicht richten können, wir brauchen eine Veränderung der staatlichen Rahmenbedingungen." 

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass die Politik verstärkte Anstrengungen unternehmen müsse, um Veränderungen des verbraucherverhaltens zu flankieren. Aufklärung und Information stehen dabei im Vordergrund - und zwar ohne Moralisieren und Verzichtappelle. Außerdem müssten alle Investitionsbeihilfen für Massentierhaltung gestrichen werden. Beihilfen dürfe es nur für eine Landwirtschaft geben, die auf Natur und Lebewesen rücksicht nimmt. Den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Fleischprodukte hielten alle für schädlich. Und die Tierhaltung müsse unbedingt daran gekoppelt werden, das die Futtermittel auf den eigenen Flächen erzeugt werden könnten.

Ausführliche Berichte über unsere Veranstaltung sind auch in den örtlichen Medien erschienen:

Empfohlene Weblinks

www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-fleischatlas-globale-zusammenhaenge-fleischkonsum-16386.html

ReferentInnen

Dr. Christine Chemnitz
Agrarwissenschaftlerin, Heinrich Böll Stiftung, Referentin für internationale Agrarpolitik

Dr. med. vet. Rupert Ebner
Tierarzt, Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland e.V., Landtagskandidat von Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Stefan Kreppold
Biobauer, Sprecher der Regionalgruppe Bayerisch Schwaben der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Veranstaltungsort
Pfaffenhofen a.d. Ilm



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

27.05.2013 - 10:15 bis 29.05.2013 - 18:00

Zukunftsfähige Kommunen

Modelle - Projekte - Perspektiven

Eine Bildungsreise durch Franken

Vor Ort, in den Kommunen, entscheidet sich, ob der Weg in die Zukunft "regenerativ", "nachhaltig" sein wird. Das gilt nicht nur für den Energie- und Ressourcenverbrauch, sondern auch für den Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Unsere Exkursion führte uns auf eine Entdeckungsreise durch Franken, auch und gerade in Regionen, die durch den ökonomischen und demografischen Strukturwandel besonders stark betroffen sind. Dort versuchen Kommunen, mit Ideenreichtum und Eigeninitiative, den Weg in ihre regenerative Zukunft zu finden. Unser Bildungsreise zeigte anhand von konkreten Projekten und Initiativen, wie dies konkret aussehen kann.

Gertrud Leumer, Dipl.-Ing. Landespflege und Gärtnerin in sechster Generation, erläuterte das vom Bundesbauministerium geförderte Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“ in Bamberg, das rund um die Landesgartenschau 2012 entstand und noch bis 2013 läuft. Die innerstädtischen Gärtnerflächen sind substanzieller Teil des Weltkulturerbes und haben eine jahrhundertealte Tradition. Allerdings existieren heute von ehemals 400 Gärtnerbetrieben nur noch 40. Mit dem Projekt sollte der Niedergang gestoppt und neue Perspektiven für die Erwerbsgärtnerei aufgezeigt werden. Das heißt: Urbanes Gärtnern heißt in Bamberg im Gegensatz zu anderen Städten, in denen es eher um Freizeitgärten, interkulturelle Gärten und Subsistenzwirtschaft geht, vor allem Erhaltung und Stärkung des Erwerbsgartenbaus.

Gertrud Leumer wies noch auf eine Besonderheit hin: die Wiederbelebung des Süßholzanbaus, das in Bamberg einmal das wichtigste Anbauprodukt gewesen, aber völlig in Vergessenheit geraten war. Das inzwischen verschollene Wissen um dieses gewächs (Grundprodukt für die Lakritzherstellung, aber auch als Heilmittel wichtig) muss mühsam wieder erworben werden. Die Bamberger Süßholzgesellschaft widmet sich diesem Projekt mit Ausdauer und Engagement.

