Weitere Landesstiftungen
Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich-Böll-Stifung, Bremen
umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
Stiftung Leben und Umwelt, Niedersachsen
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz
Heinrich-Böll-Stiftung Saar, Saarland
Bildungswerk Weiterdenken in der Heinrich-Böll-Stiftung, Sachsen
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Anhalt
Bildungswerk anderes lernen, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Ich möchte zu kommenden Veranstaltungen per Email informiert werden:
10.11.2011 - 18:00 bis 22:00
Was muss sich ändern im Staatskirchenrecht?
"Hinkende Trennung" nennt man das Verhältnis von Staat und Kirche, das in der deutschen Verfassung verankert ist: kein Staatskirchentum, aber auch kein beziehungsloser Laizismus. Vielmehr steht die Verfassung der Bundesrepublik der öffentlich ausgeübten Religion positiv gegenüber. Für die Begründung wird meist im Sinne des Diktums von Wolfgang Böckenförde argumentiert: "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann." Wertevermittlung, Subsidiarität und Motivation für soziales Engagement werden vielfach durch Religionen getragen.
Dies gilt allerdings für alle Religionen. Gleichwohl haben die christlichen Kirchen durch völkerrechtliche Konkordate und Kirchenverträge historisch bedingte Sonderrechte. Gesichert werden so u.a. hohe Finanzzuweisungen des Staates an die Kirchen sowie Konkordatslehrstühle der Katholischen Kirche.
Viele meinen, dass es dabei in Zeiten zunehmender Konfessionslosigkeit, aber auch angesichts der religiösen Pluralisierung der Gesellschaft nicht bleiben kann. Die Diskussionen und Vorstöße in den Parteien nehmen zu. Wie stellen sich die Kirchen der veränderten Situation?
Was ist der Stellenwert und die kulturelle Bedeutung von Religionsgemeinschaften in einer liberalen Demokratie und wie kann ein zeitgemäßes Religionsverfassungsgesetz in Deutschland aussehen?
Den detaillierten Programmablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer (im PDF-Format zum Herunterladen).
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Ist unser Religionsrecht noch zeitgemäß? - Bestandsaufnahme und Reformdiskussionen
Prof. Dr. Stefan Korioth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht, Ludwig-Maximilians-Universiät München
Die aktuellen Überlegungen und Positionen der Kirchen
KR Dieter Breit, Beauftragter für Beziehungen zum Bayerischen Landtag und zur Bayerischen Staatsregierung, Europa-Politik der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern
Domdekan Dr. iur. can. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern
Die Positionen der Parteien
Ulrike Gote, Religionspolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag
Thomas Hacker, Fraktionsvorsitzender der FDP im Bayerischen Landtag
Alexander König, stellv. Fraktionsvorsitzender der CSU, im Bayerischen Landtag
Franz Maget, SPD, Vizepräsident des Bayerischen Landtags
Florian Streibl, Kirchenpolitischer Sprecher der Freien Wähler im Bayerischen Landtag
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Evangelische Stadtakademie München
Forum SPD und Kirche
Art der Veranstaltung
Tagung und Podiumsdiskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
05.11.2011 - 19:30
Flüchtlingslager in Bayern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" mit Schwerpunkt auf Würzburg
Derzeit leben in Bayern rund 9500 Flüchtlinge in 120 Gemeinschaftsunterkünften. Immer mehr stehen sich die anhaltende Pflicht für AsylbewerberInnen, in Lagern zu leben, und der Mangel an ausreichenden Kapazitäten in solchen Unterkünften gegenüber. In vielen der bestehenden Lager herrscht bereits eine äußerst bedenkliche Wohnsituation. Gleichzeitig sollen aber neue Unterkünfte entstehen, wobei die Bezirksregierungen beklagen, keine Objekte finden zu können.
Der im Juli 2010 von CSU und FDP beschlossene "Asylkompromiss" zu neuen Auszugsregelungen aus den Unterkünften hätte Abhilfe schaffen sollen. Jedoch bleibt der Großteil der Flüchtlinge davon ausgeschlossen, sich eine Privatwohnung suchen zu dürfen, und die Lebensbedingungen in den Lagern nach wie vor teilweise miserabel.
