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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

10.11.2011 - 18:00 bis 22:00

"Hinkende Trennung" zwischen Staat und Kirche

Was muss sich ändern im Staatskirchenrecht?

"Hinkende Trennung" nennt man das Verhältnis von Staat und Kirche, das in der deutschen Verfassung verankert ist: kein Staatskirchentum, aber auch kein beziehungsloser Laizismus. Vielmehr steht die Verfassung der Bundesrepublik der öffentlich ausgeübten Religion positiv gegenüber. Für die Begründung wird meist im Sinne des Diktums von Wolfgang Böckenförde argumentiert: "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." Wertevermittlung, Subsidiarität und Motivation für soziales Engagement werden vielfach durch Religionen getragen.

Dies gilt allerdings für alle Religionen. Gleichwohl haben die christlichen Kirchen durch völkerrechtliche Konkordate und Kirchenverträge historisch bedingte Sonderrechte. Gesichert werden so u.a. hohe Finanzzuweisungen des Staates an die Kirchen sowie Konkordatslehrstühle der Katholischen Kirche.

Viele meinen, dass es dabei in Zeiten zunehmender Konfessionslosigkeit, aber auch angesichts der religiösen Pluralisierung der Gesellschaft nicht bleiben kann. Die Diskussionen und Vorstöße in den Parteien nehmen zu. Wie stellen sich die Kirchen der veränderten Situation?

Was ist der Stellenwert und die kulturelle Bedeutung von Religionsgemeinschaften in einer liberalen Demokratie und wie kann ein zeitgemäßes Religionsverfassungsgesetz in Deutschland aussehen?

Den detaillierten Programmablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer (im PDF-Format zum Herunterladen).

Downloads zum Artikel

Flyer_Kirche.pdf


ReferentInnen

Ist unser Religionsrecht noch zeitgemäß? - Bestandsaufnahme und Reformdiskussionen

Prof. Dr. Stefan Korioth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht, Ludwig-Maximilians-Universiät München

 

Die aktuellen Überlegungen und Positionen der Kirchen

KR Dieter Breit, Beauftragter für Beziehungen zum Bayerischen Landtag und zur Bayerischen Staatsregierung, Europa-Politik der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern

Domdekan Dr. iur. can. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern

 

Die Positionen der Parteien

Ulrike Gote, Religionspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Thomas Hacker,  Fraktionsvorsitzender der FDP im Bayerischen Landtag 

Alexander König, stellv. Fraktionsvorsitzender der CSU, im Bayerischen Landtag 

Franz Maget, SPD, Vizepräsident des Bayerischen Landtags

Florian Streibl, Kirchenpolitischer Sprecher der Freien Wähler im Bayerischen Landtag

 

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Forum SPD und Kirche

 


Art der Veranstaltung
Tagung und Podiumsdiskussion



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05.11.2011 - 19:30

Freies Wohnen für Flüchtlinge?

Flüchtlingslager in Bayern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" mit Schwerpunkt auf Würzburg

 

Derzeit leben in Bayern rund 9500 Flüchtlinge in 120 Gemeinschaftsunterkünften. Immer mehr stehen sich die anhaltende Pflicht für AsylbewerberInnen, in Lagern zu leben, und der Mangel an ausreichenden Kapazitäten in solchen Unterkünften gegenüber. In vielen der bestehenden Lager herrscht bereits eine äußerst bedenkliche Wohnsituation. Gleichzeitig sollen aber neue Unterkünfte entstehen, wobei die Bezirksregierungen beklagen, keine Objekte finden zu können.

Der im Juli 2010 von CSU und FDP beschlossene "Asylkompromiss"  zu neuen Auszugsregelungen aus den Unterkünften hätte Abhilfe schaffen sollen. Jedoch bleibt der Großteil der Flüchtlinge davon ausgeschlossen, sich eine Privatwohnung suchen zu dürfen, und die Lebensbedingungen in den Lagern nach wie vor teilweise miserabel.

Bei der Veranstaltung sollen, mit Schwerpunkt auf Würzburg, die Situation in bayerischen Flüchtlingslagern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" erörtert werden. Darüber hinaus soll über die Schwierigkeiten bei der Wohnungsfindung für Asylbewerber, und über mögliche Auswege aus der scheinbar unlösbaren Wohnproblematik diskutiert werden.