Kontakt:
Gertrud Leumer
Kräutergärtnerei Mussärol
Nürnberger Str. 86
96050 Bamberg
Tel.: 0951/22023
E-Mail: info@biokraeuter.info
Internet: http://www.biokraeuter.info/

Weitere Informationen: 

Bamberger Süßholzgesellschaft: http://www.bamberger-suessholz.de/
Gärtnerstadt Bamberg: http://www.gaertnerstadt-bamberg.de
Diana Büttner: Die Bamberger Gärtnerstadt und das Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“. local land & soil news no.44/45 I/13 (PDF-Datei!)
Plan „Ein Spaziergang durch die Gärtnerstadt“ (PDF-Datei!)
Gärtner- und Häckermuseum: http://www.ghm-bamberg.de
Martin Rasper: Vom Gärtnern in der Stadt. Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt, München 2012
Christa Müller (Hrsg.): Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, München 2011
Stephanie Bock/Ajo Hinzen/Jens Libbe/Thomas Preuß/André Simon/Daniel Zwicker-Schwarm: Urbanes Landmanagement in Stadt und Region. Urbane Landwirtschaft, urbanes Gärtners und Agrobusiness. Difu-Impulse 2/2013. Berlin 2013
Christa Müller: Die grüne Guerilla - Über eine politische Avantgarde. eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 16/2012 (PDF-Datei!)

In Mitwitz im Frankenwald standen die Anstrengungen von etlichen Gemeinden im Landkreis Kronach im Mittelpunkt, sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu versorgen.  Die TN besichtigten eine hochmoderne Biogas-Anlage und ein Hackschnitzelheizwerk (technische Details zu den Anlagen: hier!), das von einer Energiegenossenschaft betrieben wird. Dies ist das bisher größte Projekt im Rahmen der "Energievision Frankenwald". Rund 120 Liegenschaften sind das vom Heizwerk gespeisten Nahwärmenetz angeschlossen. Martin Kastner, der Leiter des Projekts "Bioenergiegemeinden im Frankenwald", erläuterte, dass sich in der Potentialanalyse eine Versorgung zu 100% aus erneuerbaren energien als durchaus realistisches Ziel erwiesen habe. Das durch LEADER-Mittel finanzierte Projekt hat das Ziel, regionale Wertschöpfung und Unabhängigkeit von Öl-Multis zu gewährleisten und eine sichere und zukunftsweisende Energieversorgung in Bürgerhand zu gewährleisten, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt.

Kontakt:
Martin Kastner
Energievision Frankenwald e.V.
Am Kehlgraben 76
96317 Kronach
Tel.: 09261 – 6640840
E-Mail: kastner@energie-frankenwald.de
Internet:  http://www.energie-frankenwald.de/

Weitere Informationen:
Projekt „Bioenergiedörfer im Frankenwald“ (LEADER-Projekt): http://www.energie-frankenwald.de/bioenergiedoerfer-frankenwald.html
Projektbroschüre: http://www.energie-frankenwald.de/downloads/Bioenergiegemeinden%20im%20Frankenwald_small.pdf

Die Umsetzung der Energiewende stand auch in Haßfurt im Zentrum, wo die Stadtwerke in geradezu vorbildlicher Weise die Versorgung mit erneuerbaren Energien vorantreiben. Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerke, erläuterte in eindrucksvoller Weise, den bisherigen Weg und die Perspektiven der Stadtwerk-Politik, der den Unternehmenserfolg und die ökologische Orientierung der Stadtwerke gleichermaßen garantieren soll. Vorbildlich ist vor allem die Arbeit im Strombereich. Als erstes Stadtwerk in Deutschland hat es flächendeckend im gesamten Versorgungsgebiet den Einbau von intelligenten Stromzählern vorgenommen. Der Energieverbrauch der Kunden wurde somit transparent. Im eigens dafür eingerichteten Webportal kann nachvollzogen werden, wie sich der Stromverbrauch verändert, sobald beispielsweise Haushaltsgeräte durch energieeffiziente ersetzt werden. Auch günstige Stromtarife oder Schwachlastzeiten lassen sich so effektiver nutzen. Die Integration der erneuerbaren Energien geht auch in Zukunft zeitnah weiter: Bis 2015 soll der Strombedarf vollständig auf Basis regenerativer Energien sichergestellt werden. Die Hälfte wird durch Windenergie, gut ein Drittel durch Biogas und 20 Prozent mit Photovoltaik erzeugt werden. Ein wegweisendes Projekt ist das geplante Power to Gas-Vorhaben. Die Idee dahinter ist, mit Hilfe von regenerativem Überschussstrom Wasser durch Elektrolyse in Wasserstoff oder in einem weiteren Schritt in Methan umzuwandeln und zu speichern, um Fluktuationen in der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien ausgleichen zu können.

