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Ich möchte zu kommenden Veranstaltungen per Email informiert werden:
28.01.2012 - 10:30 bis 17:30
Wandlungsprozesse in Syrien und Ägypten
Gebannt, erschüttert, hoffnungsvoll und auch voller Sorgen verfolgen wir die Aufstände und die politischen Veränderungsprozesse in vielen Ländern des arabischen Raums. Verstehen wir wirklich, was da passiert?
Sicher ist eins: Viele Bürgerinnen und Bürger der sogenannten westlichen Welt haben in den vergangenen Monaten mancherlei Vorstellungen von "der arabischen Welt" revidieren müssen, z.B. was das Bild der Frau und den Stellenwert von Demokratie und Menschenrechten betrifft. Ebenso sicher ist: Mit den Veränderungen im arabischen Raum wird die Welt eine andere. Ob es mehr Beteiligungsmöglichkeiten für alle Menschen geben wird, ob der Zugang zu Ressourcen gerechter geregelt wird, kurz: ob die Chancen für Frieden wachsen, das hängt nicht nur von den Aktivistinnen und Aktivisten in der Region ab. Entscheidend sind auch die externen Mächte und ihre Einflussnahme.
Die Veranstaltung möchte zu einem vertieften Verständnis der Wandlungsprozesse in zwei Ländern des arabischen Raums, nämlich Syrien und Ägypten, beitragen. Und sie möchte – eine Woche vor der Münchner Sicherheitskonferenz – an der Frage arbeiten, welche Überlegungen notwendig und zielführend sind, um die Weichen auf Frieden zu stellen.
Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Ausschreibungsflyer, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.
Für den Studientag bitten wir um entsprechende Anmeldung.
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Empfohlene Weblinks
www.taz.de/Gewalt-in-Syrien/!85898/
ReferentInnen
Magdi Gohary
Ägypten-Experte, langjährige Tätigkeit in der chemischen Forschung, politisches und soziales Engagement in der Friedensarbeit und in der Gewerkschaft
Michael Lüders
Journalist und Politikberater, Autor von "Tage des Zorns. Die arabische Revolution verändert die Welt", langjähriger Nahostkorrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT
Kerstin Müller
MdB, außenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Dr. Salam Said
Wirtschaftswissenschaftlerin, Lehrbeauftragte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Stephan Stetter
Professor für Internationale Politik und Konfliktforschung, Universität der Bundeswehr, München
Prof. Dr. Christoph Weller
Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung, Universität Augsburg
Veranstaltungsort
München, Ludwig-Maximilans-Universität, Hauptgebäude M, R 109/110, Geschwister Scholl Platz 1
Kosten
10,- / erm. 5,- inkl. Imbiss
Partner
Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik
Evangelische Stadtakademie München
Frauensicherheitsrat
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
Regionalforum ZFD Südbayern
Lehrstuhl für Global Governance and Public Policy am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft in München
Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg
Lehrstuhl für Internationale Politik und Konfliktforschung, Universität der Bundeswehr München
Alumniverein Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung Augsburg e.V.
Art der Veranstaltung
Studientag
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27.01.2012 - 19:00
Wandlungsprozesse in Syrien und Ägypten
Achtung: Programmänderung am Freitagabend!
Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung kann Herr Al-Azm leider nicht nach München kommen.
Stattdessen hält Prof. Dr. Stephan Stetter - Professor für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität der Bundeswehr, München - den Vortrag
"Die Auswirkungen der Arabellion auf den Konflikt Israel/Palästina"
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.
Ort und Zeit bleiben unverändert: Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz1, Hörsaal M 110, 19 Uhr.
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Veranstaltungsort
München, Ludwig-Maximilans-Universität, Saal M 110, Geschwister-Scholl-Platz 1
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik
Evangelische Stadtakademie München
Frauensicherheitsrat
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
Regionalforum ZFD Südbayern
Lehrstuhl für Global Governance and Public Policy am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft in München
Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg
Lehrstuhl für Internationale Politik und Konfliktforschung, Universität der Bundeswehr München
Alumniverein Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung Augsburg e.V.