 

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Flyer_Lagerland.pdf


ReferentInnen

Alexander Thal (Bayerischer Flüchtlingsrat)

Betroffene Flüchtlinge

Würzburger UnterstützerInnen

Veranstaltungsort
Würzburg, Universität Würzburg, Alumni-Hörsaal (HS II) - Alte Universität, Domerschulstr. 16,


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk "Deutschland Lagerland"


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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03.11.2011 bis 20.11.2011

Eine Forschungsreise wider das Vergessen

Vor siebzig Jahren, in den frühen Morgenstunden des 20. November 1941 wurden annähernd 1.000 jüdische Münchnerinnen und Münchner am Bahnhof Milbertshofen unter Polizeibewachung in einen Zug verladen. Zuvor waren sie im Sammellager an der Knorrstraße interniert. Dieser erste Transport von Juden aus München führte ins litauische Kaunas, wo sie nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ermordet wurden.

Aus diesem Anlass reist der Künstler Paul Huf zusammen mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube, der Journalistin Renate Eichmeier und der Pädagogin Helga Hanusa nach Kaunas, Lublin, Theresienstadt und Auschwitz, den Zielen der
Münchner Deportationen. Vom 6. bis 20. November sendet die Gruppe jeden Tag einen Bericht von der »Forschungsreise wider das Vergessen« nach München. Die Berichte, Fotografien und Zeichnungen füllen einen Blog, der jeden Abend von 19
bis 22 Uhr auf die Fassade des Kulturhauses projiziert wird.

In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung bietet das Kulturhaus in diesen zwei Wochen eine Reihe von Veranstaltungen an, die Hintergründe und Fakten aufzeigen, unterstützt von einer Hörstation des Bayerischen Rundfunks.

Das detaillierte Programm der Veranstaltungsreihe können sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Downloads zum Artikel

Flyer_Forschungsreise.pdf


Empfohlene Weblinks

www.forschungsreise-wider-das-vergessen.de

Veranstaltungsort
München, Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Kulturhaus Milbertshofen

Hanns-Seidel-Stiftung


Art der Veranstaltung
Blog und Veranstaltungsreihe



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01.11.2011 bis 30.11.2011

Sinti und Roma – In Europa zu Hause

Eine Veranstaltungsreihe im EineWeltHaus

Die Volksgruppe der Sinti und Roma bildet seit Jahrhunderten die größte Minderheit in Europa. Die EU-Osterweiterung brachte Freizügigkeit für die BürgerInnen der Beitrittsstaaten und damit auch für die osteuropäischen Roma. Auf der Suche nach
Arbeit und besseren Lebensbedingungen kommen viele seither in die „alten“ EU-Staaten. Hier brechen längst überwunden geglaubte Vorurteile wieder auf und treffen neu eingereiste Roma gleichermaßen wie seit 600 Jahren in Deutschland ansässige Sinti. Besondere Aktualität hat das Thema auch durch die geplante Abschiebung von rund 10.000 Roma-Flüchtlingen in den Kosovo. In ihrer früheren Heimat erwartet sie tiefstes soziales Elend und Schutzlosigkeit vor Gewaltausbrüchen. Nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit dem Völkermord während des Nationalsozialismus, ermöglicht das Gelingen einer gemeinsamen Zukunft.

Die Ausstellung „Sinti und Roma in Europa zu Hause“ greift daher die Kontinuität der Diskriminierungen in allen Bereichen des täglichen Lebens auf. Sie zeigt aber auch die Vielfalt der Lebensformen, die Eigeninitiative und Selbstorganisation der Sinti und Roma – in München, Deutschland und Europa.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.

Downloads zum Artikel

Flyer_Sinti-Roma.pdf


Empfohlene Weblinks

ineuropazuhause.wordpress.com

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Foyer, Schwanthalerstraße 80/Rgb.


Kosten
Ausstellung: Eintritt frei! / Begleitveranstaltungen: siehe Programm


Partner

Interkulturelles Forum e.V.
Madhouse München gGmbH
Münchner Flüchtlingsrat
Projekt Sinti und Roma/Junge Arbeit/
Diakonie Hasenbergl e.V.
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Kulturreferat der LH München


Art der Veranstaltung
Ausstellung und Begleitveranstaltungen



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28.10.2011 - 19:00

Shortcut to Justice

Shortcut to Justice erzählt die Geschichte der couragierten "Frauen für Gerechtigkeit" aus Vadodara, einer Millionenstadt im Nordwesten Indiens nahe der pakistanischen Grenze.

Die "Frauen für Gerechtigkeit" wehren sich gegen Unrecht und Gewalt, unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selbst ein Gericht gegründet. Auf einem staubigen Platz am Rande des Armenviertels Kalyan Nagar versammeln sie sich Woche für Woche unter einem Baum und sprechen Recht.