Kontakt:
Norbert Zösch
Geschäftsführer
Stadtwerk Haßfurt 
Augsfelder Straße 6
97437 Haßfurt
Telefon 09521/9494-0
E-Mail: kontakt@stwhas.de 
Internet: http://www.stadtwerkhassfurt.de/ 

Weitere Informationen:
Deutsche Umwelthilfe: Stadtwerke als Vorreiter der Energiewende. Gewinner und gute Beispiele des Wettbewerbs. Radolfzell 2013 (PDF-Datei)

 

Antje Angles, Betreuungs- und Versorgungsmanagerin, und Bürgermeister Klaus Löffler informierten über die Bemühungen der kleinen Frankenwaldgemeinde Steinbach am Wald, sich in einer strukturell benachteiligten Region gegen die Folgen des demografischen Wandels zu wappnen und Lebensqualität für alle Generationen zu gewährleisten. Kernstück des Konzepts ist eine flexible Kinderbetreuung, die für die Zeit von 6 bis 22 Uhr gewährleistet wird. So ist es auch für Alleinerziehende und für Paare, bei denen beide Partner berufstätig sind, möglich, Kinder aufzuziehen. Das ist in einer Region, die von Bevölkerungsverlusten stark betroffen ist, besonders wichtig. Gerade in Steinbach am Wald ist dieser Faktor von enormer Bedeutung, weil die Industriebetriebe vor Ort Schichtbetrieb haben und von ihren Beschäftigten große Flexibilität fordern. Da diese Kinderbetreuungszeiten die im KiTa-gesetz vorgesehenen Zeiten weit überschreiten, hat die Gemeinde eine Finanzierung aus mehreren Quellen umgesetzt. Vor 7 Uhr greift die tagespflege, für die Zeit nach 16 Uhr wurde ein eigenständiger Verein gegründet, zu dessen Finanzierung auch die örtlichen Industriebetriebe beitragen.

Steinbach – das berichteten Angles und Löffler voller Stolz – konnte auf diese Weise eine Trendwende in der Bevölkerungsentwicklung einleiten. Das Betreuungssystem hat sich als „Stoppschild gegen den demografischen Wandel“ erwiesen. Die geschaffenen Betreuungsstrukturen vom Kleinkind bis ins hohe Alter gewährleisten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Familienfreundlichkeit erweist sich somit als „harter Standortfaktor“.

Kontakt:
Antje Angles
Betreuungs-Versorgungsmanagement
96361 Steinbach am Wald
Tel.: 09261/6072-66
E-Mail: info@lebensqualitaet-fuer-generationen.net
Internet: http://www.lebensqualitaet-fuer-generationen.net/

Weitere Informationen:

Faltblatt „Lebensqualität für Generationen“ (PDF-Datei!)
Lokales Bündnis für Familie in Steinbach am Wald 

TV-Beiträge über das Projekt:
http://www.tvo.de/mediathek/tag/steinbach-am-wald/#.UZy7Fj6o234
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/steinbach-familien-buendnis100.html
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/geld-und-leben/Kinderbetreuung-114.html?time=58.701
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/geld-und-leben/rueckblick/kinder-betreuung-familie-100.html 

 

Ebenfalls im Bereich der Sozialpolitik angesiedelt waren die Projekte, die in Aschaffenburg besichtigt wurden.  Interessant war das gemeinschaftliche Wohnprojekt WiGe, das gemeinsam mit der Aschaffenburger Stadtbau GmbH in einem generalsanierten Konversionsgebäude realisiert wurde und von einem eingetragenen Verein getragen wird. Anne Abb (Foto unten links) erläuterte Entstehung und Entwicklung des Projekts und beantwortete zahlreiche interessierte Fragen nach den internen Regeln des Zusammenlebens. So hat der verein ein Erstbelegungsrecht für frei werdende Mietwohnungen, alle relevanten Fragen werden in einer alle vier Wochen stattfindenden Hausgemeinschaftssitzung besprochen. Gegenwärtig wohnen im haus 43 bewohner/innen jeden Alters, darunter auch 11 Kinder. Die Miete beträgt derzeit 6,15 Euro (kalt). Darin inbegriffen sind auch die Kosten für die Gemeinschafteinrichtungen. Dazu gehören auch ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche (für Versammlungen, Feste etc.) sowie eine Gästewohnung, die bei Bedarf gegen Entgelt belegt werden kann.