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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19.01.2012 - 20:00
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Indiens Süden"
1998 gab die damalige LDF (Left Democratic Front)-Regierung in Kerala dem Coca Cola Konzern die Genehmigung, in Perumatti, einer Landgemeinde in einer abgelegenen und rückständigen Region des Bundesstaates, ein Werk für die Produktion von Soft Drinks zu bauen. Die Regierung hoffte, dass dadurch Arbeitsplätze in dieser wirtschaftlich sehr schwachen Gegend geschaffen würden. Schon wenige Monate nach Beginn der Produktion - das Werk pumpte täglich 5 Mio. Liter Tiefenwasser ab - zeigte sich jedoch, dass diese Entscheidung dramatische Folgen hatte. In dem Dorf Plachimada in der Nähe des Werkes sank der Wasserspiegel der Brunnen stark ab und mehrere Menschen erkrankten durch das belastete Wasser.
Die Frauen von Plachimada begannen in einer selbst organisierten Aktion vor dem Werkstor zu demonstrieren. Die Probleme verschärften sich noch, als Coca Cola an die Bauern Klärschlamm zum Düngen ausgab, der sehr stark mit Schwermetallen durchsetzt war. So kam zum Wassermangel die Vergiftung der Böden. Der Protest der Bevölkerung, vor allem der Frauen, die acht Jahre lang täglich vor dem Werk demonstrierten, erregte weltweit große Aufmerksamkeit und führte 2010 zu einem wichtigen Erfolg.
Der Film von P. Baburaj und C. Saratchandran dokumentiert diese Ereignisse.
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ReferentInnen
Klaus Liebig
Veranstaltungsort
München, Eine-Welt-Haus
Kosten
3,- EUR
Partner
Interkulturelles Forum e.V.
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm und Diskussion
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12.01.2012 - 20:00
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Indiens Süden"
Zwischen 1960 und 1990 erlangte der indische Bundesstaat Kerala Berühmtheit als sog. "Entwicklungsmodel"“. In seinem Hauptwerk "Ökonomie für den Menschen" verweist der Nobelpreisträger Amartya Sen auf Kerala als Beispiel dafür, dass auch in einem armen Land eine relativ hohe Lebensqualität erreicht werden kann.
Die indische Zentralregierung in Delhi schlug 1990 einen neo-liberalen Kurs ein und trat 1995 der WTO bei. Das hatte schwerwiegende Folgen, auch für den Bundesstaat Kerala. An vielen Beispielen zeigt der Film, wie sich diese Politik auf das Leben vieler Menschen in dem Bundesstaat auswirkte.
Die LDF (Left Democratic Front), die immer wieder an der Regierung ist, entwickelte ein Konzept, das trotz enormer Belastungen viele vor der Verelendung schützen sollte und das seit seiner Einführung 1996 in einigen ländlichen Gebieten eindrucksvolle positive Auswirkungen zeigte.
Anschließend Vortrag von Klaus Liebig über den aktuellen Stand der Entwicklung in Indien und Kerala heute.
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ReferentInnen
Klaus Liebig
Produzent und Regisseur des Dokumentarfilms
Veranstaltungsort
München, Eine-Welt-Haus
Kosten
3,- EUR
Partner
Interkulturelles Forum e.V.
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Art der Veranstaltung
Dokumentarfilm / Vortrag & Diskussion
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02.01.2012 bis 31.01.2012
Die Suche nach einem eigenen Weg zwischen Selbsthilfe und Globalisierung
Im Februar/März 2011 nahmen zwei Mitglieder des Interkulturellen Forums an einer politischen Bildungsreise nach Tamil Nadu (Südost-Indien) und Kerala (Südwest-Indien) teil.
Die Reiseleitung hatte Klaus Liebig, der sich zwischen 1998 und 2011 insgesamt mehr als fünf Jahre in Kerala aufhielt, seit vielen Jahren politische Bildungsreisen nach Kerala und Tamil Nadu leitet und ein fundierter Indien-Kenner ist.