Bei der Veranstaltung sollen, mit Schwerpunkt auf Würzburg, die Situation in bayerischen Flüchtlingslagern und die Auswirkungen des "Asylkompromisses" erörtert werden. Darüber hinaus soll über die Schwierigkeiten bei der Wohnungsfindung für Asylbewerber, und über mögliche Auswege aus der scheinbar unlösbaren Wohnproblematik diskutiert werden.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Alexander Thal (Bayerischer Flüchtlingsrat)
Betroffene Flüchtlinge
Würzburger UnterstützerInnen
Veranstaltungsort
Würzburg, Universität Würzburg, Alumni-Hörsaal (HS II) - Alte Universität, Domerschulstr. 16,
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Netzwerk "Deutschland Lagerland"
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
03.11.2011 bis 20.11.2011
Vor siebzig Jahren, in den frühen Morgenstunden des 20. November 1941 wurden annähernd 1.000 jüdische Münchnerinnen und Münchner am Bahnhof Milbertshofen unter Polizeibewachung in einen Zug verladen. Zuvor waren sie im Sammellager an der Knorrstraße interniert. Dieser erste Transport von Juden aus München führte ins litauische Kaunas, wo sie nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ermordet wurden.
Aus diesem Anlass reist der Künstler Paul Huf zusammen mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube, der Journalistin Renate Eichmeier und der Pädagogin Helga Hanusa nach Kaunas, Lublin, Theresienstadt und Auschwitz, den Zielen der
Münchner Deportationen. Vom 6. bis 20. November sendet die Gruppe jeden Tag einen Bericht von der »Forschungsreise wider das Vergessen« nach München. Die Berichte, Fotografien und Zeichnungen füllen einen Blog, der jeden Abend von 19
bis 22 Uhr auf die Fassade des Kulturhauses projiziert wird.
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung bietet das Kulturhaus in diesen zwei Wochen eine Reihe von Veranstaltungen an, die Hintergründe und Fakten aufzeigen, unterstützt von einer Hörstation des Bayerischen Rundfunks.
Das detaillierte Programm der Veranstaltungsreihe können sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
www.forschungsreise-wider-das-vergessen.de
Veranstaltungsort
München, Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1
Kosten
Eintritt frei!
Partner
Kulturhaus Milbertshofen
Hanns-Seidel-Stiftung
Art der Veranstaltung
Blog und Veranstaltungsreihe
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
01.11.2011 bis 30.11.2011
Eine Veranstaltungsreihe im EineWeltHaus
Die Volksgruppe der Sinti und Roma bildet seit Jahrhunderten die größte Minderheit in Europa. Die EU-Osterweiterung brachte Freizügigkeit für die BürgerInnen der Beitrittsstaaten und damit auch für die osteuropäischen Roma. Auf der Suche nach
Arbeit und besseren Lebensbedingungen kommen viele seither in die „alten“ EU-Staaten. Hier brechen längst überwunden geglaubte Vorurteile wieder auf und treffen neu eingereiste Roma gleichermaßen wie seit 600 Jahren in Deutschland ansässige Sinti. Besondere Aktualität hat das Thema auch durch die geplante Abschiebung von rund 10.000 Roma-Flüchtlingen in den Kosovo. In ihrer früheren Heimat erwartet sie tiefstes soziales Elend und Schutzlosigkeit vor Gewaltausbrüchen. Nur die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, mit dem Völkermord während des Nationalsozialismus, ermöglicht das Gelingen einer gemeinsamen Zukunft.
Die Ausstellung „Sinti und Roma in Europa zu Hause“ greift daher die Kontinuität der Diskriminierungen in allen Bereichen des täglichen Lebens auf. Sie zeigt aber auch die Vielfalt der Lebensformen, die Eigeninitiative und Selbstorganisation der Sinti und Roma – in München, Deutschland und Europa.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Foyer, Schwanthalerstraße 80/Rgb.
Kosten
Ausstellung: Eintritt frei! / Begleitveranstaltungen: siehe Programm
Partner
Interkulturelles Forum e.V.
Madhouse München gGmbH
Münchner Flüchtlingsrat
Projekt Sinti und Roma/Junge Arbeit/
Diakonie Hasenbergl e.V.
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Kulturreferat der LH München
Art der Veranstaltung
Ausstellung und Begleitveranstaltungen
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
28.10.2011 - 19:00
Shortcut to Justice erzählt die Geschichte der couragierten "Frauen für Gerechtigkeit" aus Vadodara, einer Millionenstadt im Nordwesten Indiens nahe der pakistanischen Grenze.