Kontakt:
Anne Abb/Manfred Jendt
Wohnen in Gemeinschaft – WiGe e.V.
Spessartstr. 17
63743 Aschaffenburg
Tel.: 01520-3169066
E-Mail: info@wige-ab.de  
Internet: http://www.stadtbau-aschaffenburg.de/30 und http://www.wige-ab.de/

Annerose Baumann vom Mehrgenerationenhaus und Mütter- und Familienzentrum (MUH-MütZe) gab einen Überblick über die umfangreichen Aktivitäten dieses vornehmlich auf ehrenamtlicher Arbeit beruhenden Zentrums und wies auch die stets prekäre finanzielle Grundlage solcher Projekte hin. Die Finanzierung speist sich aus ganz unterschiedlichen Töpfen und ist oft befristet und damit auch unsicher. MütZe bietet offene Angebote von ehrenamtlichem Personal, die oft als "Testballon" gestartet werden und sich dann zu regelmäßigen Angeboten entwickeln. Die derzeit 45 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen leisten über 5.200 Stunden im Jahr, die mit 4 Euro Aufwandsentschädigung pro Stunde "vergütet" werden. 

Kontakt:
Annerose Baumann
MGH/MütZe e.V.
Sandgasse 1
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/29876
E-Mail: info@mgh-muetze.de  
Internet: http://mgh-muetze.de/ 

 

Fragen der Stadtentwicklung standen im Mittelpunkt der Projekte in Würzburg und Ochsenfurt. In Würzburg wurde das derzeit nicht mehr genutzte Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks der US-Army besichtigt. Dort findet 2018 die Landesgartenschau statt und der Rest des Geländes wird zu einem neuen Würzburger Stadtteil vorwiegend mit Wohnbebauung, aber auch mit nicht störendem Gewerbe und Gemeinbedarfseinrichtungen entwickelt. Tobias Pommerening vom Fachbereich Planen – Konversion der Stadt Würzburg gab einen sehr interessanten Einblick in die Planungen. Die Reisegruppe war die allererste, die dieses Gelände überhaupt besichtigen durfte. Die prognostizierten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 130 Mio. Euro für die Stadt Würzburg, die das Projekt im Rahmen des städtischen Haushalts abwickelt. Das Gelände konnte in seiner Gesamtheit (außer einem Teil, den der Freistaat Bayern für die Entwicklung der Würzburger Universität bereits erworben hatte) von der bundeseigenen BIMA gekauft werden - nicht zuletzt weil die Stadt Würzburg mit der Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme nach BauGB "gedroht" hatte. Von den über 100 Gebäuden sollen voraussichtlich 16 erhalten werden, darunter der ehemalige Tower, die Sporthalle, das Theater und einige gut erhaltene ehemalige Mannschaftsgebäude. Das Gelände ist schon jetzt gut durchgrünt, vor allem der alte Baumbestand soll erhalten bleiben. Dagegen muss die Infrastruktur (Stromnetz, Abwasserkanäle etc.) komplett erneuert werden. Das Gebiet wird neu strukturiert, dabei wird auch das jetzt noch völlig überdimensionierte Straßennetz (inkl. Parkierungsanlagen) neu angelegt.

Kontakt:
Tobias Pommerening
Fachabteilung Stadtentwicklung
E-Mail: konversion@stadt.wuerzburg.de 

Weitere Informationen:
Rahmenplan Hubland: http://www.wuerzburg.de/de/themen/bauen-wohnen/stadtentwicklung/konversionverfahrenleightonbarracks/integriertesstadtentwicklungskonzeptisek/rahmenplanbeschlossen/m_41654_dl
Konversion Hubland Würzburg: …vom Abzug zum Einzug …: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Bebauungsplanung/Staedtebauliche_Entwicklungsmassnahme/Fachtagung/06_Baumgart_Wuerzburg_vom_Abzug_zum_Eingzug_2013_2_26.pdf

 