"Wir besuchten Kleinbetriebe, Steinbrüche, Webereien und lernten dort die teils katastrophalen Arbeitsbedingungen der Menschen kennen. Kinderarbeit z.B. gehört auch heute noch zum indischen Alltag. Auf der anderen Seite lernten wir viele soziale Einrichtungen und Projekte kennen, in denen Menschen gemeinsam versuchen, Alternativen im sozialen Bereich, in der Landwirtschaft, in der Erziehung oder im Gesundheitsbereich zu entwickeln und zu leben. Viele dieser Projekte haben inzwischen Vorbildcharakter und werden auch in anderen indischen Bundesstaaten übernommen."
Unsere Fotoausstellung gibt einen Einblick in Projekte und Betriebe, die wir auf unserer Reise besucht haben und in vorgefundenen Arbeitsbedingungen.
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Veranstaltungsort
München, Eine-Welt-Haus
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Interkulturelles Forum e.V.
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V
Art der Veranstaltung
Ausstellung
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14.12.2011 - 20:00
Térraba, Costa Rica – seit Jahrhunderten lebt hier das indigene Volk der Teribe. Doch die Heimat der Indios ist gefährdet. Das Staudammprojekt El Diquís droht, den geschützten Lebensraum der Indigenen zu überfluten und ihre einzigartige Kultur für immer auszulöschen. Ein erbitterter Kampf um Menschenrechte und Mitbestimmung ist die Folge, bei dem für die Teribe mehr auf dem Spiel steht, als ihre eigene Existenz…
Auf dokumentativ-erzählerische Weise versucht der Film „Jenseits des Damms“ die wahren Machenschaften rund um das Staudammprojekt El Diquís zu durchleuchten und einen Einblick zu geben in den existenziellen Widerstand eines 700-Seelen-Volkes gegen die vermeintliche Musterdemokratie Lateinamerikas.
Im Anschluss an diese Uraufführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Manoel Eisenbacher.
Veranstaltungsort
Bayreuth, Universität, Universitätsstr. 30, H26, GWI
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Grüne Hochschulgruppe Bayreuth
Art der Veranstaltung
Film und Diskussion
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10.12.2011 - 15:00
Am Tag der Menschenrechte organisieren verschiedene gemeinnützige Organisationen in Augsburg Workshops zum Thema „Wie kommt der Mensch zu seinen Menschenrechten?“
In vielen Ländern werden täglich grundlegende Menschenrechte verletzt, etwa das Asylrecht oder das Recht auf soziale Sicherheit. In den verschiedenen themenbezogenen Workshops soll vor allem die Frage diskutiert werden, inwiefern die Einhaltung der Menschenrechte durchsetzbar ist. Dies soll anhand von folgenden Themen am Nachmittag (Beginn 15 Uhr) diskutiert werden:
Details zu den einzelnen Workshops entnehmen Sie dem Programm-Flyer.
Die Workshops werden in zwei Blöcken angeboten, sodass bei Interesse die Teilnahme in zwei Arbeitsgruppen möglich ist. Die Workshops werden von Fachleuten aus den organisierenden Gruppen durchgeführt.
Zur Anmeldung für die Workshops bitte nach Möglichkeit das Formular im Veranstaltungsflyer (zum Herunterladen als PDF-Datei) benutzen!
Ziel ist es, Fragen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten und diese in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Experten auf dem Gebiet der europäischen Menschenrechtssituation vorzulegen (ab 19:30 Uhr).
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ReferentInnen
Podiumsdiskussion mit:
Barbara Lochbihler
MdEP, ehemalige Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland
Raimund Kamm
Diplom-Ökonom und Vorsitzender des Vereins „Forum - Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik"
Michael Grabow
Regionalbischof der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
Prof. Dr. Christian Vedder
Lehrstuhl für Europarecht und Völkerrecht an der Universität Augsburg
Helmut Riedel
Rechtsanwalt für Ausländer- und Asylrecht
Veranstaltungsort
Augsburg, Holbein-Gymnasium
Kosten
Eintritt frei - Anmeldung erwünscht!
Partner
Amnesty International
Attac Augsburg
FiLL
Solwodi
Tür an Tür
Art der Veranstaltung
Workshops und Podiumsdiskussion
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07.12.2011 - 19:00
Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember wird sich Dr. Aaron Rhodes in seinem Vortrag mit Menschenrechtsaktivitäten beschäftigen, die er im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit in zahlreichen Ländern und bei etlichen internationalen Organisationen kennen gelernt hat.