Die "Frauen für Gerechtigkeit" wehren sich gegen Unrecht und Gewalt, unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selbst ein Gericht gegründet. Auf einem staubigen Platz am Rande des Armenviertels Kalyan Nagar versammeln sie sich Woche für Woche unter einem Baum und sprechen Recht.
Mit Schlagfertigkeit und Kreativität weisen sie prügelnde Ehemänner und zänkische Schwiegermütter in die Schranken. Und wenn es sein muss, ziehen sie auch schon mal als Räumkommando los, um die Mitgift einer armen Witwe, die mit ihrer Tochter einfach auf die Straße gesetzt wurde, zurückzuholen.
Der Film wurde auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, unter anderem auf dem London International Documentary Festival 2010, dem International Women´s Film Festival Ankara 2010 und den Wiener Frauenfilmtagen 2009.
Empfohlene Weblinks
roadside-dokumentarfilm.de/index.php
ReferentInnen
Nach dem Film gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit:
Daniel Burkholz
Er war sowohl Regisseur als auch Kameramann der Produktion. Als Jurist hat er einen ganz besonderen Bezug zur Thematik.
Sybille Fezer
Sie arbeitet bei der kürzlich mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Frauen- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Sie hatte die Idee für den Film und fungierte als Ko-Regisseurin.
Veranstaltungsort
München, Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1
Kosten
4,- / ermäßigt 3,- EUR
Art der Veranstaltung
Film und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
27.10.2011 - 19:00
Was andere als große Gefahr sehen, betrachtet Christian Heller als Chance: durch Google, StreetView, Facebook & Co ist Privatsphäre als persönlicher Raum, der sich sicher weiß vor fremden Blicken, praktisch tot. Datenschutz ist bestenfalls Hinauszögern des Unausweichlichen, schlimmstenfalls ein Kampf gegen Windmühlen. Allerdings meint Heller: „Es gab früher Zeiten ohne Privatsphäre, und es wird wieder Zeiten ohne Privatsphäre geben. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass sie ohnehin nicht der lupenreine Wohltäter ist, den Datenschützer gern aus ihr machen.“ Und er empfiehlt neue Lebensführungsstrategien sowie alte und neue Vorbilder hierfür.
Muss dem widersprochen werden?
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Christian Heller
Blogger und Filmkritiker, Berlin, betreibt die Internetseite www.plomlompom.de,
im Gespräch mit:
Dirk von Gehlen
Süddeutsche Zeitung, jetzt.de
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie
Partner
Evangelische Stadtakademie München
die urbanauten, München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
21.10.2011 - 18:00 bis 23.10.2011 - 16:00
Ein Anti-Rassismus-Training
Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migranten oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.
Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Colour“? “Deutsche” und “Ausländer” – “Wir” und “die anderen”?
In diesem Wochenendseminar reflektieren wir über die Prägungen und das Verhalten der "Mehrheitsgesellschaft", lernen wir die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen und arbeiten gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung.
Eine durchgehende Teilnahme an allen drei Seminartagen ist unbedingt erforderlich. Nach Absolvierung des kompletten Programms werden 10 EUR der Teilnahmegebühr zurückerstattet. Alle Teilnehmenden erhalten nach dem Eingang ihrer Mail und Buchung eine Buchungsbestätigung per Mail und ca. 1 Woche vor dem Training eine Mail mit genaueren Infos zum Training, Anfahrt und Verpflegung.
Anmeldung: per E-Mail an info@com-mit.org mit folgenden Daten: Name, Anschrift und Telefon/Mobil
Die Anmeldung ist vollständig, wenn der Teilnahmebeitrag an folgendes Konto überwiesen wurde:
Commit to Partnership e.V.
Kto: 8209723900
BLZ: 43060967
GLS Bank
Verwendungszweck: Phoenix-Training_Vorname_Nachname
Anmeldeschluss: 18. Oktober 2011
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
ReferentInnen
Austen P. Brandt
ist Trainer für Phoenix-Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings und 1. Vorsitzender des bundesweiten Vereins Phoenix e.V.
Merih Ergün
ist Trainer für Phoenix-Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings und 2. Vorsitzender des bundesweiten Vereins Phoenix e.V.
Veranstaltungsort
München, Hildegard-von-Bingen-Anger 3
Kosten
30,- EUR
Partner
Commit to Partnership München e.V.