In Ochsenfurt ging es zum Abschluss der Reise um die Verkehrspolitik, die auch dort eines der umstrittensten kommunalen Themen darstellt. Die Verkehrsberuhigung in der historischen Altstadt wurde mittels eines „Shared Space“, also der gleichberechtigten Nutzung des Straßenraums durch alle Verkehrsteilnehmer, durchgeführt. Dies hat zu einer deutlichen Abnahme und einer ebenso deutlichen Verlangsamung des Kfz-Verkehrs geführt, das Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsarten erscheint nach dem Augenschein der Gruppe relativ unproblematisch. Ein Planungsfehler ist jedoch offensichtlich: Für sehbehinderte Menschen ist der Bereich nur schwer begehbear, da Orientierungsmarkierungen völlig fehlen. Und auch die im Kernbereich existierenden Parkflächen sind - auch wenn es nur relativ wenige sind - sind mit dem Shared Space-Prinzip eigentlich nicht vereinbar. Dennoch ist auch diese Lösung umstritten: Die Grünen vor Ort wie der Stadtrat Peter Liczewski, der die langwierige Entstehung des Projekts erläuterte, hätte zumindest für einen Teil der Innenstadt eine echte Fußgängerzone favorisiert, während manche Geschäftsleute schon der Shared Space zu weitgehend ist. "Ein Weg, der alle glücklich macht, ist kaum machbar", war Liczewskis pragmatisches Fazit.

Kontakt:
Peter Liczewski
St. Thekla-Weg 7
97199 Ochsenfurt
Tel.:  09331/89552
E-Mail: peterli@gmx.de 

Weitere Informationen:
Kurzdokumentation der Innenstadtsanierung in Ochsenfurt: https://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/bauen/themen/demographie/kurzdoku/ochsenfurt_20111031.pdf

Netzwerk Shared Space

 

ReferentInnen

Reiseleitung:

Peter Gack
Geschäftsführer, GRIBS-Kommunalbüro, Stadtrat in Bamberg

Dr. Gerd Rudel
Bildungsreferent, Petra-Kelly-Stiftung

Karin Zieg
Mitarbeiterin, GRIBS-Kommunalbüro

Veranstaltungsort
Bamberg - Mitwitz - Steinbach am Wald - Haßfurt - Würzburg - Aschaffenburg - Ochsenfurt


Partner

GRIBS-Bildungswerk e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise



Link zur Bildergalerie


Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

11.05.2013

Gutes Leben in Stadt und Land

Handlungsfelder für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik

Tagung im Rahmen des 27. kommunalpolitischen GRIBS-Kongresses

Wie “gut” die Menschen leben können, entscheidet sich nicht zuletzt “vor Ort”, in den Kommunen. Die Kommunalpolitik ist in vielen Handlungsfeldern gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen bereitzustellen. Wie dies aussehen kann und wie auch unter schwierigen finanziellen Vorzeichen nachhaltige Strukturen geschaffen werden können, haben wir im Rahmen unserer Tagung ausführlich diskutiert.  

Benedikt Bisping, Erster Bürgermeister in Lauf seit 2008, gab einen Einblick in den Alltag eines hauptamtlichen Bürgermeisters und erläuterte in diesem Zusammenhang einige der wesentlichen Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales und Ökologie, die während seiner bisherigen Amtszeit umgesetzt worden sind. Er betonte dabei, dass sich sein Wirken immer in einem Spannungsfeld zwischen den artikulierten Partikularinteressen und dem Allgemeinwohl der Gesamtgemeinde bewege. Hier gelte es, immer wieder einen Interessenausgleich zu finden und auch Kompromisse zu schließen. Der persönliche Wahlspruch, von dem sich der grüne Bürger dabei leiten lässt, ist von Hermann Hesse und lautet: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Politisch besonders wichtig waren und sind Bisping die Themen Bildung und kinderfreundliche Stadt. Die Schaffung von Ganztagesbetreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche stehen dabei im Mittelpunkt. Wie enorm dabei der Bedarf ist, zeigt die Tatsache, dass an einer Schule in Lauf mit hohem Migrationsanteil 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen solchen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen möchten.

In Sachen Gewerbeansiedlungspolitik wies Bisping auf die nach wie vor bedeutende und in Zukunft vielleicht noch größere werdende Rolle der Gewerbesteuer für die kommunalen Finanzen hin. Deshalb müssten Gewerbeansiedlungen weiter möglich sein. Im Sinne des Flächensparens müssten dabei auch mehrstöckige Gewerbebauten in den Blick genommen werden. Für die Siedlungsentwicklung insgesamt muss das potenzielle Leerstandsrisiko bei Einfamilienhäusern in den nächsten Jahrzehnten und die Möglichkeit von Nachverdichtungen einbezogen werden. Für die Stadtentwicklung insgesamt will Lauf einen ökologisch-sozialen Nachhaltigkeitsindex anwenden, der gemeinsam mit der Ev. Stiftungsfachhochschule in Nürnberg entwickelt wird. Ganz wichtig als Standortfaktor ist laut Bisping auch das kulturelle Angebot vor Ort.