Diese Erfahrungen haben Rhodes davon überzeugt, dass Menschenrechte von internationaler Bedeutung und unerlässlich sind, um Frieden und Sicherheit zu gewährleisten. Umgesetzt werden können sie jedoch nur mit Hilfe der Zivilgesellschaft, deren Stellung geschützt und gestärkt werden muss.
Auch muss die Sicherstellung der Menschenrechte unparteiisch und frei von politischen Zielvorgaben sein.
Solidarität mit allen Völkern, die daran gehindert werden ihre Menschenrechte auszuleben, ist der moralische Imperativ unserer Zeit.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
ReferentInnen
Dr. Aaron Rhodes
Internationaler Menschenrechtsaktivist, Universitätsdozent und Essayist. Von 1993 bis 2007 arbeitete er als Geschäftsführer der International Helsinki Federation for Human Rights (IHF, Wien), die zu dieser Zeit unter anderem in Menschenrechtsprojekten auf dem Balkan, in Tschetschenien und Zentralasien engagiert war. 2008 wurde er Politikberater in der neu gegründeten International Campaign for Human Rights im Iran.
Veranstaltungsort
München, Amerikahaus, Karolinenplatz 3
Kosten
Eintritt frei!
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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17.11.2011 - 19:00
Der Israel-Palästina-Konflikt gehört zu den Faktoren, die bislang die Stabilisierung diktatorischer Regime im Nahen Osten mit begründeten. Der stattfindende Umbruch im arabischen Raum weckt Hoffnung auf positive Veränderung auch unter Palästinensern. Seit Jahren setzt sich die palästinensische Christin Sumaya Farhat-Naser aus Ramallah für einen gerechten Frieden im Nahen Osten ein. Beeindruckend ist, dass sie sich das Gesetz des Handelns nicht von negativen Erfahrungen vorgeben lässt, sondern immer neue Ressourcen konstruktiven Konfliktumgangs erschließt. Sie ist dafür mit vielen Preisen ausgezeichnet worden.
ReferentInnen
Prof. Dr. Dr. h.c. Sumaya Farhat-Naser
ehem. Professorin der Birzeit Universität, Ramallah
Autorin von Disteln im Weinberg – Tagebuch aus Palästina 2007
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie
Kosten
7,-/6,- EUR
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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05.11.2011 - 19:30
Flüchtlingslager in Bayern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" mit Schwerpunkt auf Würzburg
Derzeit leben in Bayern rund 9500 Flüchtlinge in 120 Gemeinschaftsunterkünften. Immer mehr stehen sich die anhaltende Pflicht für AsylbewerberInnen, in Lagern zu leben, und der Mangel an ausreichenden Kapazitäten in solchen Unterkünften gegenüber. In vielen der bestehenden Lager herrscht bereits eine äußerst bedenkliche Wohnsituation. Gleichzeitig sollen aber neue Unterkünfte entstehen, wobei die Bezirksregierungen beklagen, keine Objekte finden zu können.
Der im Juli 2010 von CSU und FDP beschlossene "Asylkompromiss" zu neuen Auszugsregelungen aus den Unterkünften hätte Abhilfe schaffen sollen. Jedoch bleibt der Großteil der Flüchtlinge davon ausgeschlossen, sich eine Privatwohnung suchen zu dürfen, und die Lebensbedingungen in den Lagern nach wie vor teilweise miserabel.
Bei der Veranstaltung sollen, mit Schwerpunkt auf Würzburg, die Situation in bayerischen Flüchtlingslagern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" erörtert werden. Darüber hinaus soll über die Schwierigkeiten bei der Wohnungsfindung für Asylbewerber, und über mögliche Auswege aus der scheinbar unlösbaren Wohnproblematik diskutiert werden.
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ReferentInnen
Alexander Thal (Bayerischer Flüchtlingsrat)
Betroffene Flüchtlinge
Würzburger UnterstützerInnen
Veranstaltungsort
Würzburg, Universität Würzburg, Alumni-Hörsaal (HS II) - Alte Universität, Domerschulstr. 16,
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Netzwerk "Deutschland Lagerland"
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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