Art der Veranstaltung
Wochenendseminar
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
16.10.2011 - 10:30 bis 17:00
Das Radio entwickelt seine journalistische, politische und ästhetische Tradition in unmittelbarer Auseinandersetzung mit seinen Kontexten: Technische Bedingungen, Rundfunkmarkt, Produzentengruppe und Hörerschaft verändern sich ständig und prägen die Situation des Mediums kontinuierlich neu.
Mit Blick auf die technischen und medienstrukturellen Veränderungen in jüngster Zeit und die sich damit verändernden Sendepraktiken sollen auf der Konferenz „Community Media auf Fährtensuche in der medialen Welt“ Möglichkeiten einer Reformulierung des Mediums Radio erörtert werden, welche insbesondere die Vielfalt der Kontexte von Community Media berücksichtigen.
Auf Basis einer breiten Bestandsaufnahme sollen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen neue Wege für eine zukunftsträchtige Radiopraxis künstlerischer, journalistischer und politischer Art gefunden werden.
Mit freien Medienschaffenden und Medieninteressierten aus der Metropolregion sollen auf der Konferenz unter anderem folgende Fragestellungen diskutiert werden:
Den detaillierten Programmablauf entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsflyer, den Sie als PDF-Datei herunterladen können.
Downloads zum Artikel
Empfohlene Weblinks
Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi, Brückenstrasse 23
Kosten
4,- EUR (inkl. Mittagessen)
Partner
Radio Z
Art der Veranstaltung
Konferenz
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
14.10.2011 - 16:00 bis 20:00
Für Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des Menschen setzen sich Frauen in den Demokratiebewegungen Nordafrikas ein. In den Medien wurden sie als treibende Kraft der Revolution beschrieben. Frauen sind in der arabischen Welt zum Symbol der Transformation in der Region geworden.
Für Frauen ist der Kampf gegen eine Diktatur auch ein Kampf gegen das Patriarchat, da ohne die Gleichberechtigung der Geschlechter in der öffentlichen Sphäre ein dauerhafter und demokratischer Transformationsprozess und eine gerechte Gesellschaft nicht denkbar sind. Es ist wichtig, dass die Stimmen der Frauen auch in diesen Reformprozessen gehört werden. Allerdings besteht die neue politische Elite, wieder ausschließlich aus Männern. So gibt es beispielsweise im ägyptischen Verfassungsausschuss keine einzige Frau.
Werden Frauen in der arabischen Welt auch in Zukunft in der öffentlichen Sphäre eine marginale Rolle spielen?
Welche Perspektiven hat eine echte Demokratie in Ägypten und in der gesamten Region?
Was kann eine revolutionäre Veränderung zur Verbesserung der Situation von Frauen beitragen?
Downloads zum Artikel
Flyer_Demokratiebewegungen.pdf
ReferentInnen
May Elmahdi
freiberufliche Journalistin
Hoda Salah
Kultur- und Politikwissenschaftlerin
Dr. Asiem El Difraoui
Stiftung Wissenschaft und Politik
Veranstaltungsort
München
Kosten
5,- EUR / 3,- EUR für Erwerbslose (inkl. kleiner Imbiss)
Partner
Frauenakademie München e.V.
BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Art der Veranstaltung
Tagung
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.
06.10.2011 - 19:00
Seit einigen Jahren treten Frauen in der männerdominierten neonazistischen Bewegung zunehmend selbstbewusster auf. Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen, führen Kassenbücher und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsextremistische Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene zu verankern.
Auf der Basis von Insiderwissen und universitärer Forschung informiert der Abend, wo völkische "Sippen" bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen. Thematisiert wird die Rolle und Verantwortung von Politik und Verfassungsschutzbehörden. Im Blick sind außerdem Strategien gegen die rechtsextremistische Unterwanderung der Gesellschaft.
Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter behalten sich gem. § 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung
getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.
Downloads zum Artikel
ReferentInnen
Andrea Röpke
Politologin, freie Journalistin, Spezialgebiet Rechtsextremismus
Autorin von "Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene", Berlin 2011
Prof. Dr. Renate Bitzan
Professur für „Gesellschaftswissenschaft / gender & diversity“ an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema "Rechtsextreme Frauen"
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
8,- / 4,- EUR (ermäßigt für SchülerInnen und Studierende)
Partner
Bayerisches Bündnis für Toleranz
Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München
Evangelische Stadtakademie München
Evangelische Jugend München
Friedrich-Ebert-Stiftung - Bayernforum
Kreisjugendring München-Stadt
DGB Bildungswerk Bayern
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.