Benedikt Bisping
Erster Bürgermeister, Lauf a. d. Pegnitz
E-Mail: buergermeister@stadt.lauf.de
Internet: http://www.benedikt-bisping.de/

Weiterführende Links:
Rede beim Neujahrsempfang 2013 
Laufer Klimaschutzprogramm

Dr. Michael Kopatz gab in seinem Vortrag einen umfassenden Überblick Herausforderungen und Perspektiven einer Kommunalpolitik in der „Postwachstumsökonomie“.  Dabei wurde deutlich, dass die Wachstumstriebkräfte nach wie vor  zu stark sind, um eine wirklich nachhaltige Entwicklung in den Kommunen (und nicht nur dort) zu erreichen. Während nämlich der gegenwärtige durchschnittlich Lebensstil in Deutschland 10 t CO2 pro Jahr produziere, wäre eigentlich eine Senkung auf 1,5 t notwendig, um dieses Ziel zu erreichen. Die Hoffnung, dieses Ziel allein durch technologische Innovationen erreichen zu können, nannte Kopatz illusorisch. Er führte zahlreiche Beispiele dafür an, dass der sog. „Rebound-Effekt“ die durch neue Technologien erreichten Einspareffekte wieder zunichte gemacht hat: Autos sind zwar spürbar sparsamer im Spritverbrauch geworden, dafür aber um so schwerer, was die Einsparungseffekte „wettgemacht“ hat. Der Raumwärmebedarf wird durch energetische Sanierungen zwar pro Quadratmeter spürbar gesenkt, dafür steigt aber die Wohnfläche pro Kopf. Kopatz forderte deshalb energische Eingriffe der Politik, die genaue rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Höchstgewicht für Autos, maximaler Wohnflächenbedarf) setzen solle, um solche Entwicklungen in Zukunft auszuschließen (bis hin zu einem Verbot von SUV, die nicht für berufliche Zwecke notwendig sind…). Solche definierten Rahmenbedingungen seien notwendig, damit sich individuelles Verhalten langfristig ändern könne.

Kopatz bezeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Kennzahl, die nicht geeignet sei, um eine nachhaltige Entwicklung zu beurteilen: „Die Lebenszufriedenheit der Menschen ist nicht abhängig vom Wachstum des BIP“, betonte er.  Kopatz forderte deshalb eine „Glückspolitik“. Diese müsse auf eine spürbare Reduktion der gegenwärtigen sozialen Ungleichheit ebenso abzielen wie auf eine zinslose Wirtschaft. Regionalgeld-Währungen und Tauschringe seien in diesem Zusammenhang keinesfalls unbedeutende „Spielwiesen“, sondern müssten als zukunftsweisende Entwicklungen angesehen werden. Regionalwirtschaft, funktionierende Nahversorgung und subsistenzwirtschaftliche Ansätze seien ebenfalls wichtig und zu fördern. Konjunktur- und Förderprogramme müssten strikt auf umweltverträgliche Produkte beschränkt werden. Als ein wesentliches Element bezeichnete Kopatz auch eine Reduzierung der Arbeitszeit auf ca. 30 Wochenstunden, um die vorhandene Arbeit gerecht zu verteilen.

Dass die Kommunen in vielerlei Punkten mit ihrer Politik großen Einfluss auf eine Weichenstellung in Richtung Nachhaltigkeit haben, wurde immer wieder deutlich. So ist z.B. die Infrastrukturpolitik im Verkehrsbereich ungeheuer wichtig, um das konkrete Verkehrsverhalten zu fördern. Ein Blick nach Kopenhagen zeigt sehr eindrucksvoll, wie der Radverkehr gefördert werden kann und dies sich in immensen Radverkehrsanteilen an der Gesamtmobilität niederschlägt.