Mit Schlagfertigkeit und Kreativität weisen sie prügelnde Ehemänner und zänkische Schwiegermütter in die Schranken. Und wenn es sein muss, ziehen sie auch schon mal als Räumkommando los, um die Mitgift einer armen Witwe, die mit ihrer Tochter einfach auf die Straße gesetzt wurde, zurückzuholen.

Der Film wurde auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, unter anderem auf dem London International Documentary Festival 2010, dem International Women´s Film Festival Ankara 2010 und den Wiener Frauenfilmtagen 2009.

 

Empfohlene Weblinks

roadside-dokumentarfilm.de/index.php

ReferentInnen

Nach dem Film gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit:

Daniel Burkholz      
Er war sowohl Regisseur als auch Kameramann der Produktion. Als Jurist hat er einen ganz besonderen Bezug zur Thematik.

Sybille Fezer
Sie arbeitet  bei der kürzlich mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Frauen- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Sie hatte die Idee für den Film und fungierte als Ko-Regisseurin.


 

Veranstaltungsort
München, Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1


Kosten
4,- / ermäßigt 3,- EUR


Art der Veranstaltung
Film und Diskussion



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27.10.2011 - 19:00

Post-Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre

Was andere als große Gefahr sehen, betrachtet Christian Heller als Chance: durch Google, StreetView, Facebook & Co ist Privatsphäre als persönlicher Raum, der sich sicher weiß vor fremden Blicken, praktisch tot. Datenschutz ist bestenfalls Hinauszögern des Unausweichlichen, schlimmstenfalls ein Kampf gegen Windmühlen. Allerdings meint Heller: „Es gab früher Zeiten ohne Privatsphäre, und es wird wieder Zeiten ohne Privatsphäre geben. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass sie ohnehin nicht der lupenreine Wohltäter ist, den Datenschützer gern aus ihr machen.“ Und er empfiehlt neue Lebensführungsstrategien sowie alte und neue Vorbilder hierfür.

Muss dem widersprochen werden?

Downloads zum Artikel

Flyer_Post_Privacy.pdf


ReferentInnen

Christian Heller
Blogger und Filmkritiker, Berlin, betreibt die Internetseite www.plomlompom.de,

im Gespräch mit:

Dirk von Gehlen
Süddeutsche Zeitung, jetzt.de

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie


Partner

Evangelische Stadtakademie München

die urbanauten, München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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21.10.2011 - 18:00 bis 23.10.2011 - 16:00

Lernen "weiß" zu sein

Ein Anti-Rassismus-Training

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migranten oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Colour“? “Deutsche” und “Ausländer” – “Wir” und “die anderen”?

  • Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“?
  • Was ist „erlernt“, was ist „wahr“  und was „Konstruktion“?
  • Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“?
  • Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

In diesem Wochenendseminar reflektieren wir über die Prägungen und das Verhalten der "Mehrheitsgesellschaft", lernen wir die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen und arbeiten gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung.

Eine durchgehende Teilnahme an allen drei Seminartagen ist unbedingt erforderlich. Nach Absolvierung des kompletten Programms werden 10 EUR der Teilnahmegebühr zurückerstattet. Alle Teilnehmenden erhalten nach dem Eingang ihrer Mail und Buchung eine Buchungsbestätigung per Mail und ca. 1 Woche vor dem Training eine Mail mit genaueren Infos zum Training, Anfahrt und Verpflegung.
Anmeldung: per E-Mail an info@com-mit.org mit folgenden Daten: Name, Anschrift und Telefon/Mobil
Die Anmeldung ist vollständig, wenn der Teilnahmebeitrag an folgendes Konto überwiesen wurde:
Commit to Partnership e.V.
Kto: 8209723900
BLZ: 43060967
GLS Bank
Verwendungszweck: Phoenix-Training_Vorname_Nachname

Anmeldeschluss: 18. Oktober 2011

 

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Flyer_Commit_Training.pdf


Empfohlene Weblinks

com-mit.org/index.php

ReferentInnen

Austen P. Brandt
ist Trainer für Phoenix-Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings und 1. Vorsitzender des bundesweiten Vereins Phoenix e.V.

Merih Ergün
ist Trainer für Phoenix-Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings und 2. Vorsitzender des bundesweiten Vereins Phoenix e.V.

Veranstaltungsort
München, Hildegard-von-Bingen-Anger 3


Kosten
30,- EUR


Partner

Commit to Partnership München e.V.


Art der Veranstaltung
Wochenendseminar



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16.10.2011 - 10:30 bis 17:00

Community Media auf Fährtensuche in der medialen Welt

Das Radio entwickelt seine journalistische, politische und ästhetische Tradition in unmittelbarer Auseinandersetzung mit seinen Kontexten: Technische Bedingungen, Rundfunkmarkt, Produzentengruppe und Hörerschaft verändern sich ständig und prägen die Situation des Mediums kontinuierlich neu.