Dr. Michael Kopatz
Wiss. Mitarbeiter, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
Döppersberg 19
42103 Wuppertal
Tel.: 0202/2492 – 148
Heimbüro: 0541/ 6689414
Mobil: 0152-29864966
E-Mail: michael.kopatz@wupperinst.org
Internet: http://wupperinst.org/kontakt/details/wi/c/s/cd/60/

Weiterführende Links:
Denkwerk Zukunft: Lebenswerte Städte unter Bedingungen sinkenden materiellen Wohlstands Herausforderungen und Maßnahmen. Bonn 2012 (PDF-Datei)
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Zukunftsfähiges Hamburg. Zeit zum Handeln. München/Hamburg 2010 (PDF-Datei)
Michael Kopatz: Arbeit, Glück und Nachhaltigkeit. Warum kürzere Arbeitszeiten Wohlbefinden, Gesundheit, Klimaschutz und Ressourcengerechtigkeit fördern. Impulse zur WachstumsWende Nr. 3 (Februar 2012) (PDF-Datei)
Michael Kopatz, Markus Spitzer, Anja Christanell: Energiearmut. Stand der Forschung, nationale Programme und regionale Modellprojekte in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Wuppertal Paper Nr. 184 (Oktober 2010) (PDF-Datei)

Workshop A1: Kommunale Bildungslandschaften

Präsentation von Anja Skrypek als PDF-Datei

Anja Skrypek
Dipl.-Soziologin
Landratsamt Mühldorf a. Inn
Töginger Straße 18
84453 Mühldorf a. Inn
08631/699-552
E-Mail: anja.skrypek@lra-mue.de

Präsentation von Lutz Tokumaru als PDF-Datei

Lutz Tokumaru
Bildungskoordinator Bildungs- und Projektmanagement Kaufbeuren "Lernen vor Ort"
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341/437817
E-Mail: lutz.tokumaru@kaufbeuren.de
Internet: http://www.kaufbeuren-aktiv.de

Weiterführende Literatur und Links:
Anika Duveneck/Sybille Volkholz: Kommunale Bildungslandschaften. Heinrich-Böll-Stiftung. Berlin 2011 (PDF-Datei) 
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (Hrsg.): Wie geht`s zur Bildungslandschaft? Die wichtigsten Schritte und Tipps. Seelze 2012 
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (Hrsg.): Bildungslandschaften zwischen den Meeren. Bildung gemeinsam verantworten! Ein Programm - Drei Kommunen - Drei Antworten. Arbeitshilfe mit Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis für die Praxis. Berlin 2012 (PDF-Datei) 
Wolfgang W. Weiß: Kommunale Bildungslandschaften. Chancen, Risiken und Perspektiven. Weinheim/München 2011 
Forschungsprojekt "Elternbeteiligung und Gewaltprävention in kommunalen 
Bildungs- und Erziehungslandschaften"
 
Förderprogramm "Lernen vor Ort"

Workshop A2: Kultur und Freizeit

Präsentation von Dr. Christine Fuchs als PDF-Datei

Dr. Christine Fuchs
Geschäftsleitung, STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.
Literaturstiftung Bayern
Hoheschul-Straße 4
85049 Ingolstadt
Tel.: 0841/3051868
E-Mail: christine.fuchs@ingolstadt.de
Internet: http://www.stadtkultur-bayern.de
http://www.literaturstiftung.de

Weiterführende Links:
http://www.stadt-geschichte-zukunft.de/
Tagungsbericht „STADT:KULTUR:ZUKUNFT. Kulturpoltisches Forum Tutzing 2012“

Workshop A3: Mobilitätskonzepte

Präsentation von Melanie Herget als PDF-Datei

Dokumentation der Workshop-Diskussion als PDF-Datei


Melanie Herget
Diplom-Umweltwissenschaftlerin
Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH
Torgauer Straße 12-15
10829 Berlin
Tel.: (030) 23 88 84 - 107
Fax: (030) 23 88 84 – 120
E-Mail: melanie.herget@innoz.de
Internet: http://www.innoz.de/ 

Weiterführende Literatur und Links:
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (Hrsg.): Differenzierte Bedienung im ÖPNV. Flexible Bedienungsweisen als Baustein eines marktorientierten Leistungsangebots. Köln 2009
Christine Ahrend/Melanie Herget (Hrsg.): Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum. Handbuch für nachhaltige Regionalentwicklung. Berlin 2012 (PDF-Datei) 
Susanne Böhler u.a.: Handbuch zur Planung flexibler Bedienungsformen im ÖPNV. Ein Beitrag zur Sicherung der Daseinsvorsorge in nachfrageschwachen Räumen. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Bonn 2009 (PDF-Datei) 
Carolin Schäfer-Sparenberg: Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum. Good-Practice-Beispiele. Wuppertal 2011 (PDF-Datei) 
Barbara Steinrück/Patrick Küpper: Mobilität in ländlichen Räumen unter besonderer Berücksichtigung bedarfsgesteuerter Bedienformen des ÖPNV. Institut für Ländliche Räume. Braunschweig 2010 (PDF-Datei) 

Workshop B1: Regionalität und Nahversorgung

Präsentation von Gerlinde Augustin als PDF-Datei

Stichpunktsammlung aus der Diskussion als PDF-Datei

Gerlinde Augustin
Geschäftsführerin Schule der Dorf- und Landentwicklung (SDL) Thierhaupten
Klosterberg 8
86672 Thierhaupten
Tel.: 08271/41441
E-Mail: info@sdl-inform.de
Internet: http://www.sdl-inform.de

Weiterführende Literatur und Links:
Dorfladen Otersen GbRmbH (Hrsg.): Handbuch zum Erhalt und zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum. Kirchlinteln-Otersen 2008
Dorfladen-Netzwerk

Workshop B2: Kommunale Gesundheitspolitik

Präsentation von Dr. Veit Wambach als PDF-Datei


Dr. Veit Wambach
Gesundheitsnetz QuE Nürnberg
Vogelsgarten 1
90402 Nürnberg
Tel.: 0911/95663280
E-Mail: info@drwambach.de
Internet: http://www.gesundheitsnetznuernberg.de

Weiterführende Literatur und Links:
http://www.deutsche-aerztenetze.de
Bericht der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung
Ärztenetz Südbrandenburg
Gesundes Kinzigtal
Solimed – Ärztliches Qualitätsnetz Solingen 
Neeltje van den Berg: Regionale Versorgungskonzepte für ländliche Regionen - gemeinsame Herausforderungen für Medizin und Pflege. München 2010 (PDF-Datei)
Gabriele von Laufenberg: Medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Regionale Steuerungsmöglichkeiten bei drohendem Ärztemangel - das Beispiel Vogelsbergkreis. Dipolomarbeit. Gießen 2010 (PDF-Datei) 
AGnEs-Modellprojekt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Gesundheit und medizinische Versorgung - ein Thema im ländlichen Raum. RaumInForm 4/2008, S. 10-29 (PDF-Datei)

Workshop B3: Biodiversität

Präsentation von Marcus Haseitl als PDF-Datei

Dokumentation der Workshop-Diskussion als PDF-Datei

Marcus Haseitl
Projektleiter von "Bad Grönenbach blüht auf"; Mitinitiator der allgäuweiten Schulaktion "Schulen blühen auf", Netzwerk Blühende Landschaft
Hörpolz 4
87730 Bad Grönenbach
Tel.: 08334-986077
E-Mail: marcus-haseitl@t-online.de
Internet: http://www.bluehende-landschaft.de

Weiterführender Link:
Münchner Kräutergärten

Zum Abschluss der Tagung berichtete die Heilsbronner Stadträtin Jutta Franck über die vielfältigen Facetten bürgerschaftlichen Engagements am Ort der Tagung. Im Mittelpunkt steht dabei der vor kurzem neu eröffnete Bürgertreff im Ortszentrum, der fast ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit und mit Sponsorengeldern finanziert, saniert und jetzt auch betrieben wird.

Auslöser für den Bürgertreff und weiterer sozialer Einrichtungen war ein vor Jahren gestarteter Stadtentwicklungsprozess der Stadt Heilsbronn, der mit großer Bürgerbeteiligung durchgeführt wurde. Dabei wurden ansehnliche Projektideen erarbeitet, die nach und nach umgesetzt werden. Das Interessante dabei ist, dass die meisten Projekte ohne staatliche Fördergelder realisiert wurden. Neben dem Bürgertreff sind zu nennen:

Die Tagungsteilnehmer/innen konnten sich dort auch ganz konkret von der gastronomischen Leistungsfähigkeit des Treffpunkts überzeugen: Die Tagung schloss mit einem dort vorbereiteten üppigen Büffet: eben "gutes Leben in der Stadt"... 

Jutta Franck
Stadträtin, Beauftragte für Soziales, Senioren und Familien
Am Mühlberg 12
91560 Heilsbronn
Tel.: 09872/2354
E-Mail: juttafranck@gmx.de
Internet: http://www.gruene-heilsbronn.de/

Weiterführende Links:
Bürgertreff Heilsbronn e.V. 

Veranstaltungsort
Heilsbronn


Partner

GRIBS-Bildungswerk e.V.


Art der Veranstaltung
Tagung



Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.