Mit Blick auf die technischen und medienstrukturellen Veränderungen in jüngster Zeit und die sich damit verändernden Sendepraktiken sollen auf der Konferenz „Community Media auf Fährtensuche in der medialen Welt“ Möglichkeiten einer Reformulierung des Mediums Radio erörtert werden, welche insbesondere die Vielfalt der Kontexte von Community Media berücksichtigen.

Auf Basis einer breiten Bestandsaufnahme sollen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen neue Wege für eine zukunftsträchtige Radiopraxis künstlerischer, journalistischer und politischer Art gefunden werden.

Mit freien Medienschaffenden und Medieninteressierten aus der Metropolregion sollen auf der Konferenz unter anderem folgende Fragestellungen diskutiert werden:

  • Welche Rolle spielt Interaktion, Community-Aufbau und weiterführende Usability auf mobilen Geräten, um sich in der digitalen Medienwelt zu behaupten? Sind Audio-On-Demand Features, die detailliert auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten sind, unverzichtbarer Bestandteil, um in der modernen Medienwelt zu überleben, wie in der Studie „Radio Plus“ von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), dem Südwestrundfunk (SWR) und den privaten Radiosender Baden-Württembergs behauptet wird?
  • Wie reagieren Community Media auf die sich verändernden medialen Verhältnisse? Als zivilgesellschaftliche Medien und Ergänzung zu öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Medien sind sie partizipativ, nicht-kommerziell, meist von unten entstanden und agieren unabhängig von staatlicher Kontrolle. Sie ermöglichen Zugang und Beteiligung an Medien und insbesondere am stark regulierten Rundfunk.

Den detaillierten Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.

 

Downloads zum Artikel

Flyer_Mediakonferenz.pdf


Empfohlene Weblinks

www.radio-z.net

Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi, Brückenstrasse 23


Kosten
4,- EUR (inkl. Mittagessen)


Partner

Radio Z


Art der Veranstaltung
Konferenz



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14.10.2011 - 16:00 bis 20:00

Demokratiebewegungen in der arabischen Welt - Chance für eine geschlechtergerechte Gesellschaft?

Für Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des Menschen setzen sich Frauen in den Demokratiebewegungen Nordafrikas ein. In den Medien wurden sie als treibende Kraft der Revolution beschrieben. Frauen sind in der arabischen Welt zum Symbol der Transformation in der Region geworden.

Für Frauen ist der Kampf gegen eine Diktatur auch ein Kampf gegen das Patriarchat, da ohne die Gleichberechtigung der Geschlechter in der öffentlichen Sphäre ein dauerhafter und demokratischer Transformationsprozess und eine gerechte Gesellschaft nicht denkbar sind. Es ist wichtig, dass die Stimmen der Frauen auch in diesen Reformprozessen gehört werden. Allerdings besteht die neue politische Elite, wieder ausschließlich aus Männern. So gibt es beispielsweise im ägyptischen Verfassungsausschuss keine einzige Frau. 

Werden Frauen in der arabischen Welt auch in Zukunft in der öffentlichen Sphäre eine marginale Rolle spielen?

Welche Perspektiven hat eine echte Demokratie in Ägypten und in der gesamten Region?

Was kann eine revolutionäre Veränderung zur Verbesserung der Situation von Frauen beitragen? 

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Flyer_Demokratiebewegungen.pdf


ReferentInnen

May Elmahdi
freiberufliche Journalistin

Hoda Salah
Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Dr. Asiem El Difraoui
Stiftung Wissenschaft und Politik

Veranstaltungsort
München


Kosten
5,- EUR / 3,- EUR für Erwerbslose (inkl. kleiner Imbiss)


Partner

Frauenakademie München e.V.

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Kulturreferat der Landeshauptstadt München


Art der Veranstaltung
Tagung



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06.10.2011 - 19:00

Mädelsache! - Frauen in der Neonazi-Szene

Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.

Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Downloads zum Artikel

Maedelsache.pdf


ReferentInnen

Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011

Prof. Dr. Renate Bitzan
Professur für „Gesellschaftswissenschaft / gender & diversity“ an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Rechtsextreme Frauen"

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / 4,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)


Partner

Bayerisches Bündnis für Toleranz

Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München

Evangelische Stadtakademie München

Evangelische Jugend München

Friedrich-Ebert-Stiftung - Bayernforum

Kreisjugendring München-Stadt

DGB Bildungswerk Bayern

 


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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